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Rund ums Rad.

 

N+1: Hi, IconX! Warum sich das lange Warten gelohnt hat.

Erinnert ihr euch noch? Anfang des Jahres war ich auf der Suche nach einem All Road Bike und probierte verschiedene Fahrräder diverser toller Marken aus. Meine Entscheidung war fast gefallen, doch dann besuchte ich im Februar die sympathischen Dresdener von Veloheld in ihrem Showroom und testete das IconX.

Ich wusste dann sehr schnell, dass mir das Salsa Vaya zwar sehr gut gefallen hat, ich mit dem IconX allerdings mehr Entscheidungsfreiheit für meine Wunschkonfiguration hatte. Nicht nur die Auswahl der Farbe spielte dabei eine Rolle. Ich mochte auch den Gedanken, das Rad einer kleinen Deutschen Fahrradmarke fahren zu können. Schon auf der Fahrradschau waren sie mir immer wieder aufgefallen und als Miri von hamburgfiets sich schließlich einen IconX-Rahmen aufbaute, war ich mehr als interessiert. Nach dem Besuch bei Veloheld und der Aussicht auf eine kleine Kooperation war die Entscheidung schließlich gefallen.

Hi, IconX!

Naja, ganz so schnell ging es, wie gesagt, leider nicht. Die Veloheld-Rahmen werden in Handarbeit hergestellt und sie sind sehr beliebt. Ich musste schon schlucken, als es hieß, dass ich meinen Rahmen wohl nicht vor Mai bekommen würde. Ich war so ungeduldig! Es hatte nur den Vorteil, dass ich dadurch Zeit für eine intensive Farbrecherche (grün oder violett) hatte, denn welche Teile ans neue Rad sollten, wusste ich bis auf die Reifen recht schnell.

Ende Mai sendete mir Geschäftsführer Carsten ein Foto, auf dem als Ausschnitt das frisch lackierte IconX mit meiner Wunschfarbe und meinem Radelmädchen-Logo zu sehen waren. Meine Ungeduld wuchs ins Unermessliche! Ich wollte dieses Fahrrad endlich fahren!!! Warum dauert das alles sooooo lange?

Doch schließlich war der Termin fix. Anfang Juni 2018 durfte ich endlich wieder nach Dresden fahren. Vier Monate nachdem ich das erste Mal auf einem IconX gesessen habe.

Das IconX in Extreme Purple <3

Die Farbe ist mega und ich bin absolut verliebt! Ich wollte ein dunkles metallic violett und habe lange nach dem richtigen Ton gesucht. Gar nicht so einfach, wenn man nur Bilder vergleichen kann, auf denen die verschiedenen Lacke an diversen Gegenständen verwendet wurden. Eigentlich ist mir der Farbton zu dunkel gewesen, doch dann, als ich das neue Fahrrad erstmalig in der Sonne stehen sah und die Varianz dieser Farbe erkannte, war ich hin und weg! Es tut mir Leid, aber ich muss das so ausfürlich beschreiben, weil ich diesen Lack wirklich so unglaublich schön finde! Und dann ist da auch noch mein Logo in strahlendem Silber auf dem Oberrohr!!!

Hier kommen ein paar harte Fakten zum Fahrrad, welches ich für Langstrecken und leichte Bikepacking-Touren nutzen möchte.

TeilMarke/Art
RahmenVeloheld IconX, Größe M
GabelVeloheld Stahlgabel
Farbe Extreme Purple
 
SchaltgruppeShimano 105 – 22
Schalt- & BremshebelShimano Ultegra
Bremsenhydraulische Shimano-Ultegra Scheibenbremsen (Flatmount)
LenkerZoom Drop Bar
Dynamo/LaufräderSHUTTER PRECISION PD-8X 12mm / Novatec
FelgenDT R500
SattelBrooks Cambium All Weather C17 (black)
ReifenPanaracer Gravelking SK TR 28” (700x43C) black/brown (tubeless)
BeleuchtungB+M – Lumotec IQ-XS Dynamo Scheinwerfer – 70 Lux
SON Rücklicht für Strebe
Details

Ich habe mich bewusst nicht für eine einfache, sondern zweifache Schaltung (Shimano 105er) entschieden. Mir war diese Vielfalt und die feineren Abstufungen der Gänge besonders für Touren in bergigerem Terrain wichtig. Mal sehen, wie sich die Wahl bemerkbar macht. Ich habe auf Gepäckträger und Schutzbleche verzichtet, um das Gewicht möglichst gering zu halten und flexibel und sportlich unterwegs sein zu können. Eventuell werde ich für längere Touren noch einen Low Rider ergänzen, um Front Roller-Taschen mitnehmen zu können. Doch momentan muss der Satteltaschen-Prototyp ausreichen. Wie auch an den anderen Rädern setze ich auch beim IconX auf den Brooks Cambium. Pedale habe ich mir noch keine ausgesucht. Ich überlege noch, weil ich eventuell Klickies ausprobieren möchte.

Da ich kein Batterielichtfan bin, habe ich mich für einen Shutter Precision Nabendynamo entschieden. Die Optik und das Gewicht (unter 500gr) sprechen für ihn. Zur Leistung kann ich noch nichts sagen.

Der erste Ritt

Nachdem der Vorbau noch getauscht und ein paar kleine Einstellungen vorgenommen wurde, ging es auf die erste kleine Tour mit meinem neuen IconX. Wie praktisch, dass der Veloheld Showroom und die Werkstatt direkt an den Ausläufern der tollen Dresdener Heide liegen! Rauf aufs Rad und rein ins Grüne war die Devise, die auch am Folgetag in der Sächsischen Schweiz fortgeführt wurde!

Watt soll ick sajen? Dit war so schöööön! Ich fühlte mich wohl auf meinem neuen Gravelbike. Auch, wenn ich mich erst an Dropbar und die ungewohnten Schalthebel gewöhnen musste. Aber das Fahrgefühl war unbeschreiblich und die Landschaft der Sächsischen Schweiz wunderschön und abwechslungsreich. Mein neuer Flitzer durfte sich bei einigen Härtetests über Wurzel und Stein und ganz viel Kiesel- und Feldwegen beweisen. Die Panaracer Gravelking Sk in breiten 43mm haben mir die Velohelden tubeless aufgebaut. Das Fahrgefühl ist bisher vielversprechend!

Getragen habe ich das IconX auch ab und zu, denn nicht alle Wege im Nationalpark sind für Fahrräder freigegeben. Es gibt gekennzeichnete Radrouten. Wenn diese aber nicht in das Richtungskonzept passen und das Unwetter naht, dann läuft man eben auch mal den Berg mit seinem Rad auf einem schmalen, steilen Weg hinunter. 😀

Doch die Natur dort ist viel zu schön und muss geschützt werden! Also bitte nur auf gekennzeichneten Wegen Radfahren!

Ausblick

Spannend wird es auf der ersten langen Ausfahrt, die bald anstehen wird. Wie komfortabel ist das IconX dann? Was muss ich noch einstellen bzw. optimieren? Passt die Sattelhöhe und die Vorbaulänge? Ich bin gespannt. Außerdem fahre ich auch das erste Mal tubeless und bin noch etwas ahnungslos, was ich bei einer Reifenpanne noch machen kann, außer wieder einen Schlauch einzuziehen, wenn die Dichtmilch nicht reichen sollte.

Einen Namen bekommt die Schönheit natürlich auch noch. Aber zuerst müssen wir uns noch ein wenig kennenlernen!

Danke liebes Veloheld-Team für dieses tolle Fahrrad!

Urbane Mobilität – Vom schicken Flitzer zum Zerlegerad

Dass ich ein wenig verliebt bin in mein Faltrad, ist euch ja eventuell schon aufgefallen. Und dass das Brompton für mich das ultimative Stadt- und Verreiserad ist, habe ich auch hin und wieder angemerkt. Dennoch bin ich stets neugierig, wenn es um neue Fahrradkonzepte geht, die das urbane Mobilitätsverhalten unterstützen und optimieren können.

Es folgt ein kleiner Bericht zu einem neuartigen Fahrrad, den man auch als Werbung ansehen kann. Ich schreibe ihn allerdings aus eigenem Antrieb und bekomme keinerlei Gegenleistung dafür! Ich finde das Produkt einfach spannend und möchte das gern mit euch teilen.

