Archiv der Kategorie: Berlin und Umland

Radelmädchen liest beim ADFC RadForum

Die erste Lesung aus “How to survive als Radfahrer” findet am 01.06.2017 beim ADFC RadForum #2 statt. Dort geht es vor allem darum, wie man Menschen motivieren kann, Radzufahren.
Warum fahren einige überhaupt kein Rad?

Diese Frage habe ich mir des Öfteren gestellt, als ich an meinem Buch gearbeitet habe. Wenn ich im Berufsverkehr durch Berlin fahre, begegne ich so vielen Radfahrern wie nie zuvor. Die Radwege sind voll von Ihnen. Da kann man sich schon fragen, warum es nötig ist, Menschen dazu noch motivieren zu müssen? Es sind doch schon so viele mit dem Fahrrad unterwegs. Aber wie viele scheuen sich davor, weil sie unsicher sind und Angst haben? Weil Radfahren gefährlich ist? Oder weil Radfahren anstrengend ist und sie nicht das richtige Fahrrad besitzen? Weil Radfahrer nerven und langsam sind?

Die Lesung beim ADFC – Berlin RadForum

Kommt vorbei, hört zu, diskutiert mit!

Die zuvor aufgezählten, sind nur ein paar Überlegungen und Ansätze, die an diesem Abend thematisiert werden könnten. Ich bin gespannt, wie ihr darüber denkt und freue mich über eine konstruktive Runde!

Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich öffentlich aus einem Buch vorgelesen habe. Und nun ist es auch noch mein eigenes :-)! Das letzte große Ding war ein Vorlesewettbewerb in der Grundschule, für die ich beim Bezirkswettbewerb in einer Bibliothek antreten durfte. Damals war ich vielleicht aufgeregt! Danach kamen dann nur noch Gedichtswettbewerbe. Aber das ist eine andere Geschichte…

Vorstellung von carEXIT

Ebenfalls zu Gast wird Florian Keiper sein, der zusammen mit der FahrradBande den Kurzfilm carEXIT gedreht hat. Bei carEXIT handelt sich um eine Kampagne, die zeigen will, wie ein Leben auch ohne Auto möglich ist. Die FahrradBande hat außerdem das Konzept der mitRADgelegenheit entwickelt, was zum Beispiel als “Vorglühen” zur Critical Mass gern genutzt wird.


Credit Logo: ADFC Berlin; Pic: Radelmädchen
ADFC RadForum #2

1. Juni 2017
19 Uhr bis ca. 21 Uhr

ADFC Landesgeschäftsstelle,
Brunnenstraße 28,
10119 Berlin

VELO Berlin 2017: Ein frühlingshaftes Fahrradwochenende

Das erste Wochenende im April hat sich von seiner besten Seite gezeigt und Berlin frühlingshafte Temperaturen beschert. Perfekt um einen Ausflug mit dem Fahrrad zu machen und die Wärme zu genießen – oder um auf eine Fahrradmesse zu gehen. Die VELO lockte am 01. und 02. April 2017 bei ihrer siebten Ausgabe rund 13.000 Besucher auf die Messe in Berlin.

Wetterbedingt waren es weniger Messebesucher, als im Vorjahr, was ich auch deutlich wahrnehmen konnte, als ich am Samstagnachmittag über die Messe geschlendert bin. Doch besonders die Teststrecke unterm Funkturm war gut besucht und lud ein, neue Räder zu testen oder den gut ausgestatteten Fahrradflohmarkt zu durchstöbern. Auch die zahlreichen Vorträge zu Radreisen und verschiedenen anderen Fahrradthemen waren teilweise sehr beliebt. VELO Berlin 2017: Ein frühlingshaftes Fahrradwochenende weiterlesen

Termin: Die Berliner Fahrradschau 2017 mit Blogger Lounge

Der Frühling nähert sich in großen Schritten und die Fahrradmessen stehen in den Startlöchern für die neue Saison. Ganz vorn mit dabei: Die Berliner Fahrradschau 2017 (BFS)!
Vom 3. bis 5. März 2017 geht die weltweit größte Plattform für zeitgenössische Fahrradkultur in die achte Runde.

Für die internationalen Besucher und das Fachpublikum gibt es auf ca. 23.000 m2 in der STATION Berlin, eine ganze Menge zu sehen und zu erleben. Bekannte, großen Marken wie Camagnolo, Shimano, Ortlieb oder Van Moof stellen die angesagtesten Bike-Trends vor.  Termin: Die Berliner Fahrradschau 2017 mit Blogger Lounge weiterlesen

Brompton World Championships 2016 Berlin

Die nationalen Brompton World Championships 2016 (BWC) haben zum ersten Mal in Berlin stattgefunden.  Es gibt weltweit ca. 15 qualifizierende Rennen, die zum Finale in London ihren Höhepunkt erreichen.

Ort: Straße des 17. Juni; Höhe S-Bhf. Tiergarten in Berlin
Streckenlänge: 7 Runden á 2 km= 14 km
Teilnehmerzahl: ca. 250

Und wer war mitten drin? Genau! Das Radelmädchen hat ihr erstes Radrennen absolviert und dann auch noch auf einem Faltrad! Nicht mit irgendeinem, sondern eines, das ich vor ein paar Wochen gerade noch etwas intensiver getestet habe: Ein Brompton. Bei den Brompton World Championships sind auch nur diese erlaubt und damit hat es eine spezielle Bewandtnis.

Warum Brompton?

Es gibt so etwas wie einen weltweiten Club für eine Gruppe Radfahrer, die die Liebe zu den kleinen Faltern ausgiebig zeigt und zelebriert. Die Kultmarke Brompton aus London trägt eine ganze Menge dazu bei, dass die kleinen Räder zu etwas ganz besonderen für ihren Besitzer werden. Nicht nur der praktische Gedanke ist vorherrschend (so ein Rad passt in die kleinsten Ecken). Vor allem sind es auch der Spaß am Fahren, die unzähligen Gestaltungs- und Konfigurationsmöglichkeiten und die zahlreichen Events, wie die BWC, die das Brompton zu einem einmaligen Lifestyleprodukt und alltäglichen Begleiter machen.

Ok, ich gebe zu, ich bin schon eine Weile in den Bann gezogen. Als Miriam von hamburgfiets mich dann spontan fragte, ob ich nicht ihren zweiten gewonnenen Startplatz bei der BWCBLN haben möchte, musste ich nicht allzu lange überlegen. Falten konnte ich ja schon ein bisschen und das Fahrgefühl war nicht mehr fremd. Warum also nicht?

18.Juni 2016

#teamhamburgfiets #hamburgbromptonpower

Der Tag des Rennens! Die Brompton World Championships 2016 in Berlin fanden im Rahmen des Velothon statt. Das große Radrennen gab am folgenden Sonntag den Radlern mit den großen Rädern die Gelegenheit, in Bestzeit zu radeln. Es nahm dabei die halbe Innenstadt Berlins in Beschlag.

Bereits am Vortag haben wir in aller Ruhe unsere Startunterlagen abgeholt, um ganz entspannt in den Renntag starten zu können. Ich durfte mir noch ein Leihbrompton abholen (ich habe immer noch kein eigenes…*seufz*) und wurde dabei gleich in ein Videointerview hinein gezogen. Nach ein paar Schwierigkeiten bei der Suche nach meinen drei anderen Teammitgliedern Miriam, Dawid und Martin, gab es erst einmal ein kleines, teaminternes Fotoshooting. Noch einmal vielen Dank für die Aufnahme bei  #hamburgbromptonpower! Ich bin hoch erfreut und fühle mich geehrt!

Dann war es auch schon 14 Uhr und mit steigender Aufregung bewegten wir uns an unsere Startpositionen. Ich sollte, getrennt von den anderen, in Block B starten. So konnte ich erst einmal den Start von Block A begutachten, bevor es auch bei mir mit dem Le Mans Start* losging. Dank der großartigen Unterstützung und Anfeuerer war ich hoch motiviert.

