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Das Fahrrad, die Großstadt. Das Drumherum. Das Radelmädchen ist eine waschechte Berlinerin. Neugierig, frech, etwas ironisch, ein wenig unentschlossen, häufig lachend und auch mal ernst. Radelmädchen.de beschreibt genau dies und vielleicht auch noch ein wenig mehr. Dinge, die in ihrer Welt passieren, sie beschäftigten und bewegen. Sie befindet sich bevorzugt in Begleitung von ihrer großen Liebe, dem Fahrrad. Ob auf Reisen, in der heimischen Flora und Fauna oder in Gedanken. So wie das Leben. Bunt, immer wieder neu, manchmal traurig, manchmal unverständlich, doch oft fröhlich, lebensfroh und mit ganz viel Energie und Leidenschaft.

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Winter am Gardasee – Mit Bahn & Rad ins MTB Paradies

Die Weihnachtszeit und die Zeit zwischen den Jahren sind mittlerweile die Tage, in denen ich mich am liebsten zurücklehne und etwas entspanne. Es ist die perfekte Urlaubszeit nach vielen, tollen, ereignisreichen Monaten. Auch Ende 2019 sehnte ich mich nach dieser Auszeit und einem entspannten Jahresausklang. Der Wunsch schnell ins Warme zu düsen, war definitiv vorhanden. Schließlich gewann jedoch der Gedanke möglichst nachhaltig zu reisen die Überhand. Tolle Reiseziele gibt es zahlreich, doch schon lange steht die Region um den Gardasee relativ weit oben auf meiner Europa-Reiseliste. Und natürlich wollte ich dort auch Radfahren! Warum also nicht einfach jetzt?

Hinweis: Hier wie immer der übliche Hinweis, dass ich Markennamen benutze und das Werbung sein kann, allerdings ohne Auftrag. Auch die Bahn zahlt mir nichts, dafür, dass ich sie gern nutze.

Nun, es gibt deutlich wärmere Orte in Europa im Winter als Norditalien. Doch im mag den Gedanken in der Nebensaison an Orte zu reisen, die sonst sehr überlaufen sind. Für viele Münchener schon lange zum Naherholungsort Nr. 1 erkoren, bedeutet eine Reise zum Lago di Garda für mich Berliner Pflanze jedoch deutlich mehr Zeitaufwand. Dennoch stand das Ziel fest: Italien ich komme!

Um das Ganze noch etwas spannender zu machen, beschlossen wir (mein Freund und ich) spontan, Fahrräder mitzunehmen. Manchmal ist es sicherlich einfacher ein Rad vor Ort zu leihen, als es in den Flieger zu schieben oder in den Kofferraum zu pressen. Wobei weder das eine, noch das andere Optionen für mich waren. Denn erstens wollte ich nicht fliegen und zweitens habe ich gar kein Auto. Außerdem war da der Wunsch, lieber ein Fahrrad mit auf die Reise zu nehmen, als es vor Ort auszuleihen – und das nicht nur aufgrund der hohen Leihkosten (mehr dazu im Folgeblogpost).

Das Rad muss mit.

So. Und was nun? Viele Alternativen gibt es nicht oder sie wirken auf den ersten Blick kompliziert. Doch ich habe schließlich das gemacht, was ich so gut wie immer mache, wenn ich in Deutschland reise: Ich wollte mit dem Zug fahren. Ob das so eine gute Idee war und wie die Reise schließlich verlaufen ist, möchte ich euch nun berichten.

Doch zunächst hörte ich mich um, wo ich kurzfristig und über die Feiertage ein Mountainbike organisieren konnte, denn ein eigenes besitze ich noch nicht. Zum Glück gibt es auch für freie Autoren und Bloggerinnen wie mich den Pressedienst Fahrrad als Ansprechpartner und innerhalb von einer Woche hatte ich ein astreines Fully im Wohnzimmer stehen – pünktlich einen Tag vor Abreise geliefert. Vielen, vielen Dank, dass das so unkompliziert und schnell geklappt hat! Mehr zum Cannondale Scalpel Si folgt dann im nächsten Blog-Beitrag!

Mit Bahn & Rad durch Europa

1. Die Planung

Sicherlich mussten wir bei der Reiseplanung mit Bahn & Rad einiges zusätzlich berücksichtigen. Von Abstellmöglichkeiten im Hotel für die teuren Räder, über Reservierungen im Fahrradabteil und beschränktere, teilweise zeitintensivere Reisemöglichkeiten.

Ich verbrachte einige Stunden auf den Seiten der deutschen Bahn, suchte die kürzesten Verbindungen, checkte Nachtzüge und Umstiegszeiten. Dazu muss ich wohl gestehen, dass es mir schon etwas Spaß macht, zu stöbern und zu vergleichen, um preislich und zeitlich das bestmögliche rausholen zu können. Vermutlich kann man das Ganze auch etwas beschleunigen bzw. direkt ins Reisezentrum gehen. Ich legte jedenfalls eine Tabelle an, um den Überblick zu behalten. Denn wir wollten nicht nur hin- und zurück reisen, sondern außerdem noch über Silvester auf dem Rückweg einen Zwischenstopp bei Freunden in Baden-Württemberg einlegen. Leider war es um diese Jahreszeit nicht möglich ein Fahrrad im Nachtzug zu transportieren, sodass ich schließlich auf eine Tagesreise mit Bahn & Rad setzte. Hier also die Fakten:

VonBisUmstieg/ Umstiegszeit gesamtDauerStartZielReservierungen
04:2814:171x, 00:17 h09:49 hBerlin HbfRoveretoInternat. Fahrradkarte + Sitzplatzreservierung
07:0317:213x, 02:10 h10:18 hPeschiera del GardaLudwigsburgInternat. Fahrradkarte + Sitzplatzreservierung
14:2121:342x, 00:39 h07:13 hLudwigsburgBerlin Ostbhf.Fahrradkarte Fernverkehr + Sitzplatzreservierung

Ok, 10 h Reisezeit sind erstmal ein Brett! Aber nichts, was ich nicht zuvor schon gemacht hätte. Und ganz ehrlich: die einzige schnellere Option wäre der Flieger gewesen. Nur ist die Frage, ob das heutzutage eine wirkliche Alternative ist, vor allem wenn man anders und in meinem Fall auch entspannter ans Ziel kommen kann.

Über das Reisen im Zug

Hinzu kommt, dass ich einfach gern Zug fahre. Warum? Darum:

  1. Ohne Flüssigkeits- oder strenge Gepäckgewichtsbeschränkung wie im Flieger nehme ich eben mit, was ich brauche.
  2. Ich muss nur pünktlich am Gleis sein & hoffen, dass der Zug es auch ist, steige ein und dann geht alles von allein & ich kann mich bestenfalls zurücklehnen (definitiv, wenn der Platz vorab reserviert wurde).
  3. Ich kann aufstehen, mich strecken, ins Bordbistro wandern, lesen, schlafen, arbeiten, quatschen. Kurzum: mich quasi frei bewegen ohne Angst vor einer Thrombose zu haben wegen Platzmangel.
  4. Das Rausschauen und Beobachten wie die Landschaft vorbeizieht und sich verändert, kann mitunter Stunden in Anspruch nehmen. Gerade eine lange Zugreise bietet einige Ausblicke. Vom flachen Brandenburg durchs bergige Thüringen bis hin zu den Alpen in Österreich gibt es so viel zu sehen: Eben noch klarer Himmel und Sonnenschein, plötzlich eine dichte Nebelwand im engen Tal, breite Flüsse, große Städte, alte Dörfer. So schön.

2. Der Fahrkartenkauf

Wie das nunmal so ist mit der Deutschen Bahn bzw. der Verknüpfung von DB und anderen Bahnanbietern in Europa, ist es leider nicht möglich die Internationale Fahrradkarte selbst zu buchen. Somit besuchten wir vor der Buchung unserer Bahntickets zunächst ein Reisezentrum der DB, um sichergehen zu können, dass auch unsere Fahrräder einen Platz im Zug erhalten. Erst danach kaufte ich die anderen Fahrkarten.

“Also die Fahrradstellplätze habe ich. Aber ich kann die Fahrkarten nicht buchen(…)Guck mal, das geht nicht”. “Soll ich mal schauen? Wo geht es denn hin? Rovereto, ja?…hm nee, da wird nichts angezeigt. Ich telefoniere mal kurz und frage nach.” “Das liegt am italienischen Buchungssystem. Da kann gerade kein Fahrradticket gebucht werden.” “Ah, das liegt an der Fahrplanumstellung. Da müssen Sie nächste Woche nochmal wiederkommen! Dann machen wir das. Aber die Stellplätze haben wir schon reserviert. Das ist ja das Wichtigste. Wir müssen dann nur noch die Tickets nachbuchen.”

Im Gespräch mit den äußerst freundlichen DB-Reisezentrum-Mitarbeiterinnen in Berlin Ostbahnhof.

3. Mit dem Fahrrad im Fernzug

Tja, ja die Fahrplanumstellung Mitte Dezember kann so einige Überraschungen mit sich bringen. Doch schließlich hat alles funktioniert und wir fuhren schließlich am 19.12. mit dem 1. Zug um halb fünf Uhr Morgens von Berlin nach München. Nicht unbedingt meine Uhrzeit, dafür war der neue ICE 4 recht leer und genug Platz zum Ausbreiten und Schlafen. Die Fahrräder waren sicher in ihren Halterungen eingehakt, die selbst die MTB Reifen aufnahmen. Noch eine Überraschung, denn das hatte ich schon anders erlebt. Mir ging es nicht ganz so gut, hatte mich doch zwei Nächte vor der Abreise eine Magenverstimmung erwischt. Ich fühlte mich an unserem Reisetag mehr schlecht als recht, jedoch deutlich besser als noch am Vortag. Ich war mehr als einmal froh, dass dieses Cannondale so ultraleicht ist und, dass ich im Zug einfach weiterschlafen konnte.

Ach ja, falls sich einige wundern: Die neuen ICE habe auch Fahrradabteile und die Möglichkeit der Fahrradmitnahme gibt es mittlerweile auf einigen Hauptstrecken. Eine wahre Erleichterung, wenn ich an das Tuckern im EC und Regio denke (was wir auch auf dem Rückweg erlebten).

Wegen der Stellplätze hätten wir uns jedenfalls dieses Mal nicht sorgen müssen. Wir waren auf der ganzen Strecke die einzigen mit Fahrrädern im Zug – ein weiterer Vorteil der Nebensaison. Schneller und unkomplizierter konnten wir an diesem Tag mit Rad jedenfalls nicht reisen. Super pünktlich trafen wir in München ein. Die 17 Minuten Umsteigezeit waren schon fast das Minimum, dass ich beim Reisen mit Bahn & Rad als komfortabel ansehe – es sei denn der Folgezug steht direkt am Nachbargleis. Kurz nach 9:30 Uhr fuhren wir dann in München ab. Wir hatten für die komplette Fahrt Verpflegung dabei und ich glücklicherweise auch einen liebevollen Pfleger. Bei Zweiback und in Gemüsebrühe gekochtem Reis ging die Genesung zwar langsam, aber stetig voran.

Über deutsche, österreichische und italienische Fahrradabteile…

Nach einer ausblicksreichen Fahrt mit der vollen ÖBB kamen wir am frühen Nachmittag im schönen Rovereto an, 23 km von Riva del Garda entfernt. Die Räder waren während dieser Fahrt in einem Fahrradwagen verstaut gewesen, der nur von einem Zugbegleiter betreten werden darf. Dafür wurde die Wagentür zum Bahnsteig hin aufgeschlossen und wir mussten die Räder hineinreichen und dort auch wieder abholen. Beim Ausstieg hing bereits das Hinterteil des ersten Fahrrads aus dem Wagen heraus. Der Zugbegleiter wollte offensichtlich weiter… Nun denn. Alles heil, alles da, Jule glücklich.

Ich würde sagen, die Fahrräder und wir erlebten die volle Bandbreite an Fahrradabteilen zwischen Deutschland und Italien. Denn während der Weihnachtsfeiertage reisten wir weiter in den Süden vom Gardasee nach Peschiera del Garda. Hier nutzten wir auch zum ersten Mal italienische Züge von Trenitalia.

Gemeinsam haben die meisten Züge, dass die Räder eingehangen oder gar geklemmt werden (letzteres hatten wir zum Glück nur einmal in einem italienischen Regio). Um herauszufinden, welche italienischen Regionalzüge ein Fahrradabteil haben, nutzte ich die Website von Trenitalia bzw. die Mobile App. Ein kleines Fahrradsymbol deutet dort auf eine Mitnahmemöglichkeit hin. Aber Achtung, nicht jeder italienischer Regio hat ein Fahrradabteil und die sind dann oft nur durch enge Türen bzw. über eine Treppe erreichbar! Da kann es mit Bahn & Rad schon etwas herausfordernder sein. Für unsere Rückfahrt bedeutet es, dass wir über 1,5 Stunden Aufenhalt in Verona hatten, weil nur ein Regio in 2 h Fahrräder transportiert hat. Zumindest hatten wir dort Zeit das Frühstück nachzuholen ;-). Allerdings kann man das Fahrrad zerlegt und verpackt bis zu den Maßen 80x110x40cm mitführen: Mehr zu italienischen Beförderungsbedingungen mit Fahrrad.

Mit dem MTB in einem italienischen Fahrradabteil – kann eng werden… Zum Glück gab es diese Felgenklemmer für uns nur in diesem einen Zug.

Tickets in Italien

Gekauft habe ich die Tickets in Italien entweder über eine App (in der Region Trentino bietet sich Open Move an, sehr übersichtlich und einfach), am Schalter oder über die Ticketautomaten. Hier muss man drauf achten, dass die ausgedruckten Tickets noch entwertet werden müssen. Dafür stehen im Bahnhofsgebäude und oft auch am Gleis Automaten bereit. Das Fahrradticket kostete Ende Dezember 2019 gerade mal 3,50 €.

Und was kostet die Reise mit Bahn & Rad nach Italien?

Die nackte Wahrheit: Der Spaß war nicht günstig, aber sehr zufriedenstellend. Insgesamt ergaben sich folgende Reisekosten, inklusive Bahncard 25 Rabatt. Nicht mit eingerechnet sind die kürzeren Zugfahrten, die wir in Italien unternommen haben, sondern nur die An- und Abreise aus/nach Deutschland.

