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Radelmädchen

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Draußen sein, Radfahren und nach der Tour eine belohnende Tasse Kaffee und ein Stückchen Kuchen – das klingt verlockend, oder? Deshalb möchte ich euch auch dieses Jahr wieder die Coffeeneuring Challenge ans Herz legen, die ich 2016 das erste Mal angegangen bin. Damals habe ich es leider zeitlich nicht ganz geschafft, die Challenge abzuschließen, die wie folgt aussieht (ich zitiere mich mal selbst): Eckpunkte: Dieses Jahr findet die Coffeeneuring Challenge von Freitag, 13.10.2017 bis Sonntag, 19.11.2017 statt. 7 Tage in rund 5 Wochen an 7 verschiedenen Locations, d.h. ein Café, ein Restaurant oder ein Park etc. mit dem Fahrrad mindestens 3,22 km ( 2 Meilen) zurücklegen, um zu dem Ort zu gelangen (insgesamt für Hin- und Rückweg) max. ein Ort pro Tag und max. zwei Orte in der Woche (Die Woche geht dieses Mal von Freitag zu Freitag.) dort einen Kaffee, heiße Schokolade, Tee oder ähnliches zu sich nehmen Dokumentation:…

„Isn’t it time for a ride?“, fragen Megagon Industries, die Entwickler des einzigartigen Mountainbiking-Games Lonely Mountains: Downhill. Sie ziehen mit ihrem Spiel den erprobten Gamer ebenso in den Bann wie naturliebende Biker, die am liebsten im Gelände unterwegs sind. Denn nicht für jeden bietet sich die Gelegenheit nach draußen zu fahren und den Berg hinabzurasen. Einigen ist der Sport zu gefährlich, andere haben gar nichts mit Radfahren am Hut. Doch warum erzähle ich euch nun etwas von einem Fahrrad-Computerspiel, wo ich doch am liebsten selbst draußen mit dem Rad unterwegs bin und eher selten am Rechner sitze und zocke? Lonely Mountains: Downhill ist ein Downhill Mountain Biking Game für PC mit Fokus auf einer spaßigen Steuerung, einem Streckendesign mit zahlreichen Abkürzungen und Wegen jenseits der Hauptstrecke und einer vom Menschen unberührten Natur in einer wunderschönen Low-Poly Grafik. Mit dem Fahrrad am PC Nun zum einen ist es ein Fahrradspiel, was es…

Das Thema Auto BILD-Titelseite/-Artikel ist noch lange nicht erledigt! Denn die Oktoberausgabe 2017 des Magazins strotzt nur so von plakativen Anschuldigungen und konfrontationslustiger Diskreditierung. Dazu muss man nicht einmal den Artikel gelesen haben, denn allein der Titel ist reine Hatz. Die Radfahrer spinnen. Sie treten, spucken, pöbeln. Sie rasen ohne Helm und Licht. Sie klauen uns die Straße. Sind Radfahrer wichtiger als wir Autofahrer?“ (Titelbeschriftung der Auto BILD im Oktober 2017) Es steckt so viel geplantes, aggressives Kalkül hinter dem Titelblatt, dass ich es eigentlich immer wieder lesen muss und versuche zu verstehen, weshalb man derartiges bewusst veröffentlichen kann. Perspektivenwechsel – der fremde Begriff Viel zu rücksichtslos spiegelt der Titel allein die ungehobelte Arroganz einiger motorisierter Verkehrsteilnehmer wieder. Er provoziert gekünstelt und einseitig die Nutzer von verschiedenen Fortbewegungsmitteln (in diesem Fall ganz klar auto- und radfahrende Personen) – ohne dabei nur in Ansätzen konstruktiv zu sein oder eine…

