Archiv der Kategorie: Tipps

Ob Kaffee trinken und frühstücken in Berlin oder Ausflugsvorschläge mit dem Fahrrad, hier finden sich Beiträge zu Orten und Dingen, die das Leben einfacher, schöner oder spannender machen.

Radelmädchen beim ARD-Buffet

Vor ein paar Wochen bekam ich eine Anfrage aus dem tiefsten Südwesten Deutschlands – aus Baden-Baden. Dort sitzt der SWR (Südwestrundfunk) und produziert einige Sendungen auch für das Erste, unter anderem das ARD-Buffet. Dies ist ein Mittagsmagazin, welches sich zusammensetzt aus Kochbeitrag, Lifestylethema bzw. Ratgeber und praktischem DIY-Teil. Für das Servicethema Fahrradtaschen sollte ich nun als “Expertin” in die Sendung kommen.

Vielleicht könnt ihr euch vorstellen, wie erfreut und aufgeregt ich war, dass ich diese Anfrage erhalten habe! Es folgte reger E-Mail-Verkehr und ein Austausch zum Thema Fahrradtaschen mit der zuständigen Redakteurin. Schnell war klar: Es sind einige Minuten Sendebeitrag und ich sollte einen hohen Sprechanteil haben.

Auweia! Aber das würde sicher werden… Schließlich war ich auch schonmal im Fernsehen.

Anreise – Mit dem Zug quer durchs Land

Als ich schließlich einen Tag vor der Sendung in den Zug stieg, um die etwa sechsstündige Bahnfahrt nach Baden-Baden anzutreten, spürte ich noch nichts von Nervosität oder besonderer Aufregung. Mein großer Vorteil ist, dass das bei mir immer erst einige Minuten vor einer wichtigen Prüfung oder einem Ereignis wirklich stark auftritt. So genoß ich die Fahrt und vor allem erst recht die Stunden nach meiner Ankunft am Abend in der Stadt im Schwarzwald. Was für ein tolles Timing! Der Frühling war dort bereits in großen Schritten voran geschritten. Ich wurde von einem lauen Wind begrüßt, als ich in der warmen Abendsonne auf mein Faltrad stieg und mich auf den Weg zum etwa 6,5 km entfernten Hotel machte. Radelmädchen beim ARD-Buffet weiterlesen

Zu Besuch bei…VELOHELD

Frisch war es am Dienstagmorgen, als ich Ljómi schnappte und zur S-Bahn stiefelte. Die erste Fernzugfahrt im Jahr 2018 stand für mich an und ich bereute bereits nach wenigen Minuten, dass ich nicht mit meinem Brompton zum Hauptbahnhof geradelt war.

Die Luft in der S-Bahn war stickig und es war viel zu warm. Menschen drängten sich aneinander, wirkten gestresst und müde. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, tuckerte die Stadtbahn im Stop-and-Go-Modus und brauchte für zwei Stationen doppelt so lang wie normalerweise. Notarzteinsatz. Auch die Ringbahn war von Verspätungen betroffen, denn die hatte ihren eigenen Notfall. Egal. Ich hatte Glück, denn sie fuhr zumindest, da ich mich spontan entschieden hatte, am Bahnhof Südkreuz in den EC zu hüpfen. Zu groß war die Gefahr, dass ich ihn am Hauptbahnhof knapp verpasste. Die nächsten 110 Minuten verbrachte ich dann entspannt in dem ungarischen Zug mit deutschem Fahrradabteil, las in der aktuellen fahrstil “Damenrad” und die Zeit verging wie im Fluge. Zwischendurch schreckte ich bei einem Blick aus dem Fenster jedoch auf.

Winter is here!

In Sachsen lag immer wieder Schnee! Dort war es um ein paar Grad kühler und es hatte in der Nacht zuvor ordentlich Frost gegeben. Die Aufregung stieg. Würde ich dem Fahrrad bei meiner bevorstehenden Testfahrt gleich einen Härtetest unterziehen?