Betrag pro PersonArt
39,50€ Sitzplatzreservierungen & Fahrradkarte
73,10€Hinfahrt
107,65€Rückfahrt, Teil 1
50,90€Rückfahrt, Teil 2
271,15€

Es ist viel, aber in Anbetracht der zurückgelegten Strecke auch nicht übermäßig teuer. Durch den Abstecher über BW war die Rückreise etwas kostenintensiver als der Hinweg. Reisezeiten, der Buchungszeitpunkt usw. sind ebenso ausschlaggebend für den Endbetrag. Tendenziell gilt bei der Deutschen Bahn – je früher du buchst, desto günstiger ist es. Und um kurz noch die üblichen Vorurteile gegenüber Zugreisen anzusprechen: Ich reise sehr viel mit der Bahn, habe mich auch schon oft geärgert über Verspätungen, Zugausfälle, Störungen. Doch der Großteil meiner Reisen erfolgt völlig unauffällig und bequem. Obwohl wir nach Italien eine lange Strecke zurückgelegt haben, lief alles einwandfrei. Wir hatten nicht einmal Angst den Anschluss zu verpassen und die Züge keine nennenswerten Verspätungen. Ich würde es definitiv wieder so machen!

Reisezeit ist wertvoll!

Denn für mich ist das mitunter längere Zugreisen keine Zeitverschwendung oder gar Verschwendung von Lebenszeit. Natürlich dauert es auf solche Distanzen hin länger, als mit dem Flugzeug. Günstiger ist es auch nicht. Doch viel mehr erlebe ich die Reise als das, was sie eben ist. Es ist ein Zurücklegen von Distanzen, von Entfernungen und dies wird mir ganz deutlich bewusst. Sicherlich habe ich diese Zeit nicht immer, besonders wenn ich beruflich über deutsche Grenzen hinweg unterwegs bin. Doch privat kann ich mich möglichst oft dafür entscheiden. Auch mein Geist kann dieser Reise anders folgen, besser verstehen, welche Strecke ich gerade zurücklege und schon zurückgelegt habe. Genau dieses Erlebnis genieße ich auch beim Radfahren so sehr. Es ist der Weg, der mich realisieren lässt, dass ich mich von zu Hause entferne, immer weiter und weiter. Die Landschaft verändert sich, die Orte, die Sprache. Und dann komme ich an und bin bereit für all die neuen Eindrücke.

Falls ihr noch mehr übers Langstreckenreisen mit der Bahn lesen wollt, lege ich euch folgende dreiteilige Serie ans Herz, die Gunnar Fehlau für das Fahrzeit-Magazin geschrieben hat: “Flugfrei nach Mallorca“. Da lief nicht alles so rund wie bei mir…

Fotos von mir und Jan B.

12 Geschenkideen für Radfahrende

Wow, es ist schon wieder soweit: Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Weihnachten steht vor der Tür und die übliche Frage nach den Geschenken kommt auf. Ihr könnt es so machen, wie ich und einfach wegfahren und lieber in trauter Zweisamkeit ein paar Trails fahren. Oder ihr geht doch nochmal in euch und überlegt, was euren Liebsten wirklich eine Freude machen würde! Für Radfahrende gibt es da eine ganze Menge schöner Ideen und ich habe euch hier 12 Geschenkideen für Radfahrende zusammengestellt. Teilweise besitze ich die Produkte selbst, teilweise überlege ich, ob ich mir nicht das ein oder andere irgendwann mal gönne. So oder so, ob als Geschenkidee für Radfahrende zu Weihnachten, zum Geburtstag oder einfach so, lasst euch inspirieren und vor allem: Nicht stressen lassen!

Hinweis/ Werbung ohne Auftrag: Dieser Beitrag wurde von mir ohne Beauftragung erwähnter Marken zusammengestellt und die Geschenkideen für Radfahrende nach bestem Gewissen ausgewählt. Einige Produkte nutze ich selbst und habe sie teilweise gestellt bekommen. Dies beeinflusst jedoch meine Bewertung/ Auswahl nicht, da ich nur Produkte vorstelle, die mich überzeugen. Urwahn Bikes hat freundlicherweise Artikel für eine Verlosung bereitgestellt.

1.Fahrradbücher

epic bike rides of the world

Die Auswahl an Fahrradbüchern ist groß und als ein Beispiel habe ich mir dieses Jahr “Epic Bike Rides of the World” heraus gepickt. Warum? Weil allein der künstlerische Einband mich sehr anspricht und ich eine Schwäche für Fahrradillustrationen habe. Außerdem ist der Inhalt vielversprechend: 200 der besten Fahrradrouten weltweit mit Fotos, Illustrationen und Karten untermalt. Sucht noch jemand ein Geschenk für mich? 😉

Infos328 Seiten Hardcover von Lonely Planet; ISBN: 9781760340834
Preisca. 23,00 €
Bezugsquellelonelyplanet.com

2. Mia Cartoleria

Fahrrad Kalender illustration

Bei Mia Cartoleria findet ihr eine ganze Menge schöner Kleinigkeiten, die tolle Geschenke für Zweiradfreunde sind – wie zum Beispiel den hübschen Wandkalender im A4-Format. Genauso fein sind die Tassen, Postkarten, T-Shirts und Frühstücksbrettchen. Stöbert am besten selbst mal durch. Da ist sicher für jeden und jede was dabei (für mich auf jeden Fall)!

Kalenderbild rechts von miacartoleria.de

InfosA4 Kalender aus 250g/m² Naturkarton
Preis16,00 €
Bezugsquellemiacartoleria.de

3. Fahrstil – Das Fahrradmagazin im Abo

Fahrstil cover solo mit Radfahrenden

Jupp, ein Abo, aber ein ganz besonderes: Das fahrstil Magazin ist einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Aufmachung, Texte und Themen orientieren sich nicht an den typischen, kommerz- und testorientierten Inhalten. Es geht um Geschichten, um Gedanken, die auch mal vom Zweirad wegdriften, aber am Ende doch ganz klar davon inspiriert sind. Schön ist es. Und sehr lesenswert. Von den großartigen Covergestaltungen und Illustrationen ganz zu schweigen. DIE Geschenkidee für Radfahrende schlechthin!

Rechts seht ihr die aktuelle Ausgabe °solo.

Infosfahrstil – cycling culture Fahrradmagazin im Abo von 4 Ausgaben/Jahr
Preis39,99 €
Bezugsquelle fahrstil.cc

4. Schlüsselhalter Fahrrad

Fahrrad Schlüsselbrett

Das etwas andere Fahrradgeschenk. Habt ihr auch so viele Schlüssel herumfliegen (allein die für die ganzen Fahrradschlösser…)? Um ein wenig Ordnung in das Chaos zu bringen, kommt der optisch schöne und praktische Schlüsselhalter in MTB Hardtail Form von Hinz & Kunst gerade recht. Ein hochwertiges Geschenk, das sich in so manchem Fahrradhaushalt gut machen wird.

pic by Rose Bikes

InfosMetallskulptur aus Stahl/ Kupfer für 5 Schlüssel
Preisca. 39,90 €
Bezugsquellez.B. bei Rose Bikes

5. Komoot Premium Abo

Komoot nutze ich schon seit ein paar Jahren und auch seit einer ganzen Weile habe ich das Alle-Regionen-Paket freigeschaltet. Für Tourenplanungen nutze ich fast nichts Anderes mehr und das aus gutem Grund. Es ist unkompliziert, übersichtlich und einfach praktisch. Nun bietet komoot seit diesem Jahr auch ein Premium Paket an. Damit gibt es noch mehr Optionen, um das Planen von Reisen und Strecken zu vereinfachen. Mehrtagesplaner, Collections, Aktivitätenkarten, Tourwetter, das alles bietet komoot Premium. Ein tolles Geschenk für Vielfahrende!