Der letzte Freitag im September 2017 war ein goldener Herbsttag wie er im Buche steht. Perfekt für eine Ausfahrt mit dem Fahrrad und das am besten in Gesellschaft! Nicht nur das Critical Mass-Jubiläum (25 Jahre, juhu!), sondern auch die Bike Shorts FAHR RAD KINO-Tour lockte die Menschen auf ihre Fahrräder. Zusammen mit guter Stimmung und fabelhafter Unterhaltung war dieser Freitag für mich ein echtes Highlight. Ich war bereits im Rahmen der Shorts Attack bei einem Bike Shorts Kinoabend gewesen. Dies aber nun zu kombinieren und selbst ein wenig Radzufahren, erschien mir eine sehr gute Idee zu sein. So musste ich nicht lang überzeugt werden, mitzumachen. Wie immer radelte ich kurz vor knapp los. Doch ich schaffte es am Freitagnachmittag dennoch pünktlich im Gewerbehof der alten Königsstadt-Brauerei in der Saarbrückerstraße im Prenzlauer Berg, Berlin anzukommen. Dort waren die fleißigen Helferlein bereits munter am Werken, damit alles bereit war, bevor die ersten…

Fahrradunterhaltung am letzten September-Wochenende 2017: So oder so ähnlich könnte der Titel für das kommende Wochenende in Berlin lauten, denn für Fahrradfreunde wird eine ganze Menge los sein. Der heiße Freitag, 29.09.2017 1. Bike Shorts – Fahr Rad Kino Prenzlauer Berg, Saarbrücker Str. –> 16:30 bis ca. 21:00 Uhr 200 Jahre Fahrrad – wenn das nicht ein Grund zum Feiern ist! Schwingt euch aufs Rad und fahrt gemeinsam mit einer illustren Gruppe anderer Kino- und Fahrradfreunde durch Berlin und raus ins schöne Brandenburg! Für besondere Unterhaltung wird ein ausgewähltes Fahrradkurzfilmprogramm an vier Stationen auf dem Weg gezeigt. Für exzellente Klänge auf der Tour sorgen Klara Geist. Life Cycle kümmert sich darum, dass euer Rad richtig rund läuft. Anmeldung online! Es sind nahezu alle Plätze weg! Alle weiteren Infos findet ihr auf obigem Flyer oder auf Facebook. Ich würde mich freuen, euch da zu sehen! Ihr findet mich mit einer Liste…

Am nächsten Morgen war kaum noch etwas von dem Unwetter des Vorabends zu erkennen. Nur ein paar Pfützen deuteten noch auf den vergangenen Regen hin und ich lenkte Ljómi im Slalom um diese herum. Ich freute mich darüber, wieder im Sattel zu sitzen, auch weil es die ersten Meter in Richtung Innenstadt von Worms nur bergab ging.

3. Tag: Von Worms nach Hochstetten (bei Karlsruhe)

Strecke: ca. 100 km

Bevor ich zurück auf den Rheinradweg und an den Rhein rollte, erkundete ich neugierig die geschichtsreiche Stadt der Nibelungen mit ihrem Wahrzeichen, dem Dom St. Peter zu Worms, dem zweiten der drei berühmten rheinischen Kaiserdome auf meinem Weg. Im 12. Jahrhundert entstanden, ragt er noch heute mit seinen zahlreichen Rundbogen-Fenstern imposant in den Himmel. Auch sonst hat die Stadt ein paar reizvolle Altbauten zu bieten, die jedoch mit dem Fahrrad schnell abgefahren sind.

Der morgendliche Weg am Rhein entlang war wirklich schön und grün, vorbei an in Nebel gehüllte Felder und durch kleine Waldabschnitte. Doch spätestens, als ich mich Mannheim näherte wurde es anstrengend.

Die Straße führte mich in einem größeren Bogen vom Rhein weg, so musste ich zwar nicht durch die Stadt und das Industriegebiet fahren, dafür ging die Straße dennoch durch urbanen Raum. Einige Wohnsiedlungen lagen auf dem Weg. Wieder spürte ich die zunehmende Wärme, die mich doch sehr forderte (ich Nordkind, ich). Positiv war jedoch für mich, festzustellen, dass mein Brommie und ich uns gut eingespielt hatten. Ich fühlte mich wohl darauf, der Brooks Cambium fuhr sich großartig und am dritten Tag meiner Reise verzichtete ich auch mutig auf jegliche Radlerhosen und zusätzliche Polsterung. Kein Problem!