Nr. 337 Kurz vor dem Le Mans Start: Laufen. Falten. Fahren. #BWCBLN #bromptonbicycle #brompton #bwc2016 #Faltrad #radrennen #velothon

Ein von Radelmädchen (@radelmaedchen) gepostetes Foto am

Hingucker

Gewertet wurden U und Ü60 und dann noch einmal unterteilt in Damen und Herren. Außerdem gab es eine Teamwertung und die Auszeichnung des ausgefallensten Kostüms. Denn wenn eins nicht erwünscht war bei dem Rennen, dann Lycra und Sportbekleidung. Gern gesehen waren hingegen Jackett, Shorts und Krawatte kombiniert mit Kniestrümpfen bei den Herren. Die Damen durften sich in einem Kostüm ihrer Wahl schmücken. Thema für alle: British chic. So tummelten sich gut gekleidete Gentlemen und herausgeputzte Damen. Es war allerlei ausgefallenes dabei, wie ein Anzug mit Union Jack Print, Kilts, beklebte und geschmückte Helme in den grellsten Farben, mal mit Schmetterlingen, mal als Frosch mit Augen (Gewinner). Das Ganze gab es gern auch farblich passend zum jeweiligen Brompton. Ich habe mich für ein dunkelblau schimmerndes Kleid mit Tellerrock und Petticoat, schwarzen Taillenblazer und gepunkteter, schwarzer Strumpfhose mit schwarzen Lackpumps dazu entschieden. Fahren konnte ich damit auch super. Nur der Wind – na gut- der ließ mich hin und wieder am Rocksaum zuppeln.

Fazit

Was soll ich noch sagen? Es hat unglaublich Spaß gemacht! Nachdem ich entspannt mein Rad fahrbereit gemacht und die ersten drei Runden absolviert habe, merkte ich auch die Anstrengung. Mein Brompton war mit geschmeidigen zwei Gängen ausgestattet. Bei dem Rückenwind auf einem Streckenabschnitt völlig ausreichend, aber in die andere Richtung fahrend, hätte ich gern etwas mehr Schaltungsfreiheit gehabt. So strampelte ich mich ein und spürte in Runde 6 und 7 zwar deutlich die Belastung. ich merkte aber auf der Zielgeraden genauso den Wettbewerbsgeist und die Motivation, möglichst gut abzuschneiden.

Da! Das Ziel! Jubel auf die letzten Meter. Und…

Platz 9 bei den Frauen ist es geworden! Stolz!
Miri hat es sogar auf Platz 5 geschafft.

Dann war da noch die Teamwertung und spätestens bei dem Satz, ein Team aus dem hohen Norden habe gewonnen, war bei uns der Groschen quasi gefallen: #teamhamburgfiets ist das schnellste Team bei der BWCBLN 2016!!! Juhuuuu!

Ich kann es noch nicht ganz fassen, freue mich immer wieder und bin mir sicher: Das war nicht das letzte Faltradrennen, bei dem ich mitgefahren bin!

Und wie geht es weiter?

Nun heißt es aber erstmal anfeuern! Denn Miriam hat bereits vorher einen Startplatz für die Brompton World Championship Finals in London am 30.07.2016 gewonnen und ich gedenke sie dort tüchtig zu unterstützen!

Und dann sind da ja noch die German Folding Open Anfang August in Bremen…

Zum Abschluss hier noch das Video, das eine schöne Zusammenfassung der BWC in Berlin gibt, inkl. Interview mit dem Radelmädchen (ab 1:50 min) ;-).

Weitere Fotos gibt es hier.

Danke an Jan, Uta, Magda und Adam fürs zujubeln und fleißig fotografieren!

 

*Le Mans Start; hier: Laufen, Falten, Fahren. Die Fahrer stehen in Entfernung zu ihrem Gefährt und müssen erst dorthin laufen. Das Rennen beginnt mit gefalteten Bromptons. Man läuft zu seinem Rad, entfaltet es und darf dann losfahren.  Die Faltzeit zählt nicht mit in die Nettorennzeit.

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VELO Berlin 2016: Ein Nachbericht

Was für ein Wochenende! Auch, wenn die VELO Berlin 2016 ein ganz anderes Format aufweist, als die Berliner Fahrradschau und deutlich “massentauglicher” ist, gab es einiges zu sehen auf dem Messegelände in Berlin. Ich habe mir besonders die Mode und Accessoires etwas näher angeschaut.

