Radreise Irland: Kurzes Update von unterwegs

Es ist windig, sehr windig. Es weht von vorn, von der Seite( und ich bin bemüht, mich auf dem Rad zu halten) und dann, zwischendurch, auch mal von hinten und erleichtert so das stetige bergauf und bergab um einiges.

So erging es uns vorgestern, als wir, laut Radreiseführer, den einzigen Fjord Irlands hinein bis Leenane und später wieder zum Großteil hinaus geradelt sind. Nicht zu vergessen: der Regen. Er kommt und geht in unterschiedlich starker Ausprägung. Und dennoch, ich genieße jede Minute, bewundere die Landschaft und das Wolkenspiel um die Spitzen der Twelve Bens, die Berge hier im Westen vom County Connemara, das irgendwann im Laufe des Tages übergeht ins County Mayo, wo wir uns gerade befinden und trocknen.

Gestern war nass, sehr nass und auch windig, wenn auch nicht so schlimm, wie am Vortag. Als wir völlig durchnässt in dem kleinen Ort Pollatomish ankommen, erleben wir eine Überraschung. Das Hostel, wo wir unsere Zelte im Vorgarten aufschlagen dürfen, wird von einem deutschen Paar betrieben. Wir werden etwas ungläubig beäugt, als wir es trotz des Wetters vorziehen, draußen zu schlafen und die Frage, ob wir nicht doch drinnen schlafen wollen, kommt mehr als einmal auf.
Doch noch während wir uns ausbreiten, hört es auf zu regnen und wir schaffen es erneut, die Zelte im “Trockenen” aufzubauen.

Es tut gut, in einer Küche zu kochen und im Warmen zu essen, wobei wir uns fast etwas schwer tun, den frisch gekochten Pudding nicht wieder alle gemeinsam aus einem Topf zu essen:-).
Gerade warten wir, dass die Wäsche fertig wird, um dann weiter zu fahren nach Ballina. Eine kurze Tour. Wir werden auch langsam etwas ungeduldig, denn das Wetter hält sich und bis auf den Wind, ist es trocken und perfekt zum Radeln.
Also denn, see you.

Ausblick aus dem Kaminzimmer
Ausblick aus dem Kaminzimmer

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Noch etwas Senf dazu?