Archiv der Kategorie: Das Radelmädchen

“How to survive als Radfahrer” im Radio: Hi, Selbstreflexion!

Nachdem ich schon einen kleinen Pressespiegel zu “How to survive als Radfahrer” gestartet habe, möchte ich hier die Radio – Interviews noch einmal separat auflisten.

Der Fokus liegt in den Interviews deutlich auf dem Thema Radfahren in der Stadt und welche Vor- und Nachteile das mit sich bringen kann. Im Prinzip ist das auch recht naheliegend, denn im Buch “How to survive als Radfahrer” sind viele der angesprochenen Problempunkte bzw. Situationen thematisiert. Dennoch war es für mich spannend, dazu direkt befragt zu werden.

Wie das Sprechen und Schreiben übers Radfahren zur Selbstreflexion angeregt

Denn schon beim Schreibprozess bemerkte ich, wie ich begann mein Verhalten auf dem Fahrrad im Straßenverkehr genauer zu reflektieren. Es veränderte sich in der Zeit tatsächlich auch nochmal. Bei jedem Interview oder Gespräch zum Buch dachte ich wieder neu darüber nach, wie ich mich durch den Verkehr bewege.

Selbstreflexion ist schon eine feine Sache. In Kombination mit der Beobachtung anderer Verkehrsteilnehmer kann diese sogar dabei helfen, bestimmte negative Verhaltensweisen zu ändern oder anzupassen. Ich fahre also bewusster durch die Stadt und spüre, dass ich teilweise sogar entspannter dabei bin. Ich versuche mich nicht so viel aufzuregen und einfach auch mal Tempo raus nehmen, wenn es nötig zu sein scheint. Das hängt allerdings leider auch immer von meiner Stimmung ab und ebenso von der Laune und dem Verhalten, der anderen, die auf der Straße unterwegs sind.

How to survive als Radfahrer im Radio
Radio Berlin 88.8

Das erste Interview hatte ich mit Anke Friedrich bei Radio Berlin 88.8. Die Sendung fand bereits im April 2017 statt und behandelt das Radfahren in Berlin und einige Details aus dem Buch.

Im alten Haus des Rundfunks in Berlin

Wenn man mal über den kleinen Sprachfehler im ersten Satz hinweg hören kann, finde ich es sehr gelungen. Ich schiebe das mal auf die Aufregung.

SWR

Außerdem war ich am Dienstag gleich bei zwei Radiosendern zu hören: Einmal beim Südwestrundfunk, wie bereits hier erwähnt. Dort ging es ums Radfahren in deutschen Städten, u.a in Mainz und Berlin. Der Vollständigkeit halber ist es hier auch noch einmal aufgelistet.

Radio Paradiso

Das zweite Interview am 02.05.2017 ist etwas kürzer und wurde vom Berliner Radiosender Radio Paradiso gesendet.

 

Auch wenn ich es immer noch sehr befremdlich befinde, meine eigene Stimme zu hören, haben die Interviews wirklich Spaß gemacht. Es ist toll, die Gelegenheit zu bekommen, über das eigene Werk zu sprechen  und die Leidenschaft zum Radfahren weiter in den Vordergrund stellen zu können.

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Pressespiegel und Gewinnspiel: How to survive als Radfahrer

Zum offiziellen Release meines Buches “How to survive als Radfahrer” möchte ich euch eine kleine Zusammenfassung über das geben, was bisher darüber berichtet wurde. Ich habe ein paar Beispiele heraus gepickt. Außerdem möchte ich vor Freude und Stolz über mein erstes eigenes Werk, drei Bücher verlosen! Dazu weiter unten mehr.