InfosNavigations-App; Premium Version als umfangreiches Paket zum Planen, Koordinieren & Sammeln von Touren
Preisca. 60,00 €/ Jahr im Abo
Bezugsquellekomoot.com

6. First – Aid Kit

first aid kit ortlieb

Das unverzichtbare Zubehör für jede Radtour ist ein Erste-Hilfe-Set. Das lässt sich ebenso gut verschenken wie selbst schenken. Es wird von vielen verschiedenen Anbietern in diversen Ausführungen in gut sortierten Fahrradläden und Outdoor-Geschäften verkauft. Orlieb Waterproof bietet zum Beispiel verschiedene Größen an. Praktisch für unterwegs ist das Basis Kit, das sich einfach an der Sattelstütze befestigen lässt und in einer wasserdichten Tasche vertrieben wird.

pic by Ortlieb

InfosFirst Aid Kit in wasserdichter Tasche mit Montagezubehör
Preisab ca. 29,99 €
BezugsquelleOrtlieb Waterproof

7. Fahrrad Geldbörse

papercuts portemonnaie mit Fahrrad

Es ist wasserfest, leicht, dünn und sieht auch ziemlich gut aus! Der Fahrrad-Print leuchtet neonfarben im Dunkeln. Außerdem wird das Portemonnnaie von Papercuts in Deutschland hergestellt und ist RFID geschützt. Eine ziemlich coole Geschenkidee, oder? Ansonsten lohnt sich ein Stöbern im Shop, der noch weitere, schöne Kleinigkeiten bereit hält.

InfosRFID Secure Portemonnaie aus recycelbarem Tyvek, hergestellt in Deutschland
Preis29,99 €
Bezugsquellepapercuts.de

8. Cycling Cap

Radelmädchen mit cycling cap und Helm

Immer wieder gut und in zahlreicher Auswahl vorhanden, sind Cycling Caps nicht nur praktisch, sondern Statement und Look-Ergänzung gleichermaßen. Sie schützen im Sommer mit ihrem Schirm vor blendenden Sonnenstrahlen ebenso wie vor Regentropfen bei schlechtem Wetter. Die Kappen nehmen außerdem den Schweiß auf, sodass dieser nicht im Helm zurück bleibt. Also: Das perfekte Geschenk für Radfahrende – für Freunde und für euch selbst ;-).

InfosFahrrad Kappen in verschiedenen Designs von diversen Marken
Preisab ca. 11,90 €
Bezugsquelle z.B. bei 8bar, Look mum no hands oder cinelli

9. Stem Bag/ Food Pouch/ Vorbautasche

gravelbike an Zaun gelehnt mit food pouch

Keine Ahnung wie das Leben war, bevor ich eine dieser kleinen Taschen an meine Dropbars montiert habe! Fakt ist, ich kann quasi nicht mehr ohne die Futtertasche/ Stem Bag/ Food Pouch/ Vorbautasche losradeln – vermutlich wird es nie wieder eine Tour ohne sie geben! Ich habe meine kurzerhand selbst genäht. Wer keine Nähmaschine besitzt, keine Lust hat oder wem das einfach zu doof ist: Kein Problem, sie sind auch käuflich zu erwerben und können somit unterm Weihnachtsbaum das Fahrradliebhaberherz erfreuen.

InfosVorbautaschen mit Riemen für z.B. Flaschen, Snacks, Riegel, kleine Werkzeuge oder Multitool
Preisab 13,99 €
Bezugsquelle z.B. bei Restrap, Acepac, Life is a ride, Relevate Designs oder Birzman

10. Satteltasche für die kleinen Dinge

Ortlieb Seat Bag Two an Sattel hängend

Noch so ein fast unverzichtbarer Begleiter und eine gute Geschenkidee für Radfahrende: Eine Satteltasche macht sich im Kleinformat beim Fahren kaum bemerkbar, kann aber wichtige Kleinigkeiten, wie Ersatzschlauch und Werkzeug transportieren. Oder die Regenjacke. Oder noch mehr Nüsse, die nicht mehr in die Stem Bag passen. Oder das Erste Hilfe-Kit oder die Windweste usw. und sofort! Mein aktueller Favorit: Die Ortlieb Saddle Bag Two in der 4,1l Ausführung, denn sie ist eine sinnvolle Ergänzung für längeren Ausfahrten, wenn alles andere zu groß oder zu klein ist. Super praktisch ist auch die Befestigung: Die Tasche hat eine Kunststoffschiene an der Unterseite und eine, die an das Sattelgestell geschraubt wird. Drauf schieben, klick, fertig. Easy.

Infoswasserdichte Satteltasche in 1,6l oder 4,1l Größe inkl. Befestigungsmaterial
Preisab 39,99 €
Bezugsquelle ortlieb.com

11. Die Hüfttasche

radelmaedchen auf dem Rad mit Komplize Tasche

Wo ich gerade bei Taschen bin: Eine meiner absoluten Favoriten dieses Jahr ist der Komplize von Fahrer Berlin. Und ja, Hüfttaschen gehen voll klar! Wenn das mal nicht ein tolles Geschenk ist, weiß ich auch nicht. Klein, praktisch und immer dabei, hängt die Hüfttasche direkt am Körper und ist somit perfekt, um wertvolle Dinge wie Telefon, Geldbörse oder Kamera zu transportieren auf und neben dem Rad!

Infoswasserabweisende Hüfttasche, die zur Sattel-/ Lenkertasche umfunktioniert werden kann
Preis49,00 €
Bezugsquellefahrer-berlin.de

12. Urbane Fahrrad T-Shirts & Accessoires von Urwahn

radelmaedchen sitzt lachen vor urwahn Fahrrad

Um die innovativ und einzigartig gestalteten Fahrräder von Urwahn bin ich bereits auf einigen Veranstaltungen herum geschlichen. Die Magdeburger verkaufen aber nicht nur besondere Bikes, sonderen auch ziemlich lässig designte Shirts und Accessoires, die sich sehr gut als Geschenk eignen. Hergestellt aus Bio-Baumwolle sind die T-Shirts nicht nur möglichst nachhaltig, sondern werden durch die coolen, urbanen Prints zum richtigen Hingucker. Recht seht ihr mich beim Besuch der Cyclingworld und vor einem Urwahn Bike.

Dank Urwahn Bikes könnt ihr schon bevor ich meine große Weihnachtsverlosung starte, ein tolles Bio-Baumwoll T-Shirt (Damen oder Herren) und eine Musette mit dem “fliegende Stadt” Print ergattern. Wie verrate ich euch ein Stückchen weiter unten! Kaufen könnt ihr die Sachen natürlich auch ;-).

InfosT-Shirt aus 100% BIO-Baumwolle; Tasche aus 60% BIO-Baumwolle & 40% recyceltem Polyester
Preis 24,95 €/ 14,95 €
Bezugsquelle urwahnbikes.com

Urbanes Gewinnspiel: Gewinne ein T-Shirt und eine Musette von Urwahn Bikes!

