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Fernweh

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Auch, wenn sich London mittlerweile recht vertraut anfühlt für mich, Rad gefahren bin ich hier noch nie.  Als ich 2010 mein Praktikum gemacht habe, war alles noch ein wenig anders. Mein Fokus war noch nicht so deutlich auf das Radfahren ausgerichtet. Doch, wenn ich mich versuche, zu erinnern, waren damals auch nicht so viele Radfahrer wie heute in der Stadt unterwegs. Es ist ein bisschen wie in Berlin und doch ganz anders.

Irgendwie bin ich da hinein gerutscht und komme wohl auch so schnell nicht mehr weg (Danke Miri!)… Als Teammitglied eines ganz fabelhaften und tollen Teams <3 hat man auch Verpflichtungen. Diesen bin ich am ersten Augustwochenende in Bremen nachgekommen. Das Team #hamburgfiets wurde endlich wieder vereint bei den German Folding Bike Open, die in der Art das erste Mal stattgefunden haben. Es ist ein offenes Faltrad- und Klappradrennen, bei dem eben genannte Räder jeglicher Form und Bauart teilnehmen durften. Doch ich greife schon wieder vor.

London calling!

Das Brompton World Championship Final 2016 fand im Rahmen des Prudential Ride in London St. James’s Park statt. Bei der BWC Berlin hat #teamhamburgfiets zwar keinen Startplatz gewonnen, dafür hat Miriam von @hamburgfiets aber bereits im Frühjahr einen Platz für das Rennen ergattern können. Einen besseren Grund konnte ich nicht finden, endlich mal wieder in Ruhe nach London zu fliegen und mich außerdem auf den neuesten Stand zu bringen, was die Fahrradszene dort so zu bieten hat.

Teil 1

Teil 2

Sonntagstour oder auch: 90 km Sonne

…ja, es wurde immer wärmer. Während die Nächte in den ersten Tagen der Tour noch deutlich kalt waren und die Tage perfektes Radelwetter boten, gestalteten sich die letzten Tage sehr warm. Ein Großteil der letzten Etappe führte durch den eher städtisch geprägten Teil Dänemarks kurz vor der Hauptstadt Kopenhagen. In Kombination mit den hohen Temperaturen um die 27 °C und dem fehlenden Schatten an den Hauptstraßen, waren diese 90 km (wahrscheinlich waren es doch ein paar mehr am Ende) auch die anstrengendsten fürs Gemüt. Sicher, man hätte, dem offiziellen Fernradweg folgend, durch einige Schlenker der stärker befahrenen Straße oft entgehen können, das hätte aber auch deutlich mehr Zeit und Kilometer bedeutet. Beides wollten wir aus Zeitmangel vermeiden.

Dieser Blogeintrag ist in Zusammenarbeit mit Sascha von milchmithonig entstanden und erscheint so auch bei ihm. Außer die Fotos, die sind unterschiedlich
:-)
und individuell eingefügt.
Radelmädchen:

Den Berg hinunter, rollen sie filmreif auf die T-Kreuzung zu, an der wir bereits einige Minuten gewartet haben.

Philipp und Sascha grinsen und erreichen uns in aller Frische und schon mit ein paar Kilometern mehr auf dem Buckel als wir sie an diesem Tag bisher zurückgelegt haben. Neu motiviert und mit Lust gemeinsam weiter zu radeln, beschließen wir im nahegelegenen Stege einzukaufen. Danach wollten wir den Weg nach Møns Klint einschlagen, um dort einen Platz für die Nacht zu suchen.