Die großen Händler wie Stadler, das Radhaus und Rose Bike präsentieren sich neben den extra Flächen VELO Wood, VELO Art, wozu besonders die kleineren Label und besonderen Fahrräder gehörten und VELO Park & Ride, wo es verschieden Abstellanlagen zu sehen gab, wie die velo easy – Boxen. Auch die Initiative Volksentscheid Fahrrad aus Berlin hatte dort einen Stand.  Die Anbieter von Radreisen und smart cycling Produkten haben ebenso  einen Bereich erhalten. Es wurde z.B. die neue BVG-Bike-App ausführlicher vorgestellt. Dieses Mal war eine große Testanlage außerhalb aufgebaut und ermöglichte den Besuchern die verschiedenen Fahrräder auszuprobieren und unter freiem Himmel zu testen.

I bike Berlin

Wie ich bereits im Vorbericht erwähnte, war ich primär bei der lieben Wiebke am Stand von I bike Berlin. Dort durfte ich mir auch eine kleine Ecke einrichten und ein paar Radelmädchen-Postkarten verteilen.

Ich habe mich sehr über die netten Gespräche und den Besuch gefreut. Mein Mantel und der Rock meiner Abschlusskollektion waren mit dabei und ich freue mich sehr über das positive Feedback dazu.

Allerlei Accessoires rund ums Fahrrad

Während ich am Samstagnachmittag meine erste richtige Runde auf der Messe machte, entdeckte ich auch Mia Cartoleria bikewear und design. Sie fertigt Siebdruckprints aus Farben auf wasserlöslicher Basis und bedruckt damit Bio-T-Shirts, Hoodies und Beutel. Dabei sind die Motive ganz dem Bereich Fahrrad entnommen und so sind Ketten, Kettenblätter und Werkzeuge auf ihren Sachen abgedruckt. Ebenso finden sich stimmig bedruckte Tassen, Poster und Postkarten in ihrem Sortiment.

Am Nachbarstand von I bike Berlin zeigte Britta von bolsos Berlin ihre bunten und wasserdichten Taschen und Accessoires aus recycelten Druckbändern und Werbeplakaten.

Sowieso war re- und upcycling von Fahrradteilen ein Thema. Die tollen Lampen von Berlin Re-cycling habe ich auch schon auf der Fahrradschau bewundert.

Holz und Gras fürs Rad

Der Stand befand sich im Rondell der Halle 13 direkt gegenüber von My Boo – Bambusfahrräder und dem Bereich VELO Wood, wo man auch andere Bambusräder (z.B. von Faserwerk, die ein Bambus-Cargobike gebaut haben), Räder aus Holz und Zubehör, wie hölzerne Schutzbleche von woodfender finden konnte. Interessant fand ich die optisch sehr ansprechenden und haptisch angenehmen Griffe von velospring, die ich zu gern einmal ausprobieren würde. Nicht nur, dass sie handgelenkschonend sein sollen, da sie gefedert sind.

velospring steht für nachhaltiges Material sowie Produktion mit kurzen Wegen: Fair im Inland produzierte Bauelemente, weite Transportwege entfallen. Für das Gesamtkonzept wurde velospring mit dem Eurobike Green Award ausgezeichnet

Quelle: velospring-fahrradgriffe.de

Ich kann mir das sehr gut für die nächste Radreise (Kopenhagen lässt grüßen) vorstellen, da ich auf längeren Touren doch irgendwann meine Hände spüre, besonders, wenn ich keine Handschuhe trage.

Die Nordeutsche Fahrradszene

Gleich um die Ecke befand sich der Gemeinschaftsstand von Auguste 86, Ahrberg und Fahrradjäger,  wo ich ein langes und inspirierendes Gespräch mit Phillipp von Auguste 86 führte. Er ist der Schneider bei dem Rostocker Label und hat sich in den letzten Jahren das Nähen Stück für Stück selbst beigebracht. Die hochwertigen Jacken und Taschen werden in liebevoller Handarbeit im norddeutschen Atelier maßgeschneidert. Die Materialien sollen möglichst regional beschafft und produziert werden, wobei Nachhaltigkeit und Langlebigkeit eine große Rolle spielen. Eh ich mich versah durfte ich dann bei einer kleinen Modenschau und Präsentation der Teile auf einer VELO Bühne einen speziell nach Kundenwunsch angefertigten Kurzmantel tragen und präsentieren. So schnell wird man Model :-).

Ahrberg fertigen schmeichelnde, hauptsächlich aus Tencel hergestellte T-Shirts und Longsleeves, die perfekt geschnitten sind  zum Radfahren.

Die Fahrradjäger habe ich bereits auf der Berliner Fahrradschau kennen gelernt. Umso mehr hat es mich gefreut, die drei auch auf der VELO wieder zu sehen. Mit Insect, ihrem crowdbasierten Diebstahlschutz im Gepäck, berieten die Rostocker die Besucher an ihrem stets gut besuchten Stand. Die App, die Bestandteil des Sicherheitspaketes fürs Fahrrad sein wird, soll im Mai bereits auf den Markt kommen. Die Hardware folgt Ende des Jahres. Jetzt hoffe ich nur noch, dass das Video, das Steffi von mir gemacht hat (eigentlich war sie die ganze Messe über dabei alles zu dokumentieren), irgendwie in der Summe ihrer Filmchen untergeht…

Alltagstaugliche Fahradbekleidung aus Brandenburg

Von weitem beobachtete ich das geschäftige Treiben am Stand von Ben Weide. Er macht eigentlich fast genau das für Männer, wo ich mit Radelmädchen für Frauen gern hin möchte: Fahrradtaugliche Alltags- und Bürobekleidung mit sinnvollen Details aus teilweise recycelten Materialien. Dabei ist der Produktionsprozess nachvollziehbar und die Stoffe und die Herstellung dieser und der Produkte erfolgt im Berliner Umland bzw. in Deutschland und Europa.

Don´t miss Finn!

Am Sonntag schaute ich noch bei den Bike citizens vorbei, die an ihrem Stand die heatmap von Berlin als Poster aufgehangen haben, auf der man sehen konnte, wo überall in der Hauptstadt Fahrrad gefahren wird und welche Gebiete besonders frequentiert sind. Natürlich war auch Finn, die praktische Smartphonehalterung dabei, die es ermöglicht das Mobiltelefon zusammen mit der nützlichen Navigations- und Streckenaufzeichnungsapp der bike citizens zu nutzen. Und dann war da noch ein großer Pappaufsteller, der von einer Künstlerin direkt während der Messe bemalt wurde:

Fazit zur VELO 2016

Die Messe war gut besucht. Etwa 15 000 Besucher wurden verzeichnet, die sich über die kommenden Fahrradtrends und die neuesten Fahrräder und E-Bikes der bekannten Marken und Händler informieren wollten. Ein Showprogramm und gemeinsame Ausfahrten mit dem Rad waren Teil der Messe.

Was mir bei der VELO Berlin sehr gut gefallen hat, sind die verschiedenen Bühnen, auf denen Vorträge, Informationsbeiträge zu verschiedenen Produkten und Themen und Modenschauen stattfanden. Ich hörte zum Beispiel einen Vortrag von Matthias Ramsel, der eine Transmongolian Kite-Trike-Tour machte und mit Drachen und Dreirad durch die Mongolei fuhr.

P.S. Das Beitragsbild ist von cyclepassion

Seit einigen Jahren werden in einem Kalender erfolgreiche Frauen aus dem Radsport und Fahrradbereich teilweise recht wenig bekleidet abgelichtet. Die älteren Bilder gefallen mir nicht alle. Sie sind mir oft zu “erotisch” und die Posen wirken sehr anzüglich und nicht unbedingt ästhetisch. Das Fahrrad bleibt da oft nur noch Beiwerk. Der aktuelle aber hat ein neues Konzept und steht unter dem Titel „Inspired by future“. Bei einem futuristischen Fotoshooting wurden einzigartige Konzeptstudien von Fahrrädern bekannter, hochwertiger Marken abgelichtet, die teilweise Einzelstücke sind und nur auf Messen gezeigt werden. Kombiniert mit weiblichen Models in auffälligen ebenso futuristischen Kleidern gibt das eine tolle Kombination und bietet den VELO Berlin Besuchern noch im Eingangsbereich tolle Aussichten.