EDIT 17.12.2019: Das Gewinnspiel ist beendet und die Gewinnerin wurde bereits benachrichtigt! Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben und herzlichen Glückwunsch and die Gewinnerin :-)!

Ob für euch selbst oder für jemand anderen, für Männer oder Frauen, so könnt ihr mitmachen und ein T-Shirt plus Musette aus Bio-Baumwolle bzw. recyceltem Poyester gewinnen:

pics by urwahn

  1. Kommentiert unter diesem Beitrag oder auf Facebook (unter dem zugehörigen Post), wem ihr gern eine (Weihnachts-) Freude machen wollt und warum!
  2. Außerdem: Folgt gern Urwahn Bikes und mir auf Instagram/ Facebook und seid dabei, wenn ich mal wieder durch Deutschland tingele, mit Faltrad und Gravelbike Abenteuer bestreite und diese Erlebnisse mit euch teile ;-)!
  3. Das wars schon! Das Gewinnspiel läuft bis Freitag, 13.12.2019 um 23:59 Uhr. Allgemeine Teilnahmebedingungen könnt ihr hier nachlesen.

Und falls ihr noch mehr Inspiration für Geschenke sucht, schaut mal hier rein:

Weitere Geschenkideen für Radfahrende

  1. Bereits in den letzten Jahren habe ich Listen mit Geschenkideen erstellt: 10 kleine Weihnachtsgeschenktipps für Radfahrende unter 40 €- plus Gewinnspiel!
  2. Die größte Auswahl und Inspirationsliste an Geschenkideen für Radfahrende findet ihr wohl bei Carolyn auf ciclista.net: Fahrrad Geschenkideen für Radfahrende
  3. Ansonsten denkt doch mal drüber nach, was für euch unverzichtbare Dinge beim Radfahren sind und der/ die zu Beschenkende vielleicht noch gar nicht besitzt! Lieber praktisch, als sinnlos sollte da die Devise sein. Denn Unnötiges zu verschenken, was dann nur herumliegt oder schlimmstenfalls schnell im Müll landet, ist ziemlich daneben. Vielleicht braucht es auch gar nichts Materielles? Wie wäre es denn zum Beispiel mit einer gemeinsamen Ausfahrt, inklusive Lieblingsspot abfahren und Kaffee- und Kuchenpause? Geht auch oder?

Sonntagstour durchs Löcknitztal

Nachdem ich über eine Woche nicht auf dem Rad gesessen habe, zog es mich am Sonntag hinaus ins Grüne! Bei dem wunderschönem Herbstwetter war dazu nicht viel Motivation nötig ;-). Dennoch wollte ich den Ausflug nach Brandenburg auch nutzen, um mich etwas vertrauter mit der neuen Kamera zu machen. Zuletzt hatte ich die am Bodensee benutzt. Also bereitete ich Libelle vor, schraubte noch schnell die Lowrider von der letzten Tour ab und gönnte der Kette etwas Öl. Und ab ging es in den nächsten Zug raus nach Erkner!

TRANSPARENZHINWEIS: Enthält Werbung/ Markennennungen. Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Kondrauer. Ich berichte wie immer aus meiner Perspektive, offen und ehrlich.

Nicht einmal eine halbe Stunde nachdem ich das Haus verlassen habe, kam ich mit dem Zug in Erkner, im Südosten von Berlin an. Von dort war es nur noch ein Katzensprung in die Gemeinde Grünheide, zur Müggelspree und in das Naturschutzgebiet Löcknitztal – ein wunderschöner Fleck Erde, den ich bisher noch viel zu wenig erkundet hatte. Zuletzt war ich beim schottrigen Rüttelkuchenride von Fahrtwind Berlin in der Gegend.

Sonntägliche To-Dos: Radfahren, Fotos machen, Kuchen essen!

Dieses Mal sollte die Tour mindestens genauso wenig auf befestigten Straßen entlang führen, jedoch deutlich kürzer sein. Primäres Ziel: Kamera ausprobieren (Es ist eine gebrauchte Sony Alpha 6000 mit zahlreichen Objektiven.), Luft schnappen und Kuchen essen! Denn nicht weit entfernt liegt auch das berühmte Kuchenparadies von Holly und der Besuch dort stand natürlich ganz oben auf der Sonntags To-do Liste! Doch zunächst ging es auf schmalen Pfaden durchs Löcknitztal entlang der Löcknitz Richtung Grünheide (Mark).

Geplanter Streckenverlauf:

Die ca. 46 km lange Strecke verläuft primär auf Pfaden, Trails und Wald- bzw. Forstwegen mit wenig Asphalt. Dieses Mal gebe ich euch mal keinen fertigen GPX-Track, sondern zeige euch nur eine Übersicht und die Karte mit der Route. Das Löcknitztal ist zum Teil ein Naturschutzgebiet und die Wege können sehr schmal sein bzw. werden des Öfteren mit Wanderern. Daher finde ich es angebracht, dass jeder, der Lust hat, die Region zu erkunden, sich selbst eine Route zusammenstellt. Es gibt auch offizielle Radrouten, wie den Spreeradweg, die Oder-Spree-Tour und den Dahme Radweg, an denen man sich orientieren kann, z.B. wenn es etwas straßenlastiger sein soll. Mehr Inspiration dazu gibt es auf den Seiten des Tourismus Grünheide.

Erkner –> Löcknitztalweg (über Gottesbrück)–> Mönchwinkel (entlang der Spree)–> Hartmannsdorf–> Oder-Spree-Kanal–> Wernsdorf/ Schmöckwitz–> Dahme/Langer See–> Grünau

Löcknitztal: Von Gewässer zu Gewässer

Das war eine Tour ganz nach meinem Geschmack! Viel Wasser, schmale Wege, abwechslungsreiche Landschaft und im Schatten war es trotz Sonnenschein angenehm kühl. Die Blätter der Bäume zeigten sich in allen herbstlichen Farbschattierungen, die man sich nur vorstellen kann. Wundervoll bunt war es in Brandenburg. Der Weg an der Löcknitz entlang war teilweise so schmal und von Wasser umgeben, dass nicht mehr als ein enger, teils matschiger Trail davon zu sehen war. Toll! So kam defintiv keine Langeweile auf und ich konnte wieder an meiner Fahrtechnik feilen.

Natürlich waren an diesem herrlichen Herbsttag auch viele andere Menschen unterwegs, doch bis auf ein paar Wanderer und einige andere Radfahrende war es dennoch angenehm auf den Wegen. Nur die unzähligen Pilzsammler bzw. ihre Vehikel am Straßenrand ließen mutmaßen, dass es wohl ein pilzreicher Herbst und die Region mit den leckeren Gewächsen gesegnet war. Anders könnten die Sammelgelüste von allen jedenfalls nicht befriedigt werden.

Immer ausreichend trinken!

Die Trinkpausen waren eine gute Gelegenheit sich kameratechnisch auszuprobieren. Wie immer, hatte ich auch auf dieser kleinen Sonntagstour durchs Löcknitztal ein paar Müsliriegel und ausreichend Wasser dabei. Sobald die Temperaturen über 20 Grad gehen, brauche ich davon bei Bewegung auch sehr viel. Wasser ist auch schön und gut, aber besonders wenn es wärmer ist, bevorzuge ich ab und zu etwas mit Geschmack und gern auch dezentem Sprudel. Daher liebe ich Apfelschorle auf Radtouren! Normalerweise besorge ich diese spontan im Supermarkt oder Café. Aber dieses Mal war ich vorbereitet.

