Archiv der Kategorie: Mode und Rad

Das Fahrrad und die Mode. Themen rund um alltagstaugliche Bekleidung fürs Radfahren, Fahrradbekleidung, nachhaltige und vegane Mode

Produkttest: Das Multifunktionstuch- das praktisch Unverzichtbare

Kleidung ist meist abhängig von den Jahreszeiten und Temperaturen und es ist nicht immer leicht, entsprechend angezogen zu sein. Die kleinen, unauffälligen Dinge, können da ab und zu einen großen Unterschied machen und den Radfahreralltag etwas verschönern. Seit etwas über einem halben Jahr also vornehmlich in der kühlen Jahreszeit, möchte ich auf ein kleines, sehr praktisches Kleidungsstück nicht mehr verzichten. Ich bin mir sicher, viele von euch tragen es regelmäßig: Das Multifunktionstuch.

Hinweis: Der Beitrag enthält Werbung für bestimmte Produkte.

Ich hatte die Gelegenheit unterschiedliche Multifunktionstücher von verschiedenen Marken auszuprobieren und habe diese in den letzten Wochen und Monaten je nach Temperatur und Bedarf ausgiebig getestet. Die Halsbekleidung wurde mir freundlicherweise unentgeltlich von den Firmen zur Verfügung gestellt. Dieser Bericht enthält keine abgesprochenen Inhalte und spiegelt allein meine Meinung zu den Produkten wider. Um das Material und die Funktion besser erklären zu können, habe ich jedoch teilweise auf Grafiken derMarken zurückgegriffen. Diese wurde dementsprechend gekennzeichnet. (Weitere Infos zu meinem Umgang mit sponsored posts und Produkttests.)


Das Multifunktionstuch

Multifunktionstuch, Loop, Schlauchschal – genau die Version, die sich als Schal, Kinnschutz oder als Kopfbedeckung unter dem Helm tragen lässt und damit Kopf und Hals besonders bei zusätzlich vor Wind oder bei frischen Temperaturen schützen kann. Doch nicht nur im Herbst und Winter ist ein Multifunktionstuch als Teil des Zwiebel-Looks für mich unverzichtbar geworden. Abhängig vom Material kann es auch im Sommer zum Beispiel bei langen Abfahrten mit frischem Gegenwind den Nacken vor Zugluft schützen. Soweit ist der Nutzen dieser Tücher für die meisten vermutlich nichts Neues. Neu für mich war allerdings die Vielfalt, die es auch beim Multifunktionstuch gibt.

 

Der Test

Im Test waren zwei Tücher von den deutschen Marken P.A.C. und MaxFred, sowie der amerikanischen Marke Buff, die vermutlich am bekanntesten in diesem Accessoirefeld ist. Mein Ergebnis habe ich nach einer kurzen Markenbeschreibung in den Kategorien Material/Funktion, Optik /Haptik, Alltagstauglichkeit und Fazit zusammengefasst. Bis auf den Primaloft Snood von P.A.C. sind alle Multifunktionstücher etwa 50 cm lang und 23 cm breit.

P.A.C.

1. Merino-Loop (Sommer und Winter)

Material/Funktion:

Der Loop ist aus einer besonderen Materialkombination hergestellt. Die feine Merinowolle wird dabei mit einer hochwertigen Kunstfaser kombiniert. P.A.C. nennt das Merino Tech und es soll einen noch besseren Feuchtigkeitstransport gewährleisten im Vergleich zu Produkten aus reiner Merinowolle. Diese gilt als thermoregulierend und bietet auch im nassen Zustand eine wärmende Funktion. Merino lässt sich im Winter und auch im Sommer sehr gut tragen, da es sehr atmungsaktiv ist.

Optik/Haptik:

Der Loop, den ich testen durfte, ist aus einem hellen Basismaterial mit bunten Streifen. Für meinen Geschmack ist das Design etwas zu bunt und nicht so einfach kombinierbar, doch auch das gibt es noch in vielen weiteren Ausführungen. Die Länge von ca. 50 cm empfand ich als sehr angenehm, da man das Tuch perfekt auch übers Kinn ziehen kann, wenn es etwas kälter ist.

Alltagstauglichkeit:

Das Multifunktionstuch ist sehr dehnbar und lässt sich daher leicht anziehen und am Hals tragen – wenn man geschickt ist auch ohne große Frisurdesaster ;-). Doch die Bezeichnung Multifuktionstuch kommt natürlich nicht von ungefähr! Alle Schlauchtücher der Art lassen sich ganz unterschiedlich tragen. Die Übersicht von P.A.C. zeigt die verschiedenen Tragevarianten. Damit ist das Teil super praktisch und dank seines geringen Platzbedarfes und Gewichts hat es selbst in der kleinsten Ecke der Tasche Platz, wenn es mal nicht gebraucht wird.

 

pic by P.A.C.
Fazit:

Ich muss zugeben, dass ich dieses Multifunktionstuch aufgrund seiner Print-Optik am wenigsten getragen habe. Dennoch ist die Funktionalität unbestreitbar. Allerdings fand ich es nicht ganz so angenehm am Hals wie die anderen Tücher. Auch wenn Merinowolle im Vergleich zu anderen Wollqualitäten gar nicht bzw. kaum kratzen soll. Ich vermute, das ist eine ganz individuelle Geschichte und ich bin da einfach etwas sensibel, aber es war für mich ein weiterer Grund das Tuch nicht ganz so oft anzulegen.

2. Der PrimaLoft®-Snood (Winter)

Material/Funktion:

PrimaLoft® ist ein Isolationsmaterial aus Kunstfasern, das gern als künstliche Daune bezeichnet wird. Es ist sehr leicht, atmungsaktiv und hat eine wasserabweisende, abriebfeste Oberfläche. Eingesetzt wird es für Bekleidung, aber auch für Schlafsäcke oder Bettdecken.

Optik/Haptik:

Im Gegensatz zum klassischen Multifunktionstuch ist der Snood etwas weniger flexibel, da er kürzer geschnitten ist und eine recht schmal Form hat. Das weiche, sehr leichte PrimaLoft-Material schmiegt sich dafür soft an den Hals an und trägt sich sehr angenehm kuschlig. Wie alle Produkte von P.A.C. gibt es den Snood in unterschiedlichen Farb- und Musterausführungen, was für jeden Geschmack eine gute Auswahlmöglichhkeit bieten sollte. Das vorliegende Modell in dunkelblau mit hell abgesetztem Paisley-Muster fand ich optisch nicht zu aufdringlich und schön gestaltet.

Alltagstauglichkeit:

Der Schnitt dieses Snoods hat einen großen Vorteil und einen Nachteil. Toll ist, dass er kaum verrutscht und weich am Hals anliegt. Ich habe mich immer gut eingepackt gefühlt damit. Leider ist das Material nicht sonderlich dehnbar, weshalb der Durchlass für den Kopf auch weniger flexibel ist. Das kann schon mal eng werden beim Anziehen und ein ordentliches Durcheinander auf dem Kopf verursachen.

Fazit:

Als mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen gibt es P.A.C. bereits seit über 20 Jahren. Spezialisiert haben sie sich auf Accessoires für die verschiedensten Outdooraktivitäten, die direkt auf der Haut getragen werden. Daher auch der Name: P.rotective A.ccessory C.ompany. Die Fertigung der Tücher, Strümpfe und Masken erfolgt vom Design bis zur Produktion komplett in Deutschland.

Während der großen Kältephase Ende Februar 2018 habe ich den PrimaLoft®-Snood geliebt. Er hat den Wind ab- und meinen Hals schön warm gehalten – dennoch habe ich nicht geschwitzt. Sobald es jedoch temperaturmäßig knapp unter den zweistelligen Plusbereich ging, war mir der Snood zu warm. Er ist also perfekt für sehr kalte Tage – besonders beim Radfahren, wenn der Wind gern durch die kleinsten Lücken in der Kleidung weht.

Buff

3. Der Thermonet Loop von Buff

Material/Funktion:

Auch beim Thermonet – Multifunktionstuch von Buff kommt PrimaLoft® zum Einsatz, jedoch ist das Tuch deutlich dünner und flexibler als der Snood von P.A.C. Die Halsbekleidung ist schnell trocknend und besteht aus bis zu 70% recycelten Materialien. Das Produkt ist außerdem mit dem Ökotex-Siegel gekennzeichnet und seine Herstellung erfolgt in Europa und zwar in Spanien, Barcelona.

Optik/Haptik:

Dunkelgrün und mit einem feinen dunklen Muster bedruckt, gefällt mir die Optik sehr gut. Manchmal hat es mich nur gestört, dass die Innenseite des Tuches hell ist, was durch das Rollverhalten des Materials auch sichtbar werden kann. Auch hier gilt wieder: Buff hat viele verschiedene Modelle und auch Farben und Muster im Sortiment. Das Tragegefühl ist gut, obwohl ich die Kanten teilweise etwas zu fest fand.

Alltagstauglichkeit:

Das Multifunktionstuch von Buff erfüllt seinen Zweck und schützt die Halspartie vor leichtem Wind und trägt sich auch noch angenehm bei etwas wärmeren Temperaturen. Es ist nicht ganz so dehnbar wie das Tuch von MaxFred, aber lässt sich immer noch relativ unkompliziert anziehen.

Fazit:

Buff nimmt das Thema Nachhaltigkeit scheinbar ernst: Nicht nur das Tuch besteht zum Großteil aus recycelten Materialien, sondern auch die Kartonage mit dem es ausgeliefert wird, ist aus 80% wiederverwertetem Papier gefertigt. Nicht schlecht! Das Produkt an sich kann sich jedenfalls auch sehen lassen. Ich habe es sehr häufig getragen, weil es sehr angenehm auf der Haut ist. Nur die Kantenverarbeitung finde ich optisch und haptisch nicht schön. Sie wirkt weniger hochwertig und lieblos.

MaxFred

4. Die Loops (Mützen und Stirnbänder) aus Bambusfaser von MaxFred

Material/Funktion:

Die getesteten Produkte von MaxFred bestehen zu 88% aus Bambus-Viskose und die hat tolle Eigenschaften, die sie ideal zum Tragen auf der Haut macht. Bambus ist nicht nur ein sehr schnell nachwachsender Rohstoff, sondern ist als Stoff verarbeitet auch noch atmungsaktiv und nimmt kaum Geruch auf.

Optik/Haptik:

Die Tücher und Accessoires von MaxFred sind hauptsächlich unifarben mit großem, reflektierenden Logo-Print auf Mütze und Stirnband, die nicht so ganz mein Fall sind. Der Schlauchschal kommt zum Glück mit einer kleinen angenähten Logoflagge aus. Das Material aus Bambusfaser mit Elasthan fässt sich auf jeden Fall sehr angenehm an und ist super weich.

Alltagstauglichkeit:

Dieses Multifunktionstuch war aus mehreren Gründen mein Favorit. Es ist nicht nur sehr dehnbar und lässt sich daher leicht über den Kopf ziehen, auch war das Tragegfühl so toll, dass ich es kaum am Hals gespürt habe. Die einfarbige Gestaltung macht das Tuch außerdem leicht kombinierbar.

Fazit:

Die Firma MaxFred ist ein kleines Unternehmen aus Deutschland, deren Kernprodukt die Bambusprodukte sind. Gefertigt werden aber auch Kinderrucksäcke. Das Tuch aus Bambusviskose ist für jede Jahreszeit geeignet und findet fast immer einen Platz in meiner Tasche.

Welches darf es denn sein?

Wonach würde ich also ein neues Multifunktionstuch auswählen?

Material und Funktion

Tatsächlich sind diese die beiden wichtigsten Punkte noch vor der Optik! Ich habe die Tücher zumindest im Winter fast immer unter einem normalen Schal getragen, sodass sie kaum zu sehen waren. Umso wichtiger war da die Atmungsaktivität des Materials und das Gefühl auf der Haut. Egal, ob die Tücher aus Merinowolle oder Bambusfaser waren, ich habe die Auswahl immer von der Außentemperatur und der Funktion des Produktes/Materials abhängig gemacht. Am besten ist es natürlich, wenn man das Produkt anfassen kann, weil sich die Stoffe stark unterscheiden. Während zum Beispiel ein Tuch aus Merinofasern je nach Verarbeitung manchmal auch leicht kratzen kann, ist es in anderen Fällen besonders weich und angenehm zu tragen.

Optik

Dem Aussehen der Tücher sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Die Auswahl ist in verschiedensten Materialien bei allen Marken bereits riesig. Einige Firmen, wie die Marken P.A.C. und MaxFred, bieten bei gewissen Stückzahlen sogar die Möglichkeit im Auftrag und nach eigenen Wünschen Multifunktionstücher zu fertigen. Auch der Durchlass für den Kopf und die Länge der Tücher variieren – je nach Geschmack und Nutzungszweck.

Nutzt ihr diese Halsbekleidung? Habt ihr einen Multifunktionstuch-Favouriten oder sind die für euch alle gleich?

11 Weihnachtsgeschenktipps für Radfahrende – mit Gewinnspiel!

Auch in diesem Jahr kommt Weihnachten für einige wie immer unverhofft und plötzlich. Ich nehme mich da nicht aus und habe selten alle Weihnachtsgeschenke schon weit im Voraus. Das liegt auch daran, dass ich mich weigere zu schenken, um des Schenkens Willen und nur um etwas weggeben zu können, irgendetwas zu kaufen.

Selbst diese Geschenkliste kommt nun weitaus später, als ursprünglich geplant, aber ein paar Tage sind es ja noch bis Weihnachten. Wer noch Inspiration für Weihnachtsgeschenke für FahrradliebhaberInnen braucht, sollte einen Blick auf folgende kleine Liste werfen, die auch einiges für den kleineren Geldbeutel bereit hält. Fast alle Produkte sind von mir getestet worden bzw. befinden sich bereits in meinem Besitz. Los geht es mit den Weihnachtsgeschenktipps zum Verschenken ( und vielleicht auch sich selbst beschenken)! Am Ende könnt ihr sogar noch etwas gewinnen. Ich sage nur: ” One year of bicycles 2018″!

11 Weihnachtsgeschenktipps für Radfahrende

Zubehör für den täglichen Einsatz

1. Fahrradgriffe aus Birkenrinde
Birkenrindengriffe
Birkenrindengriffe von my Boo

Wenn ihr diese Griffe einmal in der Hand hattet, wollt ihr sie nicht mehr loslassen! Die BBU1 Fahrradgriffe von my Boo fassen sich nicht nur toll an, sie sind auch besonders langlebig und umweltfreundlich. Ich habe sie seit September an meinem Brompton und möchte sie nicht mehr wissen. Mehr über die Handschmeichler könnt ihr hier nachlesen!

Bezugsquelle/Preis: bei my Boo für 79,90 €

2. Die Lieblingsklingel
pic by my Boo

Bei my Boo gibt es noch mehr tolles Zubehör fürs Rad. Besonders schön für alte Stahlräder bietet sich die Lieblingsklingel auch für den kleinen Geldbeutel an. In drei verschiedenen Farbtönen – silber, kupfer und schwarz – sorgt sie für Aufmerksamkeit im Straßenverkehr, wenn von Nöten und sieht dabei auch noch großartig aus.

Bezugsquelle/Preis: bei my Boo für 15,99 €

3. Finn – die Smartphonehalterung für Fahrrad
pic by Bike Citizens

Nie mehr ohne Finn! Wer diese praktische Handyhalterung fürs Fahrrad aus langlebigen Silikon einmal ausprobiert hat, möchte sie definitiv nicht mehr missen. Klein, praktisch, leicht, habe ich sie immer dabei, wenn ich unterwegs bin. Sie hilft unkompliziert das Smartphone am Rad zu montieren, z.B. um es als Navigationsgerät zu nutzen. Egal ob das eigene Fahrrad oder ein Leihrad – Finn passt an nahezu jeden Lenker und macht das Radlerleben um einiges leichter. Zusammen mit der Bike Citizens Navigationsapp ist er das perfekte Geschenk für Radfreunde – Made in Austria! 

Bezugsquelle/Preis: bei den Bike Citizens für  15,00 €

4. Cycling Cap
Radelmädchen approved 🙂

Die gehen immer. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Farben, von den verschiedensten Marken und man kann nicht genug davon haben. Ich bin ganz verliebt in die Cycling Cap von Fahrer Berlin, die besonders Freunde der deutschen Hauptstadt erfreuen wird. Im klassischen Rot-Schwarz gehalten, setzt sich auf der Kappe die hell gestickte Silhouette berühmter Berliner Bauwerke ab. Die Verarbeitung ist hochwertig und sauber und angenehm zu tragen ist sie auch noch.

Bezugsquelle/Preis: bei Fahrer Berlin für 19,50 €

 

Für Faltradler (und über den Tellerrandschauer)

5. Multitool für Bromptonauten
Brompton Tool Kit
Brompton Tool Kit – praktisch und schön zugleich.

Raffinierter kann ein Multifunktionswerkzeug kaum konstruiert sein: Das Original Brompton Tool Kit hat es in sich – im wahrsten Sinne, denn statt in irgendeiner Tasche zu verschwinden, wo man es dann doch daheim vergisst, reist das Brompton Tool im Rahmen mit. Es wird einfach darin verstaut und stört dort weder beim Falten noch kann es verloren gehen. Ein Muss für jeden Bromptonbesitzer (doch auch andere Fahrradliebhaber finden sicher ihre Freude an dem formschönen und hochwertig verarbeiteten Kit)!

Bezugsquelle/Preis: z.B. über die Brompton Junction Hamburg oder über andere Bromptonhändler für 64,90 €

6. The Urban Traveller – Brompton Bag

Handgefertigt in Bremen überzeugen die Urban Traveller – Taschen fürs Brompton nicht nur qualitativ auf ganzer Linie. Sie lassen sich auch ganz einfach als Rucksack tragen, sind robust und dank der Fertigung aus gewachster Baumwolle wasserabweisend. Es gibt sie in verschiedenen Farbtönen mit und ohne Brompton-Taschenrahmen. Das richtige Geschenk für alle Brompton-Fahrer, die Wert auf Qualität und einzigartige Produkte “Made ein Germany” legen. Doch auch die anderen Taschen von Lumabag können sich sehen lassen. Besonders nachhaltig sind die aus alten Turnmatten und Sportgeräten verarbeiteten Geldbörsen und Taschen – ein echter Hingucker und absolute Unikate.

Bezugsquelle/Preis: lumabag ab 230€

 

Für die Radpause und zur Vorbereitung

Nicht nur einige tolle Magazine, wie das deutsche fahrstil-Magazin oder das britische Boneshaker Magazine eignen sich großartig als Geschenk für Radfahrende (z.B im Abo), auch einige Bücher sind sehr lesenswert.

7. Rapha City Cycling Guides Europe
Rapha City Cycling
Rapha City Cycling Guides

London, Amsterdam, Berlin, Mailand oder Barcelona – das ist nur eine Auswahl der Städte, die die Rapha City Cycling Guides abdecken. Es sind kleine Stadtführer mit geballten Informationen rund um die jeweiligen Orte- und das ganz aus Radfahrerperspektive. Vorbei an den schönsten Spots der Städte, gibt es vorgefertigte Routen und Bezirksbeschreibungen, die Lust auf eine Erkundungstour machen. Dazu sind die Guides sehr schön und alle unterschiedlich illustriert. Ein wahres Sammlerstück zu einem kleinen Preis! Das perfekte Geschenk für vielreisende Fahrradfreunde!

Bezugsquelle/Preis: Erschienen bei Thames & Hudson, zu beziehen über Rapha für ca. 5 €.

8. “Rad und Raus” – