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Fernweh

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Die Anreise wird hier in Teil 01 beschrieben.

25.04.2015

ca. 18:45 Uhr in Oslo, NOR

Als ich den Fährhafen verlassen wollte, musste ich mich erst noch einer kleinen Unterhaltung mit dem Zollbeamten stellen. Der beäugte mich und mein voll bepacktes Fahrrad etwas misstrauisch und wollte ganz genau wissen, was ich denn alles so dabei hatte und was das Ziel meiner Reise sei. Hm. Eventuell kommen vollgepackte Radfahrer nicht so häufig mit der Fähre nach Oslo. Oder vielleicht war es einfach zu früh im Jahr.

3.Tag, Sonntag 24.08.2014: Die Araninseln Teil 01 Tageskilometer: Doolin, County Clare –> Inishmore, ca. 21 km; Wetter: wolkenverhangen, Nieselregen bis Regen, tw. trocken bis 16°C Nach 1,5 Nächten in Doolin schwangen wir uns am Sonntag nun endlich auf die Räder, um gen Westen zu radeln. Äh ach… naja, fast. Übers Wasser Da war ja noch was mit Inseln. Zu denen kommt man mit der Fähre doch etwas entspannter als mit dem Fahrrad, zumindest wenn gerade keine Brücke vorhanden ist. Das geplante Ziel waren die Araninseln, eine Inselgruppe, bestehend aus der kleinen Inisheer, der mittleren Inishmaan und der größten Inishmore. Dazu gehörten außerdem ein paar kleine unbewohnte Inseln. Alle liegen direkt vor der irischen Küste zwischen Doolin und Galway. Die erste Hürde war an jenem kühlen, leicht vernieselten Morgen rechtzeitig den Campingplatz zu verlassen, um den nicht einmal 300 m entfernten Fähreanlegeplatz rechtzeitig zu erreichen. Rechtzeitig meinte ca. 9.30Uhr, da wir…

1. Tag; Freitag, 22.08.2014: Aufbruch Abflug: 20:45 Uhr, Berlin SFX, Deutschland –> Ankunft: 22:30 Uhr Shannon SNN, Irland; Wetter: sternenklarer Himmel, zwischen 14°C bis 3,5°C Die Vorfreude, die mich überkam, wenn ich an die Irlandreise gedacht habe, habe ich ja bereits versucht in Worte zu fassen. Als ich dann aber mit dem Fahrrad in der Bahn stand auf dem Weg zum Flughafen Berlin-Schönefeld, überkam mich eine seltsame Ruhe, die mit einer stillen Freude einher ging. Dabei war ich eben noch aus der Wohnung gehetzt, weil ich spät dran war (natürlich). Gleich sollte es losgehen! Doch davor waren noch so viele Schritte abzuarbeiten. Verpackungsaktion Das Fahrrad musste teilweise auseinandergebaut und verpackt werden (Fahrrad im Flugzeug), da der Fluganbieter Ryanair Räder als Speergepäck nur in geeigneter Transportverpackung mitführte. Wir hatten unterschiedlich große Kartons. Für den Hinflug bedeutete das, dass wir drei Räder bis auf das Verstellen der Lenker und das Abschrauben der…

Ende August 2014 durfte mein neues Fahrrad mit mir nach Irland fliegen, was ein wenig Vorbereitung bedurfte.

Ich informierte mich auf diversen Internetseiten und in Foren, welche Erfahrungen Reiseradler bereits mit dem Transport vom Fahrrad im Flugzeug gemacht haben. Etwas verschreckt war ich schon, ob der teilweise gruseligen Geschichten, wie die Räder bei der Ankunft wieder aus dem Laderaum heraus kamen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Verpackung (oder sogar gar keine), wobei mir ein Karton bzw. Koffer doch am sichersten schien.