Irgendwie war es klar, dass ich hellhörig wurde, als ich das erste Mal von Kruschhausen-Cycles gehört habe! Der Stuttgarter Produktdesigner Tobias Kruschhausen hat nach zweijähriger Projektarbeit und dem nun mittlerweile vierten Prototypen ein Fahrrad entwickelt, das auf den ersten Blick wie ein gut designtes urbanes Rad aussieht. Doch es ist weitaus mehr als das! Aus dem sportlichen und einzigartigem Design-Fahrrad mit 26″ Rädern wird nach wenigen Handgriffen ein kompaktes Fahrradpaket. Dieses ist dann gerade mal knapp einen Meter lang und 74 cm hoch. Bis auf das Montague kenne ich sonst kein “normal” großes Fahrrad, dass sich so klein falten oder zerlegen lässt.

Nachdem ich ihn auf der Berliner Fahrradschau im März leider verpasst habe, war ich sehr froh, als mir Tobias anbot, das Fiiz (der offizielle Name des Rades) bei seinem Berlinbesuch im Mai zu sehen und ausprobieren zu können. Und das lohnte sich auf jeden Fall! Denn was in einem Video schon eindrucksvoll und modern wirkte, war in der Realität und im Fahrtest mindestens genauso überzeugend.

Ins Detail

Was als kurzes Treffen mit kleinem Plausch und Probefahren angedacht war, weitete sich auf einen 2,5 stündigen Austausch aus. Dabei realisierte ich erneut, wie durchdacht und präzise designt ein derartiges Fahrrad wie das Kruschausen-Cycle sein muss, damit es ohne große Pratikabilitätseinbuße funktioniert. Neben Gates Carbon Riemenantrieb, der Sram Automatix Zwei-Gang-Nabe und der Scheibenbremse von Magura vorn wurden sehr hochwertige Materialien und Teile verwendet. Der Aluminiumrahmen wird komplett in Deutschland in Handarbeit gefertigt, wobei Tobias mit lokalen Herstellern zusammenarbeitet.

Hier mal ein kurzer Clip, damit ihr einen Eindruck davon bekommt, was ich meine (Entschuldigt bitte die lauten Hintergrundgeräusche! Ich gelobe bezüglich Videoqualitäten Besserung).

Faltrad vs. Zerlegrad

Wenn man es genau nimmt, ist Fiiz kein Faltrad im üblichen Sinne, sondern viel mehr ein Zerlegerad. Ich musste sofort an das Moulton denken, dass als elegantes und auffälliges Fahrrad auch eher zerlegt, als gefaltet wird. Es gibt nicht die üblichen Scharnierlösungen, die einigen vielleicht bekannt sind. Das auffällige, zweiteilige Design des Kruschausen macht bereits deutlich, an welcher Stelle, das Rad zerlegt wird. In der Mitte es Rahmens ermöglicht unter anderem ein Hebel die Teilung. Das Vordeteil mit Lenker und Vorderrad kann dann einfach abgenommen werden und wird seitlich an den hinteren Teil angesetzt. Dabei hat alles ganz logisch seinen Platz. Kein Teil fliegt irgendwo rum, alles wird irgendwo eingesteckt, reingeklickt oder gehakt.

Als ich den Zerlegevorgang selbst ausprobiert habe, ist mir genau das positiv aufgefallen. Auch wenn ich zwischendurch doch noch etwas nachdenken musste, was als nächster Schritt ausgeführt werden muss. Doch ich war nach zwei Versuchen und Beobachtung von Tobias schon soweit, dass ich das Kruschausen-Cycle allein zerlegen konnte. Das könnt ihr euch im folgenden Video anschauen. Ich habe nur ein Teil vergessen einzurasten. Denn der vordere Teil des Rahmens hat am Oberrohr ebenfalls einen Haltepunkt. Mit ein wenig Übung bekommt man das Falten oder Zerlegen aber problemlos allein hin und wird damit auch irgendwann schneller sein, als ich in diesem Video. Nicht schlecht, oder?

Unterwegs mobil

Das Rad fährt sich sehr wendig und sportlich. Ich empfand die Rahmengeometrie als für mich sehr passend und angenehm. Meine Bedenken, dass sie der teilbare Rahmen mit einem etwas instabilen Fahrverhalten äußern könnte, waren unbegründet. Es fährt sich wie ein normales Fahrrad – nur das es eben das gewisse Extra hat. Im zerlegten Zustand lässt es sich mit seinen knapp 12,5 kg Gewicht gut am Rahmen tragen oder auf den Laufrädern rollen, ohne auseinander zu fallen. Das Fiiz lässt sich übrigens gefaltet bzw. zerlegt auch ohne Probleme im Zug mitnehmen – ohne Extrakosten und das sogar im ICE.