Dresden, Neustadt. Ich griff nach Ljómi und stieg aus dem Zug. Der Bahnhof war wunderschön. Die riesige Eingangshalle mit den großen Rundbogenfenstern, Säulen und hell getönten Wänden zwangen mich dazu, kurz stehen zu bleiben und sie zu bestaunen. Als ich dann den Bahnhof verließ, spürte ich beim Starten des Navis wie schnell meine Finger kalt wurden. Frisch war es in Dresden. -6 °C. Doch bei herrlichem Sonnenschein freute ich mich auf die kurze, etwa 4,5 km lange Fahrt in die Äußere Neustadt. Denn dort in einem großen Industriegebiet lag etwas versteckt der Showroom einer kleinen, aber feinen Dresdener Fahrradmarke: Willkommen bei veloheld!

Warum ich da nun gelandet war, könnt ihr in meinem Blogpost über das Gravelbike nachlesen. Denn nachdem ich per Mail Kontakt mit den Dresdnern aufgenommen hatte, wollte ich mein favorisiertes Fahrrad auch endlich Probe fahren. In Berlin war das gerade nicht möglich, also warum nicht eine kleine Reise weiter in den Osten Deutschlands wagen? Von Berlin aus war das quasi ein Katzensprung.

@veloheld in Dresden. Whoop whoop. . . #Fahrrad #bicycle #cycling #dresden

Ein Beitrag geteilt von Radelmädchen (@radelmaedchen) am

Velohelds Showroom

Hinter dem letzten Tor eines langgestreckten Flachbaus befand sich die Heimat der kleinen Firma. Dort werden wunderschöne Stahlräder individuell zusammengebaut. Eine kleine Klingel mit Namensschild neben der Tür, die in einer Art Garagentor eingelassenen war, und der große Schriftzug in den oberen Fenstern ließen daran keinen Zweifel. Ich musste nicht lange warten bis Geschäftsführer Carsten mir die Tür öffnete und mich freundlich begrüßte. Ein Schritt hindurch und schon stand ich mitten im Showroom. Und der hatte auch sofort meine Aufmerksamkeit oder eher sein Inhalt! Die zahlreichen, verschiedenen Räder waren hier gekonnt in Szene gesetzt. Thematisch sortiert waren sie teilweise auf Holzpodesten angeordnet oder standen nebeneinander aufgereiht auf dem dunklen Fliesenboden – ein schöner Kontrast zu der Holzbalkenkonstruktion an der Decke. Hinter dem Showroom befindet sich direkt das Büro, indem die velohelden-Crew sitzt und arbeitet.

Carsten erzählte mir ein wenig über die Marke, über ihre Mitarbeiter und das Besondere ihrer Räder. Seit 2007 existiert das Unternehmen, welches aus Begeisterung fürs Radfahren gegründet wurde und dessen Name jemanden beschreibt,…

“(..) der sich durch den täglichen Großstadtdschungel “schlängelt”, in seiner Freizeit unentdeckte Gebiete “erradelt” oder an Wochenenden als Radsportler um “Ruhm und Ehre” kämpft.” (veloheld)

Ein veloheld eben.

Und das Besondere der Marke?

So einzigartig, wie die Räder hier aufgebaut werden, kann man das sonst nur im Eigenaufbau eines Rahmensets schaffen. Genau die kann man hier neben den Kompletträdern auch bei nahezu jedem Modell erwerben. Wer keine Lust aufs selbst Basteln oder einfach nicht das nötige Wissen dazu hat, muss dennoch nicht auf die Wunschkonfiguration verzichten. Nicht nur die Rahmenfarbe kann individuell bestimmt werden, auch die einzelnen Teile lassen sich nach Absprache bestellen und am Wunschmodell anbringen. Dabei ist die Auswahlmöglichkeit im Online-Shop an sich schon sehr gut. Bei meinem Favoriten, dem veloheld .iconX kann zwischen drei verschiedenen Schaltgruppen, verschiedenen Anbauteilen, zwei Gabelarten und drei Dekorfarben gewählt werden. Alle Räder werden in Dresden pulverbeschichtet und in der Werkstatt aufgebaut.

Mich überfordert ja schon der Gedanke, aus der riesigen RAL-Farbtabelle eine Wunschfarbe wählen zu müssen!

