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Kesselrollen

Auf der Berliner Fahrradschau im März traf ich auf einige bekannte Gesichter und lernte auch viele neue, interessante Menschen und Projekte kennen. Ich habe mich sehr gefreut nach über einem Jahr jemanden von der Critical Mass Stuttgart zu sehen und zu sprechen. Im Herbst 2014 bin ich dort einmal bei der CM mitgefahren und habe die organisierte Variante der weltweiten Bewegung kennen gelernt.

Auf der diesjährigen Fahrradschau traf ich auf Roman. Er hat zusammen mit dem Mediengestalter Felix ein sehr unterstützenswertes Filmprojekt geplant:

Wir beleuchten die “Kritische Masse” in Stuttgart und zeigen auf, dass die Kesselmetropole nicht für immer “Autostadt” bleiben muss.

Das Filmprojekt richtet sich an alle, die sich in einer sauberen, lebenswerten Stadt bewegen möchten. Es zeigt Alternativen zum Autoverkehr (Verbrennungsmotor) auf, der die Straßen verstopft, die Luft verunreinigt und den Menschen schadet. Anhand der Critical Mass und anderer Projekte in Stuttgart möchte der Film ein Bewusstsein schaffen und zum Nachdenken über die Mobilität der Zukunft anregen.

Auch, wenn Stuttgart eine zentrale Rolle spielt, können die Hintergründe und Ideen des geplanten Films sicher auf viele deutsche Städte angewandt werden.

Um den Film zu finanzieren, wurde eine startnext crowdfunding Kamapgne gestartet. Diese läuft noch bis zum 30.04.2016 und soll die technische Ausstattung gewährleisten, um alles so professionell wie möglich umsetzen zu können. Dabei sind beide Initiatoren der Branche nicht fremd. Während der eine sich als Mediengestalter auf Bild und Ton spezialisiert hat, wirkte der andere bei einigen Filmprojekten mit und organisiert Filmfestivals.

Ich drücke auf jeden Fall die Daumen, dass die Finanzierung klappt.

Hier nochmal der Link zur startnext Kampagne und zur Facebookseite und Twitter.

 

pic by kesselrollen

Neulich bei der Sonntags-CM( 02.11.2014)…

…da wurde ein Video gemacht. Wer mich findet, darf mich zwar nicht behalten, bekommt aber vielleicht ein Bienchen.


Danke an Anke Kornbuch für das Hochladen des Videos!

Es war eine schöne Tour mit zwar deutlich weniger Teilnehmern (vielleicht 60/70, schwer zu schätzen), als bei der Freitags-CM, dafür aber auch etwas persönlicher und weniger anonym: Vom Brandenburger Tor nach Kreuzberg zum Moritzplatz und von da nach Neukölln, die Karl-Marx-Str. entlang immer weiter gen Süden bis nach Rudow.

Den Endpunkt bildete eine Anhöhe, Dörferblick genannt, von wo aus man einen Blick auf den Sonnenuntergang erhaschen konnte , den wir während der Auffahrt noch rot schimmernd sahen(  zeitlich möglich dank einer Interaktion mit der Polizei, die uns in Neukölln wenigstens eine halbe Stunde aufhielt und damit endete, dass wir uns halbierten und nur noch in Zweier-Reihung nebeneinander her radeln durften) plus Aussicht auf den Flughafen Schönefeld und die Stadt mit Fernsehturm und diversen Hochhaussiedlungen.

Gemeinsam machten wir uns dann auch wieder auf den Rückweg, wo ich mich dann irgendwo in Neukölln verabschiedete, um die letzten paar Kilometer gen Heimat allein zu fahren, nach ca. 35km Fahrt.

Update 25.11.2014:

Schön wars. Ich bin gern wieder dabei. Es ist auch immer wieder eine Entdeckerfahrt. Ich habe schon einige Ecken Berlins neu gesehen oder überhaupt erst kennen gelernt. Entspannter geht sowas kaum.

Und für mehr Eindrücke gibt es hier noch ein paar Fotos. ( Inklusive Werbung für radelmaedchen.de- wie aufregend! 🙂 )