Mehr Informationen gibt es auch auf der Crowdfunding-Seite bei Startnext! Die Kampagne läuft noch bis Mitte Juni 2018!

 

Podcast: Radelmädchen beim Radfunk von Deutschlandfunk Nova

Radfunk? Das Podcast-Thema wird im Fahrradbereich immer beliebter. Private Hörsendungen wie fahrrad.io (die Fahrrad-Talkshow), Velohome und Regines Radsalon widmen sich radspezifischen Themen und ermöglichen das Anhören über ihre Blogs. Seit kurzem gibt es das Format mit Fahrrad-Thematik auch bei einer großen Radio-Station: Deutschlandfunk Nova bietet den Hörern mit Radfunk informative und diskussionswürdige Inhalte. Die beiden Moderatoren Klaas Reese und Paulus Müller leiten dabei durch die Sendung. Verschiedene Gäste, die alle beruflich oder privat dem Thema Zweirad zugewandt sind, runden den Podcast ab.

Sechs Wochen lang wird es das wöchentlich erscheinende Programm geben. Und ganz spontan, wie das immer so ist, durfte ich Sendung #3 beiwohnen!

Das Thema war “Stress auf den Straßen – Radfahrer vs. Autofahrer”. Wie praktisch, dass ich in meinem Buch “How to survive als Radfahrer” die Problematik mehr als einmal angesprochen habe und somit einiges beizutragen hatte. Auch wenn ich mittlerweile die Aussage “Es herrscht Krieg auf den Straßen” einfach nicht mehr so unterschreiben möchte und das gern versuche aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Die weiteren Gäste des Radfunk, Episode 3 waren wieder sehr gut gewählt: Professor Dr. Wilfried Echterhoff, gab als Psychologe und Verhaltensforscher im Verkehr  spannende Einblicke und Erklärungen für die Verhaltensweisen der verschiedenen Verkehrsteilnehmer. Axel Sommer, ein Mitglied der Kölner Fahrradstaffel, brachte Erfahrungen aus seinem beruflichen Alltag ein.

Allein im Studio

Am Mittwoch, den 23.05.2018 machte ich mich also mittags auf nach Berlin Schöneberg, wo im dortigen Funkhaus (in dem ich im April ja schon einmal war) die Aufzeichnung stattfinden sollte.

Das Besondere war für mich dieses Mal, dass ich völlig allein in einem kleinen Aufnahmeraum sitzen sollte, der irgendwo versteckt in den verwinkelten Gängen des Funkhauses lag. Kurz nach 12 Uhr wurde ich schließlich nach Köln zugeschaltet, wo der Radfunk aufgezeichnet wurde und auch die Moderatoren mit den anderen Gästen saßen.

Aufnahme läuft!

Kurz zuvor spürte ich die Aufregung, doch spätestens nachdem auf der anderen Seite der Leitung die ersten Worte gefallen waren, legte sich meine Unruhe schnell. Es war eine tolle Erfahrung, auch wennich zwar allein in einem Studio saß, dennoch nicht allein über diese Thematik zu reden, wie es sonst bei Radiointerviews immer der Fall war. Der Austausch mit den anderen war konzentriert und fokussiert.

Seid ihr neugierig geworden, worüber wir so gesprochen haben?

Hier gibt es den Beitrag zum Radfunk, Episode 3!

Und hier könnt ihr direkt reinhören:

Radfunk – Der Podcast: Episode 3 – Stress auf den Straßen – Radfahrer vs. Autofahrer

 

Radelmädchen beim ARD-Buffet

Vor ein paar Wochen bekam ich eine Anfrage aus dem tiefsten Südwesten Deutschlands – aus Baden-Baden. Dort sitzt der SWR (Südwestrundfunk) und produziert einige Sendungen auch für das Erste, unter anderem das ARD-Buffet. Dies ist ein Mittagsmagazin, welches sich zusammensetzt aus Kochbeitrag, Lifestylethema bzw. Ratgeber und praktischem DIY-Teil. Für das Servicethema Fahrradtaschen sollte ich nun als “Expertin” in die Sendung kommen.

