Termine: Fahrradunterhaltung am letzten September-Wochenende

Fahrradunterhaltung am letzten September-Wochenende 2017: So oder so ähnlich könnte der Titel für das kommende Wochenende in Berlin lauten, denn für Fahrradfreunde wird eine ganze Menge los sein.

Der heiße Freitag, 29.09.2017

1. Bike Shorts – Fahr Rad Kino

Prenzlauer Berg, Saarbrücker Str.
–> 16:30 bis ca. 21:00 Uhr

200 Jahre Fahrrad – wenn das nicht ein Grund zum Feiern ist! Schwingt euch aufs Rad und fahrt gemeinsam mit einer illustren Gruppe anderer Kino- und Fahrradfreunde durch Berlin und raus ins schöne Brandenburg! Für besondere Unterhaltung wird ein ausgewähltes Fahrradkurzfilmprogramm an vier Stationen auf dem Weg gezeigt. Für exzellente Klänge auf der Tour sorgen Klara Geist. Life Cycle kümmert sich darum, dass euer Rad richtig rund läuft.

Anmeldung online! Es sind nahezu alle Plätze weg! Alle weiteren Infos findet ihr auf obigem Flyer oder auf Facebook.

Ich würde mich freuen, euch da zu sehen! Ihr findet mich mit einer Liste mit euren Anmeldungen am Start, wo ich euch fleißig begrüßen werde :-)! Denkt an funktionierendes Licht und daran, dass die Wegqualität mitunter der Jahreszeit geschuldet, variieren kann. Außerdem fahren wir nach “Brandenburg! Brandenburg!” (Entschuldigung, der musste sein!)

2. Critical Mass

Kreuzberg, Mariannenplatz
–> 20:00 Uhr bis open end

Ja, die Critical Mass findet in vielen Städten am letzten Freitag des Monats statt, doch in Berlin hat sie im Geburtsjahr des Fahrrads im September 2017 ein ganz besonderes Jubiläum: 20 Jahre Critical Mass Berlin. Am 26.September 1997 rollte erstmal in der deutschen Hauptstadt mit zwanzig Fahrern die CM. Ein wichtiger Schritt, um zu zeigen, dass Radfahrer den Verkehr nicht behindern, sondern Teil des Verkehrs sind. Besonders heute gilt es noch viel mehr als damals: Wir sind viele!

Manchmal wäre ich gern an zwei Orten gleichzeitig! Da ich schon für die Kinotour verplant bin und die sich leider terminlich nicht mehr anders legen ließ, müsst ihr schön zur CM am Freitag und für mich mitfahren (wenn ihr nicht beim Fahr Rad Kino seid), bitte! Fahrt durch unsere schöne Stadt und zeigt, dass wir dazu gehören!

Das durchgeknallte Wochenende, 30.09.-01.10.2017

3. Bärlin Pedäl Bättle

Rummelsburg, Altes Kraftwerk
–> ab ca. 11:00 Uhr bis 0:00 Uhr

Bereits zum sechsten Mal findet das Gelage mit Kampf im mittelalterlichen Look auf Fahrrädern statt und sorgt am Wochenende für ordentliche Unterhaltung. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere auch an das Gastspiel auf der Berliner Fahrradschau, wo das Bärlin Pedäl Bättle im Frühjahr 2016 ausgetragen wurde.

Die abenteuerlichen Fahrradselbstbauten werden unter anderem beim Tjosten erprobt, doch auch Ritzelwerfen und Streitwagenrennen stehen hoch im Kurs. Da bleibt für die Besucher kein Auge trocken und für die Teilnehmer sind blaue Flecken vorprogrammiert. Lasst euch das nicht entgehen! Ich habe mich zumindest immer sehr gut amüsiert. Für Ablenkung neben den Kämpfen sorgen Speis und Trank und der ein oder andere Stand, sowie Live Musik am Abend.

Wie das ganze in den Vorjahren aussah, könnt ihr hier nachlesen!