Test-Ride! Das veloheld .iconX

Nun hieß es aber erst einmal rauf aufs Rad: Ein iconX-Wunschaufbau von Veloheld-Kundenbetreuer Daniel mit 1×11-er Rival Schaltung und Crossreifen in Rahmengröße M war mein Testobjekt. Die Crosser/Graveller sind heiß begehrt. Wer sich jetzt ein iconX bestellt, wird das Rad vermutlich erst im Mai 2018 erhalten. Selbst im Showroom steht nur noch ein Rahmen in Größe L. Umso dankbarer war ich also, dass ich Daniels Rad ausführen durfte. Und dabei hatte ich ordentlich Spaß! Praktischerweise liegt der Showroom von veloheld nämlich an den Ausläufern der Dresdener Heide. Für mich bedeutete das: Rauf aufs Rad, über den Parkplatz gerollt und rein ins Vergnügen!

Und wie fährt sich das veloheld .iconX jetzt?

Zwei Worte fallen mir zuerst ein: Sportlich und agil! Sobald die richtige Sattelhöhe für mich gefunden war, spürte ich beim Aufsteigen, dass ich recht gestreckt da saß. Für meinen Geschmack fast schon ein wenig zu sehr. Schließlich plante ich, viele Stunden am Stück auf diesem Rad zu verbringen und das schien mir mit diesem Aufbau nicht möglich zu sein. Aber ich wurde beruhigt: Der Vorbau war relativ lang gewählt und dies war nicht der Standardaufbau. Das durfte ich nicht vergessen, machte es aber schwer, richtig einzuschätzen, ob der Graveller zu mir passen würde oder nicht. Für diese Ausfahrt jedoch war die gewählte Konfiguration sonst ziemlich gut. Es war mehr als ein Crossbike als ein Gravelbike aufgebaut, was definitiv auch den Wetterverhältnissen in Dresden geschuldet sein dürfte.

Im Wald konnte ich die Stärken dieses Crossers auf jeden Fall voll auskosten. Ich lernte schnell die Vorzüge der stark profilierten Stollenreifen kennen, die mich nicht im Stich ließen, als ich bergauf und bergab auch mal die ein oder andere tiefe, sandige Furche auf dem Waldboden überwinden musste. Die kräftigen Scheibenbremsen taten ihr übriges und gaben mir ein sicheres Gefühl. Die Kälte war schnell vergessen, als ich immer tiefer in den Wald hinein fuhr und sie brachte definitiv einen großen Vorteil mit sich: Viele Abschnitte, die ich befahren habe, wären bei wärmeren Temperaturen ziemlich matschig gewesen. So war der Boden jedoch fest und ermöglichte mir auch, ab und zu die Geschwindigkeit zu erhöhen. Ich kam aus dem Grinsen nicht mehr raus.

Über schmale Wege, Wurzeln und gefrorenes Laub, über feste Sandwege und vereisten Matsch führte mich meine Fahrt. Ich hatte Lust immer weiter zu fahren, die Gegend zu erkunden und das Fahrrad richtig auf den Prüfstand zu stellen. Doch ich musste irgendwann den Rückweg antreten. Mit kalten, roten Wangen und einem deutlichen Hochgefühl radelte ich schließlich den schmalen Pfad entlang zurück und begann bereits von meinem eigenen veloheld .iconX zu träumen.

Fazit

Ich war noch etwas unsicher, weil ich nicht 100%-ig testen konnte, ob das Fahrrad wirklich für meine Zwecke (Langstreckenfahrten, Tourenoption) geeignet und bequem genug war. Doch ich bin optimistisch, dass ein paar Anpassungen das gewünschte Ergebnis erzielen werden.

Und nun? Kaufen oder nicht?

Der Preis des Komplettrades aus Stahl mit Stahlgabel und SRAM Apex 1×11 liegt bei 1899 €. Wunschfarbe (+100 €), Carbongabel, andere Anbauteile und Schaltung kosten natürlich extra. Da geht der Preis schnell über die 2000 €. Es ist viel Geld, aber ein tolles Fahrrad einer lokalen Marke ist das definitiv wert. Ob es die Positionierung der kleinen Logos und des Schriftzuges ist oder die Möglichkeit sein Rad zu aufbauen zu lassen, wie gewünscht – Liebe zum Detail steckt in allen Fahrrädern von veloheld.

Das Gewicht liegt bei einem Aufbau mit einer hochwertigen Schaltgruppe beim Komplettrad bei nur knapp über 9 kg. Der Aufbau, den ich im Kopf habe (Shimano 105er, Nabendynamo, Beleuchtung, Pizzarack), wird es wohl auf die 11,5 kg bringen, was ich mehr als in Ordnung finde.