Nachdem die dpa Pressemeldung deutschlandweit in den Medien verteilt wurde, kamen auch ein paar persönliche Interviewanfragen von einigen Online- und Printmedien, sowie Radiosendern. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, dass das für mich sehr spannend war. Es ist toll zu merken, dass doch einiges Interesse an dem Buch und dem beschriebenen Thema vorhanden ist. Pressespiegel und Gewinnspiel: How to survive als Radfahrer weiterlesen

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Radelmädchen näht: Der neue Rucksack, Prototyp No. 1

Radelmädchen näht: Der neue Rucksack, Prototyp No. 1
Nachdem ich wochenlang am Laptop gesessen habe, um an meinem Buch zu arbeiten, sehnte ich mich danach, endlich wieder etwas mit meinen Händen zu fertigen. Die ersten Fahrradmessen in diesem Jahr waren eine willkommene Abwechslung und boten genügend Inspiration.

Mir ist schon bei den Events aufgefallen, wie viele coole und abwechslungsreiche Taschenmarken es gibt. Ich hätte ja nichts gegen einen neuen Rucksack gehabt. Mir fiel es nur sehr schwer, mich für einen zu entscheiden, bei der großen Auswahl und den unterschiedlichen, tollen Designs. Also beschloss ich kurzerhand – in einem Anfall von kreativen Wahnsinn – mir selbst einen zu nähen!

Die Vorbereitung

Mir zu überlegen, wie die Tasche aussehen soll, ist eine Sache, das passende Material dazu zu finden und den Schnitt anzufertigen, eine ganz andere. In diesem Fall ging das aber glücklicherweise sogar recht schnell und ich orientierte mich zum Beispiel für die Trägerform an meinem alten Rucksack.

Da war nur noch eine Sache: Ich hasse zuschneiden! Je mehr kleine Schnittteile, desto ungeduldiger werde ich.

Die Materialauswahl

Ich verbrachte aber erst einmal Zeit damit, den passenden Stoff aus meinem kleinen Lager auszuwählen. Ich hatte beschlossen, nichts Neues zu kaufen, sondern alle benötigten Zutaten für den Rucksack aus vorhandenen Teilen zu fertigen. So nahm ich Stoffreste, zerschnitt alte Taschen und Bänder, suchte nach passenden Schnallen und einem Reißverschluss. Selbst die Rückenverstärkung schnitt ich aus einem alten Rucksack heraus, der schon teilweise kaputt war. Der Boden sollte aus einem alten Fahrradschlauch entstehen, den ich dafür recyceln wollte.

Es funktionierte. Ich bekam alles zusammen und der Rucksack sieht nicht nach Patchwork aus :-).

Nachdem ich versucht habe, mir dieses Mal vorher etwas ausführlicher zu überlegen, in welcher Reihenfolge ich was zusammen nähe, ging die Arbeit recht gut voran.  Meine Nähmaschine leistete gute Dienste. Erst am Ende wollte sie den verstärkten Schlauchboden nicht mehr ordentlich nähen. Doch irgendwie habe ich es dann doch hinbekommen.

Fertig ist der Rucksack!

Ausstattung
  • Oberstoff: Velourlederimitat (oliv)
  • Futter: geometrisch gemusterte Baumwolle (bunt)
  • Verschluss: Rolltop mit großem Metallclip-Verschluss, Reißverschluss (gelb)
  • Taschen: ein großes Hauptfach, eine Fronttasche mit Reißverschluss, eine kleine Innentasche mit Reißverschluss, zwei Seitentaschen für Flaschen
  • Details: Gummibänder an den Seiten, D-Ringe seitlich nahe der Öffnung für optionalen Schultergurt, verstellbare Träger, Tragegriff, gepolsterter Rücken, Boden aus altem Fahrradschlauch
Fazit:

Ich bin ziemlich stolz auf meinen ersten, etwas aufwendigeren Rucksack und im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Die Optik ist toll, die Verarbeitung ist mir ganz gut geglückt und die Farbe matcht so schön mit meinem Brommie <3.

