All Articles by Radelmädchen

Das Fahrrad, die Großstadt. Das Drumherum. Das Radelmädchen ist eine waschechte Berlinerin. Neugierig, frech, etwas ironisch, ein wenig unentschlossen, häufig lachend und auch mal ernst. Radelmädchen.de beschreibt genau dies und vielleicht auch noch ein wenig mehr. Dinge, die in ihrer Welt passieren, sie beschäftigten und bewegen. Sie befindet sich bevorzugt in Begleitung von ihrer großen Liebe, dem Fahrrad. Ob auf Reisen, in der heimischen Flora und Fauna oder in Gedanken. So wie das Leben. Bunt, immer wieder neu, manchmal traurig, manchmal unverständlich, doch oft fröhlich, lebensfroh und mit ganz viel Energie und Leidenschaft.

163 Articles

Wie viel Platz braucht eigentlich ein Fahrrad?

Wie viel Platz braucht eigentlich ein Fahrrad? Und wie gerecht ist die Flächenverteilung des Straßenraumes deutscher Großstädte im Verhältnis zur Nutzung?

Eine sehr aussagekräftige Antwort für diese Fragen fand die Agentur für clevere Städte zusammen mit Studierenden der Best-Sabel-Hochschule Berlin heraus, indem sie knapp 200 Berliner Straßen vermessen haben.

clevere-staedte.de
clevere-städte.de

Wie viel Platz braucht eigentlich ein Fahrrad? weiterlesen

Das Cube Touring RF 2013

Ein wenig über mein Fahrrad kann man ja bereits hier lesen. Für die, die es genauer wissen wollen, wird es nun etwas ausführlicher.
Ich habe, wie schon erwähnt, relativ lange gebraucht, bis ich mich entschieden habe. Es gab unterschiedliche Aspekte, die mir wichtig waren für mein neues Fahrrad. Ganz oben stand der Wunsch, damit auch längere Touren zurücklegen zu können. Gerade im Vergleich zu meiner alten Krücke (ein Cityrad, was mir erstaunlich gute Dienste geleistet hat), sollte es doch wendiger, robuster und vor allem leichter sein. Das Cube Touring RF 2013 weiterlesen

Radler auf Reisen: Sascha von milchmithonig.de auf Island

Bei den vielen Radreisenden, die es mittlerweile gibt, bekommt man dank Freund Internet auch immer mehr Informationen über die jeweiligen Reiseländer, vorhandene Routen und allgemeine Eindrücke aus aller Welt.

Es gibt die, die sich in Foren darüber austauschen, die, die Vorträge halten,die, die bloggen und die, die ein Buch darüber schreiben: Sascha von milchmithonig.de hat die letzten beiden Möglichkeiten in Angriff genommen. Radler auf Reisen: Sascha von milchmithonig.de auf Island weiterlesen

Pinboard: Bikes and Fashion

Seit Kurzem treibe ich mich auch auf pinterest herum und bin ganz begeistert von der Vielfalt der geposteten Bilder. Sie inspirieren mich sehr und ich nutze die Plattform als Möglichkeit mir moodboards zusammenzustellen, Ideen zu visualisieren, um damit später in den Designprozess für die Masterarbeit gehen zu können.

Für mich ist es dabei auch wichtig, dass es nicht nur mit Mode zu tun hat, sondern vor allem viel mit Komposition, Farbe und Struktur. Ein paar spannende Fashionshoots sind dennoch dabei.
Pinboard: Bikes and Fashion weiterlesen

Ich geh bouldern oder: Sportlich? Was ist das denn?

Wie unglaublich aktiv doch alles hier wirkt.
Es geht viel ums Radfahren und jeden Tag draußen sein an der frischen Luft: Die Lust an der Bewegung.  Bis vor ein paar Jahren hätte ich da wohl selbst noch den Kopf drüber geschüttelt. Wenn jemand in meiner Familie ungern Sport gemacht hat, dann ich!

Und es ist auch immer noch so, dass ich wohl die meisten Ballsportarten ätzend finde, auf keinen Fall freiwillig ins Fitnessstudio gehen würde oder mich zu irgendwelchen Übungen zwingen. Aber Radfahren ist ganz anders. Es ist befreiend, aufmunternd, draußen. Ich komme von A nach B und mache währenddessen sogar noch etwas für meinen Körper. Wie praktisch.

Vor knapp zwei Jahren lernte ich aber auch noch eine ganz andere sportliche Betätigung kennen, die mir seitdem viel Freude bereitet, mich fordert, aber auch die Gelegenheit gibt, den Kopf mal auszuschalten. Radfahren ist zum Denken und Bouldern zum Kopf frei bekommen.

Bouldern
photo by Sven Gohlke
photo by Sven Gohlke. Bouldern am Fels

Bouldern ist eine Art des Kletterns, was ich vorwiegend in der Halle mache, ohne großes Equipment. Die Wandhöhe ist begrenzt und man ist quasi immer in Absprunghöhe. Unter einem liegen weiche, große Matten, die notfalls den Sturz abfedern. Man braucht keine Seile, keinen Gurt, keinen Partner( obwohl der beim Bouldern natürlich auch nettes Beiwerk ist für die Pausenphasen ;-)). Ein paar Kletterschuhe, bequeme, bewegliche Klamotten und los geht es!

Außerdem lernt man in der Boulderhalle der Wahl( ostbloc) noch nette Leute kennen, die einem die Boulderpausen sehr angenehm gestalten können. Sie helfen bei kleinen oder auch großen Boulderproblemen aus oder trinken auch mal ein oder zwei Bierchen mit einem. So muss das sein.

Klingt gar nicht nach Sport, sondern eher nach gemütlicher Freizeit mit Freunden mit ein wenig Bewegung. Es kann aber auch ganz schön anstrengend sein. Dabei ist es eher nebensächlich, wie viele Schürfwunden, blaue Flecken, aufgerissene Hände, abgebrochene Fingernägel und schmerzende Muskelpartien das so mit sich bringen mag. Denn nebenbei wird auch die Bewegungsfähigkeit, die Körperspannung und der Koordinations- und Gleichgewichtssinn geschult.

Das Gefühl danach ist unbeschreiblich. Ich merke, was ich getan habe: Erschöpfung tritt ein. Ich spüre jeden zuvor belasteten Muskel, aber gleichzeitig ibin ich so zufrieden und befreit. Und die Müdigkeit erst. Meist bleibt mir nur noch, unter die Dusche zu schleichen, eine Kleinigkeit zu essen und dann ins weiche Bett zu fallen. Schön.