Auf der Suche nach Empfehlungen

Ich bin mir bei einigen Anbauteilen unsicher, welche ich wählen soll:

  1. Die Reifen: Zur Wahl stehen aktuell die Panaracer Gravel King SK mit Skinwall, WTB Byway oder Horizon Plus. Standardmäßig gäbe es die Schwalbe G-One. Mir sind Reifen wichtig, die sich auch gut und schnell auf Asphalt fahren, aber eben bei unruhigem Terrain nicht gleich aufgeben. Tubeless ready sollten sie sein. Welche Breite findet ihr da angenehm?
  2. Der Dynamo: Da gehen die Geister sicher auseinander, ob man den braucht oder nicht, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich es da gern praktisch habe. Ich habe einen Cylcle 2 Charge an meinem Tourenrad und würde den gern weiter nutzen wollen. SON wäre das Optimum, aber leider mit dazugehörigen Strahlern deutlich zu teuer für mich aktuell. Was haltet ihr vom Shutter Precision? Ich habe besonders zur Haltbarkeit sehr unterschiedliche Sachen gehört. Das Gewicht und der Wirkungsgrad scheinen mir aber sehr gut zu sein. Oder lieber mehr sparen?
  3. Der Gepäckträger: Ich möchte zum ersten Mal einen vorderen haben – ein Pizzarack zum Beispiel von Pelago mit der Möglichkeit auch Front Roller Taschen anzubringen. Größe M oder L? Nutzt ihr sowas?

Ich freue mich sehr über Feedback hier oder in den Facebook-Kommentaren!

Die besten Fahrradbücher 2017 – „The Wriders’ Club“ (TWC) hat abgestimmt!

Das Jahr 2017 stand ganz im Zeichen des Fahrrads und seinem 200. Jubiläum. Es ist also nicht verwunderlich, dass es auch einige Veröffentlichungen literarischer Art zu diesem Thema gegeben hat.

Nun haben die Fahrradblogger von “The Wriders’ Club”, der Bloggervereinigung* zum Thema Fahrrad, ihre deutschsprachigen Favoriten in vier Kategorien auserkoren: „Radkultur & Bildband“, „Reise & Route“, „Roman & Biografie“ sowie „Service, Technik & Sport“. Die Auswahl erfolgte in zwei Stufen: 1. die Nominierung und 2. die Abstimmung mit jeweils einer Stimme für jede Kategorie. Mehr dazu könnt ihr in der Pressemitteilung des TWC nachlesen. Zwei der gewählten Bücher haben sich bereits in meiner Weihnachtsgeschenktippliste für Radfahrende angefunden :-).

Hier kommen die besten Fahrradbücher 2017!

Doch nun endlich zu den Ergebnissen. Ich freue mich sehr, sehr, sehr!!! In der  Kategorie „Service, Technik & Sport“ hat doch tatsächlich mein Buch “How to survive als Radfahrer” gewonnen! Juhuuu! Damit habe ich nicht gerechnet und dementsprechend möchte ich gaaaanz herzlich Danke sagen! Danke!!!

Großartig ist auch der Gewinner in der Kategorie „Reise & Route“: “Rad und Raus” von Gunnar Fehlau hat hier die meisten Stimmen erhalten und ich kann es euch auch nur empfehlen! Die beiden anderen Werke habe ich leider noch nicht gelesen, aber das muss definitiv nachgeholt werden.

Wenn ihr jetzt noch Last-Minute Geschenke braucht für Radfreunde und Leseratten, dann ist das hier die perfekte Auswahl für jeden Geschmack!