Was nicht so gut geklappt hat: Das Material ist zwar schön, allerdings ist der Oberstoff etwas zu weich und nicht starr genug, um ihn gut einzurollen. Der Rücken könnte ebenfalls noch etwas steifer sein, da die Tasche doch zu stark in sich zusammenfällt. Die Idee mit den Gummibändern an den Seitenteilen, die zum Beispiel eine größere Trinkflasche sichern sollen, war zwar an sich gut, aber ich habe die Bänder zu straff eingenäht. Dadurch wird die Tasche etwas vom Rücken weggezogen. Nun gut, ich habe dazu gelernt und der nächste Rucksack kommt dann in verbesserter Ausführung :-).

Ich versuche mal noch Bilder nachzureichen, auf denen man ihn getragen sehen kann.

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Zuwachs auf kleinen Rädern: Mein Brompton.

Zuwachs auf kleinen Rädern: Mein Brompton ist endlich da. Etwa sechs Wochen habe ich auf mein Faltrad gewartet und nun durfte ich es in der ersten Aprilwoche bei Boxbike abholen.

Ich rechnete fast schon nicht mehr in dieser Woche damit, nachdem ich bis Donnerstag immer noch keine Nachricht erhalten habe. Ich war jedoch an dem Tag im Prenzlauer Berg unterwegs, wo der kleine Faltradladen zu finden ist. So schaute ich spontan auf ein Schwätzchen vorbei.
Ich erfuhr unter anderem, dass der Paketdienst spät dran war und auch zuvor noch kein Brompton für das Radelmädchen geliefert worden war :-(. Zuwachs auf kleinen Rädern: Mein Brompton. weiterlesen

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How To Survive als Radfahrer: Jetzt vorbestellbar!

Die Fahne befindet sich im Druck, der Veröffentlichungstermin ist raus – am 01. Mai 2017 erscheint mein erstes Buch “How To Survive als Radfahrer” im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag!

Rechtsabbiegende Lkw, Falschparker, Dooring, aggressive Autofahrer, ignorante Mitbürger, Touristen und andere Fußgänger, die über Radwege laufen, machen den Fahrradalltag zur Challenge. Auf dem Rad wird der Arbeitsweg ganz schnell zum Abenteuer und Hindernisparcours, der auch die stärksten Nerven irgendwann herausfordert.

Wer sich als RadfahrerIn nicht unterbuttern lassen möchte, muss die volle Aufmerksamkeit dem Verkehr und seiner Umgebung widmen. Dabei darf man für alle anderen Verkehrsteilnehmer am besten noch mitdenken.

Das Buch ist für alle, die es lieben, sich auf zwei Rädern fortzubewegen, und dennoch im Alltag immer wieder vor Hindernissen stehen. Es ist ein Ratgeber für die alltäglichen Situationen und Probleme mit Fahrrad, die auch vor dem Kleiderschrank nicht Halt machen. Die Autorin, selbst geschult durch das Radeln in der deutschen Hauptstadt, erzählt Geschichten aus ihrem Radalltag und gibt Tipps und Tricks – oft mit einem Augenzwinkern.

Pressefeedback

Nachdem die Pressemeldung in der letzten Märzwoche raus ging, auf die ein Interview mit der dpa folgte, verteilte sich die Info zum Erscheinen meines Buches schnell in diversen Onlinemedien deutschlandweit – pünktlich zu Beginn des 5. Nationalen Radverkehrskongress in Mannheim. Ob Stern, Focus, Berliner Zeitung oder Frankenpost, das Interesse ist bisher groß.

Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie aufregend das alles für mich ist und ich bin wirklich gespannt, wie das Buch bei euch ankommt! Vielen Dank noch einmal an alle, die dazu beigetragen haben: Ob durch Kommentare, Feedback oder Motivation beim Schreibeprozess!

Vorbestellung möglich

Ich kann nun den 1. Mai kaum abwarten und freue mich wie Bolle drauf! Ich halte euch auf dem Laufenden!

Wer das Buch mit Erscheinen in den Händen halten will, kann gern schon vorbestellen:

Pic by Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag
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