Vielleicht könnt ihr euch vorstellen, wie erfreut und aufgeregt ich war, dass ich diese Anfrage erhalten habe! Es folgte reger E-Mail-Verkehr und ein Austausch zum Thema Fahrradtaschen mit der zuständigen Redakteurin. Schnell war klar: Es sind einige Minuten Sendebeitrag und ich sollte einen hohen Sprechanteil haben.

Auweia! Aber das würde sicher werden… Schließlich war ich auch schonmal im Fernsehen.

Anreise – Mit dem Zug quer durchs Land

Als ich schließlich einen Tag vor der Sendung in den Zug stieg, um die etwa sechsstündige Bahnfahrt nach Baden-Baden anzutreten, spürte ich noch nichts von Nervosität oder besonderer Aufregung. Mein großer Vorteil ist, dass das bei mir immer erst einige Minuten vor einer wichtigen Prüfung oder einem Ereignis wirklich stark auftritt. So genoß ich die Fahrt und vor allem erst recht die Stunden nach meiner Ankunft am Abend in der Stadt im Schwarzwald. Was für ein tolles Timing! Der Frühling war dort bereits in großen Schritten voran geschritten. Ich wurde von einem lauen Wind begrüßt, als ich in der warmen Abendsonne auf mein Faltrad stieg und mich auf den Weg zum etwa 6,5 km entfernten Hotel machte. Radelmädchen beim ARD-Buffet weiterlesen

Berliner Fahrradschau 2018 – Familientreffen mit Beigeschmack

Da war sie auch schon wieder vorbei, die Berliner Fahrradschau 2018! Es waren wieder drei Tage voller munterer Treffen, Neuheiten und Produkte rund ums Fahrrad. Wie auch in den Jahren zuvor beherbergte die STATION am Gleisdreieck in Berlin Kreuzberg die urbane Fahrradmesse vom 23.03.-25.03.2018. Wie auch in den Jahren zuvor freute ich mich sehr auf das Event. Doch in diesem Jahr lief zumindest vorab alles etwas anders.

Doch bevor ich darauf noch etwas genauer eingehe, möchte ich betonen, dass es nach wie vor eine tolle Messe ist, die ich gern besuche. Das liegt aber vor allem an der freundschaftlichen Atmosphäre und den Menschen vor Ort. Viele Aussteller kommen jedes Jahr und nicht nur einige Berliner Marken besuche ich immer wieder gern an ihren Ständen. Die Fahrradschau (BFS) ist wie ein großes Familientreffen der Fahrradszene bei dem sich so viele Leute kennen, wiedertreffen und aus dem Quatschen gar nicht mehr raus kommen. Der Freitag war daher für mich auch eine Wiedersehensrunde mit vielen Gesprächen.

Von der Messe und ihren Neuheiten oder Besonderheiten bekam ich da nicht viel mit. Für einen gemütlichen Rundgang war am Samstag und Sonntag immer noch genug Zeit. Ich freute mich zunächst sehr Miri wieder zu sehen, mit der ich mittlerweile traditionell die erste Runde auf der Fahrradschau vollzog. Als dann Wiebke noch hinzu kam und eins zwei andere liebe Gesichter, konnte der erste Abend schon gar nicht mehr besser werden. Das Late-Night-Opening der BFS (18-23:00 Uhr) war also wieder ein voller Erfolg.

Auf der Suche nach Neuheiten

Ich ließ mich auf der Berliner Fahrradschau 2018 wieder etwas treiben. Sicherlich war ich auf der Suche nach Besonderheiten, nach Dingen im Fahrradbereich, die ich noch nicht kannte, nach Fahrradmarken, Accessoires und Kleidung. So richtig, richtig Neues gab es bei dieser BFS allerdings nicht. Viel mehr waren die bekannten Marken wieder vor Ort und zeigten ihre Neuheiten. Ein paar mir unbekannte Dinge waren natürlich dennoch dabei. Ich möchte dieses Jahr allerdings nicht viele Worte dazu verlieren, sondern eher Bilder sprechen lassen.

Los geht es mit der urbanen Fahrradfraktion aus Stahl und Bambus. Berliner Fahrradschau 2018 – Familientreffen mit Beigeschmack weiterlesen