Kategorie „Service, Technik & Sport“

How to survive als Radfahrer – Wie man auf dem Fahrrad in der Stadt überlebt“

Juliane Schumacher, Schwarzkopf & Schwarzkopf, 2017,
ISBN 978-3-86265-640-0,
9,99 Euro

 

Kategorie: „Radkultur & Bildband“

Die Radfahrer Cartoons – Eine illustrierte Anleitung für das Leben auf zwei schmalen Reifen“

Dave Walker, Covadonga, 2017,
ISBN 978-3-95726-026-0,
12,80 Euro

 

Kategorie: „Reise & Route“

Rad und RausAlles für Microadventure und Bikepacking“

Gunnar Fehlau, Delius Klasing, 2017,
ISBN 978-3-667-10929-3,
16,90 Euro

Kategorie „Roman & Biografie“

Im Sommer wieder Fahrrad

Lea Streisand, Ullstein, 11`16,
ISBN 978-3-550-08130-9,
20,00 Euro

Auf der Suche nach Empfehlungen

Was sagt ihr? Welches Buch zum Thema Fahrrad sollte ich mir nicht entgehen lassen?  Der TWC hat nur deutschsprachige Bücher berücksichtigt, aber ich bin auch neugierig, was es international Empfehlenswertes gibt!

 
 

*Über den TWC:

„The Wriders’ Club“ bringt Blogger rund ums Thema Fahrrad zusammen, macht sie als Gruppe sichtbar und bringt ihnen mehr Öffentlichkeit. Sein Kodex formuliert, was Leser von Bloggern
erwarten dürfen. Dies gilt natürlich auch für einen professionellen Umgang zwischen Bloggern und Wirtschaft. „The Wriders‘ Club“ ist eine Kooperation zwischen der Messe Friedrichshafen GmbH –
im speziellen der Eurobike – und dem pressedienst-fahrrad. Mehr unter: http://www.thewridersclub.cc

(allgemeine Info aus der Pressemitteilung des TWC)

One year of bicycles 2018 – Kalender und eure Pläne für 2018

Weihnachten steht vor der Tür und mit einigen Geschenktipps seit ihr ja bereits versorgt worden. Nach den 11 Weihnachtsgeschenktipps für Radfahrende und dem “One year of bicycles 2018”-Gewinnspiel möchte ich euch nun die Gewinner verkünden!

Dabei habe ich unter anderem nach euren Fahrradplänen für das kommende Jahr gefragt. Einige Ideen und Gedanken fand ich so schön, dass ich sie gern noch einmal hervorheben möchte. Vielleicht bieten sie ja auch Inspiration für den einen oder anderen? Ich habe auf jeden Fall sofort ein wenig Fernweh bekommen! Doch zuerst die Gewinner:

Über einen “One year of bicycles 2018”-Kalender dürfen sich freuen Heike, Fabian und Biggy!!!

Ich freue mich auf die ersten längeren Fahrten mit meinem kleinen Sohn, der gerade Radfahren gelernt hat!

(Biggy)

 

Worauf ich mich freue: Das zwei Wochen junge Brompton endlich auch in Kombination mit dem Faltkajak zu verwenden. Und zwar auch, um den Bootswagen mit verpacktem Boot drauf ans Wasser zu fahren. 🙂

Außerdem wieder mehr Radtouren und mindestens zwei Wochenendtrips von Berlin an die Ostsee. Und vielleicht auch wieder Bike & Hike in den Alpen, nachdem 2017 das erste Jahr seit langem ohne solche Touren war.

(Fabian)

2017 sind wir (familiy -Radler) von Prag nach Dresden + 100 km weiter geradelt. 2018 habe ich mal Wien – Budapest ins Gespräch gebracht. Die Resonanz war so mittel, er will lieber zur Elbquelle, dem Tochterkind ist es egal. Hauptsache ein neues Rad und ENDLICH richtige Ortlieb Taschen, darauf wartet sie schon, seit sie radeln kann.

(Heike)

Es gibt viele tolle Pläne, ich habe mir mal noch drei weitere heraus gesucht, die ich definitiv auch spannend finde. Ich fand es sehr angenehm, dass so viele von euch in Deutschland mit dem Rad reisen wollen bzw. direkt hier starten. Es gibt so viele tolle Landschaften und Reiseziele, die sich ganz wunderbar mit dem Fahrrad erkunden lassen.

Schön fand ich z.B. die Idee von Sascha (milchmithonig.de), die mich selbst schon eine Weile bewegt (zumindest der baltische Abschnitt):

Radreisemäßig plane ich eine lange, lange Tour um die Ostsee, direkt von Berlin aus. Wenn alles so klappt, wie ich mir das vorstelle, werde ich irgendwann in Sankt Petersburg gewaltig viel Vodka trinken und dann vollkommen verkatert über Skandinavien zurückkehren.