4. Fahrradmarkt (nur am 30.09.)

Kreuzberg, Waldemarstraße 57
–> 09:00 bis 17:00 Uhr

Jeden letzten Samstag im Monat findet von März bis Oktober Berlins größter Fahrradflohmarkt in Kreuzberg statt. Ob ihr ein neues (altes) Fahrrad sucht, Ersatzteile benötigt oder einfach in gemütlicher Atmosphäre bummeln wollt, der Fahrradmarkt ist einen Besuch wert. Sogar Reparaturen können erledigt werden. Danach lässt es sich entspannt im Kiez noch ein Käffchen schlürfen oder weiterfahren zum Bärlin Pedäl Bättle ;-).

 

So! Langeweile kann an diesem Wochenende also nicht aufkommen! Schwingt euch auf die Räder und auf in den Kampf…na ja oder auf ins Fahrrad-Getümmel <3!

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Mit Faltrad auf dem Rheinradweg: Hitze und Maisfelder

Am nächsten Morgen war kaum noch etwas von dem Unwetter des Vorabends zu erkennen. Nur ein paar Pfützen deuteten noch auf den vergangenen Regen hin und ich lenkte Ljómi im Slalom um diese herum. Ich freute mich darüber, wieder im Sattel zu sitzen, auch weil es die ersten Meter in Richtung Innenstadt von Worms nur bergab ging.

3.   Tag: Von Worms nach Hochstetten (bei Karlsruhe)

Strecke: ca. 100 km

Bevor ich zurück auf den Rheinradweg und an den Rhein rollte, erkundete ich neugierig die geschichtsreiche Stadt der Nibelungen mit ihrem Wahrzeichen, dem Dom St. Peter zu Worms, dem zweiten der drei berühmten rheinischen Kaiserdome auf meinem Weg. Im 12. Jahrhundert entstanden, ragt er noch heute mit seinen zahlreichen Rundbogen-Fenstern imposant in den Himmel. Auch sonst hat die Stadt ein paar reizvolle Altbauten zu bieten, die jedoch mit dem Fahrrad schnell abgefahren sind.

Der morgendliche Weg am Rhein entlang war wirklich schön und grün, vorbei an in Nebel gehüllte Felder und durch kleine Waldabschnitte. Doch spätestens, als ich mich Mannheim näherte wurde es anstrengend.

Die Straße führte mich in einem größeren Bogen vom Rhein weg, so musste ich zwar nicht durch die Stadt und das Industriegebiet fahren, dafür ging die Straße dennoch durch urbanen Raum. Einige Wohnsiedlungen lagen auf dem Weg. Wieder spürte ich die zunehmende Wärme, die mich doch sehr forderte (ich Nordkind, ich). Positiv war jedoch für mich, festzustellen, dass mein Brommie und ich uns gut eingespielt hatten. Ich fühlte mich wohl darauf, der Brooks Cambium fuhr sich großartig und am dritten Tag meiner Reise verzichtete ich auch mutig auf jegliche Radlerhosen und zusätzliche Polsterung. Kein Problem! Mit Faltrad auf dem Rheinradweg: Hitze und Maisfelder weiterlesen

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Die Eurobike 2017: Von Fahrrad-Highlights und Zubehör

Ende August 2017 war es wieder soweit: Die Eurobike 2017, die größte Fahrrad-Leitmesse der Welt lockte an drei Fachbesuchertagen und einem öffentlichen Festival Day zehntausende Menschen nach Friedrichshafen an den Bodensee.

Meine standesgemäße Anreise erfolgte mit dem Brompton von Koblenz aus, von wo ich auf dem Rheinradweg eine Woche lang zur Messe radelte. Nach ca. 650 km praller Sonne bei teilweise über 30°C erreichte ich am Mittwochabend den Bodensee, um am Donnerstagmorgen gleich meinen Weg zur Messe beschreiten zu können.

Es war ein umfangreiches, riesiges Event, bei dem ich mir vorab schon eine Liste mit zu besuchenden Ausstellern machen musste. Andernfalls geht man auf dem großen Messegelände einfach verloren, überwältigt von den unzähligen Eindrücken. Ich habe nur einen Bruchteil der Aussteller näher betrachten können. Das lag zum einem natürlich an der großen Anzahl, zum anderen auch daran, dass ich nach meiner Radtour und den intensiven Wochen zuvor etwas ausgepowert war.  Nichtsdestotrotz habe ich so einige tolle Begegnungen und Entdeckungen gehabt, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

The Wriders’ Club und die Blogger Base

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