Die kleine Flasche “Schorsch” wanderte zu Hause bereits in die Satteltasche, um dann später in die Stem Bag umzuziehen. Dort kam ich besser heran, sobald wir kurz stoppten.

Kameratest

Ich sage wir, weil ich dieses Mal nicht allein unterwegs war und nicht als einzige mit der Kamera herumprobierte. Meine Begleitung gab mir ein paar Einstellungstipps und ließ es sich nicht nehmen, des Öfteren selbst mal abzudrücken. Ich will mich natürlich nicht beschweren und habe auch danach gefragt. So kommen mit Glück auch ein paar Bilder dabei herum, die ich euch jetzt hier zeigen kann ;-). Immer nur Stilleben sind ja auch langweilig. Ich merkte auch erneut, dass ich viel mehr Spaß habe, zu fotografieren, wenn ich nicht wie immer nur das Smartphone nutze. Durch den optischen Sucher zu schauen und dann das Auslösegeräusch zu hören, sobald ich den Knopf abdrücke, erzeugt irgendwie ein richtig gutes Gefühl! Kennt ihr das auch?

Wie war das mit dem Kuchen?

Da wir uns nicht zu sehr verausgaben wollten, durfte ein Kaffee und Kuchen-Stopp natürlich an einem derartig entspannten Sonntag nicht fehlen. Außerdem hatte ich Hunger und wollte meiner Begleitung unbedingt einmal Hollys Galleriecafé zeigen, das Kuchenparadies in Hartmannsdorf/ Spreenhagen. Praktischerweise lag das auf halber Strecke der Tour. Obwohl es natürlich sonntäglich voll war, wurden wir nicht enttäuscht: Teilweise noch warmer Blechkuchen wartete auf uns. Nachdem wir mit vollen Tellern auf einer Bank Platz genommen haben, genossen wir die süßen Leckereien mit wohligem Seufzen und bei ein paar Minuten des schmatzenden Schweigens.

Und nach dem Kuchen? Hatte ich zwar einen vollen Bauch, aber auch riesige Lust noch ein wenig durch den Wald zu pesen. Auch wenn, wir uns entschieden, abzukürzen und nicht mehr nach Grünau, sondern nach Erkner zurückzufahren, genoß ich die letzten Kilometer im zunehmenden Abendlicht sehr. Ein gelungener Sonntag! Und den Umgang mit der Kamera muss ich zwar immer noch üben, da mich besonders Bilder von Personen in Bewegung reizen, doch hilfreich war der kleine Ausflug nach Brandenburg ins Löcknitztal auf jeden Fall!

Alle Bilder, auf denen ich zu sehen bin, von Jan B.

8bar Pathfinder Gravel x Road

Unglaublich ruhig und herrlich kühl war es im Wald des Müritz Nationalparks, in dem wir nun unterwegs waren. Das weiche Moos dämpfte jegliche Geräusche, erschwerte aber auch das Vorankommen. Doch es war auch wunderschön hier, märchenhaft und wild. Sanfte Hügel und unzählige Seen gestalten diese unberührt wirkende Landschaft in Mecklenburg Vorpommern. Nur die schmalen Wanderwege, Waldpfade und ab und an ein paar Forstwege teilen die Wälder. Das letzte Stück unserer Anreise während des neuesten Events der Berliner Fahrradmanufaktur 8bar hatte es in sich. Sand und Kiesel verlangsamten die bunt zusammengewürfelt Gruppe: Ein Vorgeschmack auf den 8bar Pathfinder Tag.

HINWEIS: Enthält Werbung/Markennennungen ohne Auftrag. Ich berichte wie immer aus meiner Perspektive.

Check in bei 8bar bikes & ab nach Brandenburg

Am Freitagmorgen waren wir nach der Gepäckabgabe und der Begrüßung am 8bar Showroom von Berlin aus aufgebrochen. Eingeteilt in Teams von 3 bis 5 Personen konnten wir direkt am 1. Tag des 8bar Pathfinder entscheiden, ob wir die lange, mittlere oder kurze Strecke zum Campingplatz radeln wollten. Die meisten Teams mit den illustren Namen „ Lagerfeuer“, „Kompass“ oder „Ferienlager“ beschlossen, sich den Weg durch den Stadtverkehr zu sparen und fuhren erst einmal mit dem dezent überfüllten Zug raus aus Berlin. So auch mein Frauenteam „Kompass“. Wir wollten es bei den warmen Temperaturen etwas ruhiger angehen lassen und wählten die kurze Streckenlänge mit knapp 90 km. Team Lagerfeuer schloss sich uns an und so verließen wir in Gransee den Zug und radelten raus in den Landkreis Oberhavel in Nordbrandenburg. Unser Tagesziel sollte ein Campingplatz mitten auf der Mecklenburgischen Seeplatte sein.

Bild von Andreas Stenzel

Ich genoss es sehr in solch angenehmer Gesellschaft durch die wunderschöne Landschaft zu radeln. Straßen und Feldwege, Waldpfade und weiche Mooswege standen auf dem Untergrundmenü. Natürlich durfte ein Eis-Stopp nicht fehlen und die Pommes folgten gleich hinterher :-D. Nachdem wir zu früh am Checkpoint angekommen waren, beschlossen wir jedoch, direkt weiter zu radeln. Schließlich hatten wir zuvor schon eine lange und ausgiebige Pause gemacht^^.

8bar Pathfinder – Einstimmung

Gar nicht so schwer, dachte ich mir, als unsere kleine Reisegruppe am Freitagnachmittag auf den letzten Kilometern nur noch einer gestrichelten Linie auf dem Navigationsgerät folgte und relativ problemlos den direkten Weg zum Campingplatz fand. Vielleicht hat auch der Blick auf die lokale Karte geholfen, die einen guten Überblick über Wege und Pfade der Gegend bot. Vielleicht war es aber auch ein Vorteil, dass wir an diesem Tag noch die eigenen GPS-Geräte mit Kartenmaterial und eingezeichneten Wegen nutzen konnten. Das sollte am Folgetag anders werden.

8bar Pathfinder Tag

Der Tag begann für mich wie ich ihn abgeschlossen hatte: mit einem erfrischenden Bad im See, der direkt beim Campingplatz lag. Perfekt. Danach ein entspanntes Frühstück und rauf aufs Rad. Das fühlte sich ein bisschen wie Kurzurlaub an – und das gar nicht weit weg von Berlin. Mir fiel auf, wie lange ich nicht mehr im Müritz Nationalpark war. Schlimm genug, denn es ist einfach wunderschön dort! Auf der Fahrrad-To-Go Liste für nächstes Jahr steht dieser weitläufige Landstrich auf jeden Fall ganz groß geschrieben!

Bild von Andreas Stenzel

Team Kompass machte sich am Pathfinder Tag auf jeden Fall hochmotiviert los, ausgestattet mit zwei Wahoo – Navis, die nur eine dreieckige Linie zeigten, aber keine Karten hinterlegten hatten. Denn nun mussten wir unseren eigenen Weg anhand dieser Luftlinie finden. Die jeweiligen Dreiecksspitzen zeigten die zwei Checkpoints und Start/ Ziel an. Dort sollten wir auch Getränke und etwas zu essen erhalten. Soweit so gut.

Die Regeln:

  1. Mithilfe des Navis den Weg zu den Checkpoints finden und dort kleine Aufgaben erfüllen.
  2. Keine Leute nach dem Weg fragen.
  3. Regionale Karten dürfen angeschaut und abgezeichnet, jedoch kein Foto davon gemacht werden.
  4. Es dürfen nur gekennzeichnete Wege benutzt werden.

Verloren im Wald

Am Anfang nahmen wir es allerdings etwas zu ernst mit der Orientierung an der Linie und versuchten, so nah wie möglich an der auf dem Navigationsgerät angezeigten Route zu bleiben. Schon auf den ersten 10 km gingen wir im Wald des Müritz-Nationalpark verloren und standen schließlich am Ende eines Waldweges, der nicht mehr weiterführte. Und nun? Wir wollten die Wege nicht verlassen, denn schließlich befanden wir uns in einem geschützten Nationalpark! So suchten wir nach einem Pfad, fuhren ein Stück zurück, überlegten, wie wir weiter kommen sollten. Rehe huschten durch das Dickicht. Die Bäume mit ihren hohen, kahlen Stämmen ragten hoch gen strahlend blauen Himmel. Die Sonne schuf immer wieder kleine Lichtinseln ins Moos. Doch der kühle Schatten im Wald tat an diesem warmen Sommertag unglaublich gut.

Team Kompass trug die Räder über Baumstämme, schob sie durch raschelndes Laub und vorbei an saftig, weichem Moss. Nach einer gefühlt ewigen Zeit etwas verloren im Wald, fanden wir schließlich einen Weg hinaus und entdeckten zurück an der Straße endlich auch eine Landkarte. Dort fertigten wir zunächst eine Übersichts-Zeichnung an, um den Weg zum Checkpoint A besser finden zu können. Nun ja, wir waren spät dran, doch schließlich erreichten wir den Ort, der sich an einem der vielen Seen der Mecklenburgischen Seenplatte befand. Doch wir blieben nicht lang und machten uns schließlich auf den Weg zum Checkpoint B, den wir deutlich schneller fanden. Aufgehalten wurden wir höchstens von dem tiefem Sand, der die Waldwege immer wieder schwer befahrbar machte. Aber nun war ich geübt und scheute mich nicht mehr den Sand in Angriff zu nehmen! Einfach weitertreten^^.

Von See zu See

Am Checkpoint B , dem Strandbad eines größeren Sees, wartete schon etwas Verpflegung und Team Lagerfeuer auf unser Eintreffen. Wir hatten uns als einzige zwei Teams für die kurze Strecke des 8bar Pathfinder entschieden und beschlossen gemeinsam, so wie schon am Vortag, den Weg zum Basecamp zurückzulegen. Schön. Denn das war tatsächlich das Tolle am 8bar Pathfinder: Niemand musste allein fahren, alle radelten in Teams. Teilweise kannte man sich vorher schon, teilweise entstanden neue Kontakte.

Bild von Andreas Stenzel

Als wir nach knapp 80 km Tagesstrecke am Campingplatz ankamen, war für mich ganz klar, was ich zuerst machen wollte: Rein in den Bikini und ab in den See. Herrlich! Obwohl das Wasser schon ganz schön frisch war. Nun noch ein Radler und etwas Gutes zu essen (und das Essen war wirklich grandios und frisch gekocht) und der Tag endete perfekt!

Der lange Weg zurück

Am Sonntag brachen wir schließlich ganz unterschiedlich auf. Einige fuhren bereits zum Zug, andere folgten noch dem bereitgestellten Track für den Rückweg nach Berlin. Mein Plan war es, zunächst die kurze Strecke zu fahren und dann je nach Stimmung zu entscheiden, wie es weitergehen sollte. Und so brach ich zusammen mit Team Lagerfeuer auf gen Heimat. Bereits nach knapp 30 km war uns nach einer gemütlichen Pause und zweiten Frühstück bzw. frühen Mittag. So gönnten wir uns erstmal ein paar erfrischende Getränke und Waffeln im Radler Stopp in Wesenberg. Hach, so habe ich es gern…

Auch an diesem sonnigen Sonntag war uns das warme Wetter treu. Die Strecke war ganz grandios, führte teilweise über Straße, teilweise an schmalen Seewegen entlang. Ich konnt einfach nicht genug bekommen. So beschloss ich mit einigen anderen 8bar Pathfinder Teilnehmenden, die wir auf dem Weg zurück getroffen hatten, zumindest bis kurz vor Berlin zu radeln.

Am Ende des Tages und nach einer Zwangsverlängerung aufgrund überfüllter Züge und Schienenersatzverkehr, hatte ich schließlich über 120 km zurückgelegt, war in eine zügige Gruppenfahrt integriert im Windschatten gefahren und hatte selbst welchen gegeben. Ich war ziemlich ko, ständig durstig, ziemlich durchgeschwitzt und sehr staubig – aber auch sehr glücklich.

Bilder von Andreas Stenzel

Mehr über dieses grandiose Wochenende mit Freunden in der Natur findet ihr auch im Blogpost über den 8bar Pathfinder bei 8bar (Achtung, Schleichwerbung ! Diesen Beitrag habe ich nämlich auch geschrieben^^.)

Radelmaedchen & die WDR “Wunderschön” – Sommerradtour

Diesen Sommer 2019 durfte ich eine Woche lang bei der WDR “Wunderschön” Sommerradtour dabei sein und zusammen mit Moderator Marco Schreyl durch die Westdeutsche Landschaft fahren. Vier Bundesländer streiften wir dabei vom Brocken im Harz bis nach Bielefeld.

HINWEIS: Enthält Werbung/Markennennungen. Ich berichte wie immer aus meiner Perspektive.

Die WDR “Wunderschön” Sommerradtour

Hier möchte ich meine Highlights der WDR “Wunderschön” Tour nun auch mit ein paar Bildern vorstellen. Neben der traumhaften Landschaft, die wir durchfuhren, standen so einige spannende Programmpunkte auf unserem Reiseplan. Los ging die Reise im Harz mit ein klein bisschen Nervenkitzel.

Adrenalingeladener Start im Harz: Von der Rappbodetalsperre bis zum Brocken

Es verschlägt uns zu Harzdrenalin, genauer an die Megazipline, Europas größte Doppelseilrutsche auf der man Spitzengeschwindigkeiten bis zu 85 km/h erreichen kann. Auf knapp 1000 Meter Länge fliegt man in 120 Meter Höhe über die Rappbodetalsperre. Geil! Ein bisschen Aufregung ist am Ende auch dabei, aber vor allem hatte ich richtig Bock! Und es hat sich gelohnt, denn dank Sicherheitseinweisung und fleißigem Beobachten, verlief die Fahrt dann auch ohne Probleme und mit ordentlich Gekreische :-D.

Durchatmen, Eis essen und weiter ging die Fahrt Richtung Brocken! Wir fuhren oft auf Forstwegen und das Gelände war wechselhaft, teilweise recht steil. Einen Abstecher zum Kolonnenweg, heute Teil des grünen Bandes ließen wir uns auch nicht nehmen. Wer es lieber glatter und sicherer mag, sollte sich eine Route entlang der Straßen suchen! Bezüglich Brocken hatte ich noch eine Rechnung offen, denn zuletzt war ich mit E-MTB den Brocken hoch geradelt. Nun wollte ich es auch ohne Motor-Unterstützung mit meiner Libelle angehen, die mich auf dieser Reise begleitete. Während Marco es sich ab Schierke in der historischen Brockenbahn gemütlich machte, schwang ich mich aufs Rad und radelte langsam, aber stetig die knapp 10 km von Schierke bis zu hoch zur Brockenspitze und zum Brockenmuseum. Knapp eine Stunde später kam ich schließlich etwas außer Atem, aber sehr glücklich im dichten Nebel auf dem Brockenplateau an. Yes!!!

Über Goslar und Clausthal-Zellerfeld

Die wunderschöne, mittelalterliche Fachwerkstatt Goslar ist unser Tagesziel. Hier habe ich leider keine Streckenaufzeichnung, aber einen Vorschlag in der Route weiter unten gemacht. Wer sich Höhenmeter sparen möchte, fährt vom Brocken direkt nach Clausthal-Zellerfeld und lässt das schöne Goslar aus. Oder ihr startet von dort mit einer Tagestour, denn lang ist die Strecke nicht, nur Höhenmeter kann man gut machen.

Am nächsten Tag ging unsere Reise weiter nach Clausthal Zellerfeld zur größten Holzkirche Deutschlands und zur Oberharzer Wasserwirtschaft. Wir besuchten die Dorotheer Rösche und wandelten unter Tage.

Es nieselte ab und zu und der Tag war recht frisch. In dem Bergbauschacht war es dann schnell nur noch um die 6 Grad – was sich besonders in dem eiskalten Wasser mit nicht isolierten Gummistiefeln bemerkbar machte. Spannend war die ganze Führung jedoch ohne Zweifel und auch oberirdisch tat der Regen der Schönheit dieses Fleckchen Erdes keinen Abbruch. Besonders an den wilden Wiesen konnte ich mich nicht satt sehen. Übrigens: Ich habe tatsächlich keine besseren Kirschen mehr gegessen, als diese vom Markt in Clausthal-Zellerfeld… Soooo gut.

Vom Mittelgebirge Harz über Einbeck entlang der Weser nach Höxter

Ab jetzt kam der mir völig unbekannte Teil der Reise. Im Harz war ich schon öfter gewesen, aber nun ging es in den Westen hinein. Über das Bierstädtchen Einbeck führte uns unser Weg entlang der traumhaften Weser-Flusslandschaft auf dem Weserradweg über Bad Karlshafen (mit einem Abstecher zum Weser Skywalk) bis nach Höxter. Leider habe ich auch für den Wegabschnitt zwischen Harz und Bad Karlshafen keine genauen Streckenaufzeichungen. Von daher ist das unten nur als Vorschlag zu sehen. Die Strecke lässt sich je nach Kletter-Fähigkeiten mit dem Rad beliebig anpassen.

Von Höxter über Teile des R1 nach Detmold

Tag vier unserer WDR “Wunderschön” Sommerradtour ging genauso ereignisreich weiter wie die vorherigen Tage. Vom hübschen Höxter an der Weser fuhren wir nach einem Abstecher zur beeindruckenden Klosteranlage Corvey entlang des Europa-Fernradweges R1 zunächst zur idyllischen Abtei Marienmünster. Von dort war es auch nicht mehr weit zum Telegrafenturm Lattbergturm, der angelehnt an die alte knapp 550km lange, preußische Telegrafenmaststrecke Koblenz-Berlin errichtet wurde. Super spannend war die Führung dort auf jeden Fall. Der Ausblick von dem Plateau auf 24m Höhe konnte sich ebenfalls sehen lassen.

Schließlich erreichten wir den Teutoburger Wald, die Externsteine und den Arminius. Denn abgerundet wurde der Tag mit einem Besuch des imposanten Hermannsdenkmals und dem Aufstieg in der Statue bis hoch zur Aussichtsplattform.

Von Detmold bis nach Bad Salzuflen

Eines meiner Highlights war ganz klar der Besuch des Freilichtmuseums Detmold! Dort lernten Marco und ich dengeln (also das Schärfen einer Sense durch Hämmern) und sensen. Nach kurzer Übung lief zumindest das Dengeln ganz gut. Das Sensen müsste dann schon etwas mehr aus der Hüfte kommen, aber so viel Zeit zum Üben blieb dann leider nicht mehr. Denn unsere WDR “Wunderschön” Reise ging ja noch weiter.

Über den Werre-Radweg fuhren wir über Bad Salzuflen und Herford bis nach Bielefeld. Im Kurort Bad Salzuflen bewunderten Marco und ich das Gradierwerk und ließen es uns noch einmal richtig gut gehen bei Thermalbehandlung und Massage. Ein Abstecher in das unbedingt sehenswerte Museum Marta Herford ließen wir uns ebenfalls nicht nehmen! Nicht nur die Architektur ist beeindruckend, die Ausstellungstücke regen ebenso zum Nachenken an und hinterlassen ab und zu auch einige Fragezeichen ;-). In Herford startete schließlich auch eine Tour der NRW-Radtour, die uns bis nach Bielefeld trug. Wir waren am Ziel angekommen!

Die WDR “Wunderschön” Route

Eine ereignisreiche Reise liegt hinter Marco und mir. Die Strecke vom Harz bis nach Bielefeld umfasst knapp 330 km Länge, führt entlang bekannter und unbekannter Radwege. Unten findet ihr einen Routenvorschlag, der nicht 100%ig so abgefahren wurde. Das GPS Gerät hat nicht immer aufgezeichnet und so musste ich im Nachhinein einige Routenabschnitte zusammenstellen. Die Strecke ist daher auch mit Einschränkung nachzufahren. Ich übernehme keine Gewähr für eventuell schwer zu befahrene Segmente. Auch beinhaltet die Tour besonders im Harz einige Höhenmeter und eine gewisse Grundfitness ist vorausgesetzt. Ansonsten gilt: Strecke und Etappen kürzen geht immer und mit etwas Zeit lassen sich auch anspruchsvollere Wegabschnitte meistern.

Die WDR “Wunderschön” Sommerradtour war nicht nur landschaftlich vielfältig. Sie sorgte auch mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten am Wegesrand für Unterhaltung und Pausen. Es lohnt, etwas Zeit einzuplanen für diese Tour bzw. sie abschnittsweise auch anzupassen oder zu kürzen. Je nachdem, wie die Radfahrvorlieben sich verhalten. Im Harz haben wir einige Abschnitt, die eher mit breiteren Reifen zu fahren sind. Diese lassen sich jedoch auch mit Straßensegmenten ersetzen. Wer doch offroad fahren möchte, sollte sehr sicher auf dem Rad sitzen und schon etwas erfahrener im Geländeradfahren sein. Aber nun lange Rede kurzer Sinn: Hier kommt mein Streckenentwurf.

Danke an das tolle Team, mit dem ich unterwegs sein durfte! Danke an Micha für dein Vetrauen in mich, an Marco für deine Unterstützung und deine gute Laune, an Armin dafür, dass ich dir meine Libelle anvertrauen konnte und du immer so gut auf sie Acht gegeben hast. Danke auch an alle anderen, für die tolle Stimmung beim Dreh! Ich hatte echt eine Menge Spaß mit euch!

Titelbild Credit: WDR