 

Oder auch die von Helgah:

Ich freue mich auf zwei Dinge. Nächste Woche kommt mein Brompton und wird mich dann täglich durch Darmstadt und Frankfurt bringen. Mein Reiserad wird aber nicht zum Stiefkind. Im Mai geht es auf eine 5wöchige Radreise – erst Berlin-Kopenhagen und dann von der Schweiz aus auf der Via Rhona nach Südfrankreich, vermutlich bis Marseille.

 

Sehr ambitioniert, zeigt sich Dirk:

Ein grober Plan steht: Zum Velo Classico Event in Braunschweig – Samstag Anfahrt von Potsdam nach Braunschweig, Sonntag dann die Wolters-Runde und ein paar gepflegte Bierchen auf dem Brauereifest und Montag wieder nach Hause. Ein Gang, drei Tage, fünfhundert Kilometer … yeah!!!


Und wo treibt es euch so hin mit dem Fahrrad im nächsten Jahr? Ich freue mich nach wie vor über Ideen, Vorschläge und Tipps, gern in Deutschland, aber auch weltweit!

11 Weihnachtsgeschenktipps für Radfahrende – mit Gewinnspiel!

Auch in diesem Jahr kommt Weihnachten für einige wie immer unverhofft und plötzlich. Ich nehme mich da nicht aus und habe selten alle Weihnachtsgeschenke schon weit im Voraus. Das liegt auch daran, dass ich mich weigere zu schenken, um des Schenkens Willen und nur um etwas weggeben zu können, irgendetwas zu kaufen.

Selbst diese Geschenkliste kommt nun weitaus später, als ursprünglich geplant, aber ein paar Tage sind es ja noch bis Weihnachten. Wer noch Inspiration für Weihnachtsgeschenke für FahrradliebhaberInnen braucht, sollte einen Blick auf folgende kleine Liste werfen, die auch einiges für den kleineren Geldbeutel bereit hält. Fast alle Produkte sind von mir getestet worden bzw. befinden sich bereits in meinem Besitz. Los geht es mit den Weihnachtsgeschenktipps zum Verschenken ( und vielleicht auch sich selbst beschenken)! Am Ende könnt ihr sogar noch etwas gewinnen. Ich sage nur: ” One year of bicycles 2018″!

11 Weihnachtsgeschenktipps für Radfahrende

Zubehör für den täglichen Einsatz

1. Fahrradgriffe aus Birkenrinde
Birkenrindengriffe
Birkenrindengriffe von my Boo

Wenn ihr diese Griffe einmal in der Hand hattet, wollt ihr sie nicht mehr loslassen! Die BBU1 Fahrradgriffe von my Boo fassen sich nicht nur toll an, sie sind auch besonders langlebig und umweltfreundlich. Ich habe sie seit September an meinem Brompton und möchte sie nicht mehr wissen. Mehr über die Handschmeichler könnt ihr hier nachlesen!

Bezugsquelle/Preis: bei my Boo für 79,90 €

2. Die Lieblingsklingel
pic by my Boo

Bei my Boo gibt es noch mehr tolles Zubehör fürs Rad. Besonders schön für alte Stahlräder bietet sich die Lieblingsklingel auch für den kleinen Geldbeutel an. In drei verschiedenen Farbtönen – silber, kupfer und schwarz – sorgt sie für Aufmerksamkeit im Straßenverkehr, wenn von Nöten und sieht dabei auch noch großartig aus.

Bezugsquelle/Preis: bei my Boo für 15,99 €

3. Finn – die Smartphonehalterung für Fahrrad
pic by Bike Citizens

Nie mehr ohne Finn! Wer diese praktische Handyhalterung fürs Fahrrad aus langlebigen Silikon einmal ausprobiert hat, möchte sie definitiv nicht mehr missen. Klein, praktisch, leicht, habe ich sie immer dabei, wenn ich unterwegs bin. Sie hilft unkompliziert das Smartphone am Rad zu montieren, z.B. um es als Navigationsgerät zu nutzen. Egal ob das eigene Fahrrad oder ein Leihrad – Finn passt an nahezu jeden Lenker und macht das Radlerleben um einiges leichter. Zusammen mit der Bike Citizens Navigationsapp ist er das perfekte Geschenk für Radfreunde – Made in Austria! 

Bezugsquelle/Preis: bei den Bike Citizens für  15,00 €

4. Cycling Cap
Radelmädchen approved 🙂

Die gehen immer. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Farben, von den verschiedensten Marken und man kann nicht genug davon haben. Ich bin ganz verliebt in die Cycling Cap von Fahrer Berlin, die besonders Freunde der deutschen Hauptstadt erfreuen wird. Im klassischen Rot-Schwarz gehalten, setzt sich auf der Kappe die hell gestickte Silhouette berühmter Berliner Bauwerke ab. Die Verarbeitung ist hochwertig und sauber und angenehm zu tragen ist sie auch noch.

Bezugsquelle/Preis: bei Fahrer Berlin für 19,50 €

 

Für Faltradler (und über den Tellerrandschauer)

5. Multitool für Bromptonauten
Brompton Tool Kit
Brompton Tool Kit – praktisch und schön zugleich.

Raffinierter kann ein Multifunktionswerkzeug kaum konstruiert sein: Das Original Brompton Tool Kit hat es in sich – im wahrsten Sinne, denn statt in irgendeiner Tasche zu verschwinden, wo man es dann doch daheim vergisst, reist das Brompton Tool im Rahmen mit. Es wird einfach darin verstaut und stört dort weder beim Falten noch kann es verloren gehen. Ein Muss für jeden Bromptonbesitzer (doch auch andere Fahrradliebhaber finden sicher ihre Freude an dem formschönen und hochwertig verarbeiteten Kit)!

Bezugsquelle/Preis: z.B. über die Brompton Junction Hamburg oder über andere Bromptonhändler für 64,90 €

6. The Urban Traveller – Brompton Bag

Handgefertigt in Bremen überzeugen die Urban Traveller – Taschen fürs Brompton nicht nur qualitativ auf ganzer Linie. Sie lassen sich auch ganz einfach als Rucksack tragen, sind robust und dank der Fertigung aus gewachster Baumwolle wasserabweisend. Es gibt sie in verschiedenen Farbtönen mit und ohne Brompton-Taschenrahmen. Das richtige Geschenk für alle Brompton-Fahrer, die Wert auf Qualität und einzigartige Produkte “Made ein Germany” legen. Doch auch die anderen Taschen von Lumabag können sich sehen lassen. Besonders nachhaltig sind die aus alten Turnmatten und Sportgeräten verarbeiteten Geldbörsen und Taschen – ein echter Hingucker und absolute Unikate.

Bezugsquelle/Preis: lumabag ab 230€

 

Für die Radpause und zur Vorbereitung

Nicht nur einige tolle Magazine, wie das deutsche fahrstil-Magazin oder das britische Boneshaker Magazine eignen sich großartig als Geschenk für Radfahrende (z.B im Abo), auch einige Bücher sind sehr lesenswert.

7. Rapha City Cycling Guides Europe
Rapha City Cycling
Rapha City Cycling Guides

London, Amsterdam, Berlin, Mailand oder Barcelona – das ist nur eine Auswahl der Städte, die die Rapha City Cycling Guides abdecken. Es sind kleine Stadtführer mit geballten Informationen rund um die jeweiligen Orte- und das ganz aus Radfahrerperspektive. Vorbei an den schönsten Spots der Städte, gibt es vorgefertigte Routen und Bezirksbeschreibungen, die Lust auf eine Erkundungstour machen. Dazu sind die Guides sehr schön und alle unterschiedlich illustriert. Ein wahres Sammlerstück zu einem kleinen Preis! Das perfekte Geschenk für vielreisende Fahrradfreunde!

Bezugsquelle/Preis: Erschienen bei Thames & Hudson, zu beziehen über Rapha für ca. 5 €.

8. “Rad und Raus” – Die Bikepacking-Bibel
Rad und raus
Gunnars Bikepacking Bibel

Gunnar Fehlau hat wieder ein Buch geschrieben und dieses kleine Handbuch macht Lust darauf, sofort mit dem Rad aufzubrechen und seine Umwelt zu erkunden. Auf ins Abenteuer, denn das kann auch einfach vor der Haustür liegen! Schnell und unkompliziert geht das beim Bikepacking. Rauf aufs Rad und ab aufs Land! Ein oder zwei Nächte in der Natur machen den Kopf frei und wecken neue Energien. Alles, was man dazu wissen muss, hält dieses Büchlein bereit und unterstreicht es mit zahlreichen Abbildungen und einer Menge Gunnarscher Fahrrad-Weisheiten. Ein Must-Have!

Bezugsquelle/Preis: Delius-Klasing-Verlag für 16,90 €

9. “How to build a bike”
How to build a bike
“How to build a bike” von London Bike Kitchen Gründerin Jenni

Wer mit dem Gedanken spielt, sich sein Fahrrad selbst aufzubauen oder einfach etwas Wissen rund um die wichtigsten Teile erwerben bzw. auffrischen möchte, liegt mit “How to build a bike” genau richtig. Geschrieben von Jenni Gwiazdowski, der Gründerin der London Bike Kitchen, ist hier eine echte Fachfrau am Werk gewesen. Mit ihren Fahrradreparaturkursen hat Jenni schon vielen Menschen das Fahrrad ein näher gebracht – geschlechtsunabhängig und offen für alle. Viele Abbildungen unterstreichen die Erläuterungen des im Oktober 2017 erschienenen Buches. Bisher ist es nur auf Englisch verfügbar.

Bezugsquelle/Preis: Via London Bike Kitchen (signierte Kopie verfügbar!) bzw. Amazon für ca. 15,00 €

10. “How to survive als Radfahrer” – Ein Ratgeber

Ja, ein wenig Eigenwerbung wird doch noch erlaubt sein, oder :-)? Mein erstes Buch ist im Mai 2017 erschienen und ich beschäftige mich darin ganz mit dem Thema Radfahren – primär in der Stadt. Das Buch ist für alle, die es lieben, sich auf zwei Rädern fortzubewegen und dennoch im Alltag immer wieder vor Hindernissen stehen. Es ist ein Ratgeber für die alltäglichen Situationen und Probleme mit Fahrrad, die auch vor dem Kleiderschrank nicht Halt machen. Ich berichte von Erlebnissen aus meinem Radalltag in der deutschen Hauptstadt und gebe auch einige Tipps und Tricks – oft mit einem Augenzwinkern. Ein Buch für Radfahrer und die, die es noch werden wollen! Mehr Infos.

Bezugsquelle/Preis: Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag für 9,99 €

11. “One year of bicycles 2018”

Dieser wunderschöne Fahrradkalender lässt Radfahrerherzen höher schlagen. Auf zwölf  seidenglänzenden Seiten strahlen alte Stahlrahmen im 70 x 50 cm Querformat um die Wette und machen jeden Monat auch im Jahr 2018 zum Highlight. Die abgebildeten Räder sind zumeist aus privater Hand und aufwendig restauriert worden. Seit 2015 hängen die Kalender an meiner Wand und ich erfreue mich bei jedem Vorbeigehen an den schönen Motiven. Auch für 2018 haben die Norddeutschen Peter Rüssmann (Fotograf) und Nicolai Thomas (Fahrradrestaurator) wieder traumhafte Bikes in Szene gesetzt.

Bezugsquelle/Preis: one-year-of-bicycles.com für 39,99 €


Gewinnspiel

Und ihr dürft euch freuen, denn ich verlose drei Exemplare der tollen “One year of bicycles 2018”-Kalender, die dann behalten oder als Weihnachtsgeschenk unter einem anderen Baum landen können!

So könnt ihr mitmachen:

  1. Abonniert meinen Blog und/oder liked meine Facebookseite!
  2. Hinterlasst unter diesem Beitrag bzw. unter dem Facebookpost einen Kommentar und verratet mir darin, worauf ihr euch im kommenden Fahrradjahr 2018 am meisten mit eurem Rad freut! Plant ihr eine große Reise, wollt ihr ein neues Fahrrad kaufen oder einfach nur regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit fahren? Erzählt mir davon!
  3. Das Gewinnspiel läuft bis Sonntag, 17.12.2017 um Mitternacht MEZ. Die Gewinner werden per Los ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Weitere Infos zur Teilnahme am Gewinnspiel findet ihr unter den allgemeinen Teilnahmebedingungen!

Viele Glück und eine schöne Vorweihnachtszeit euch!

 


Hier noch zwei Links für weitere Geschenktipps:

Ho Ho Ho – Weihnachtliche Geschenkideen für Fahrrad-Fans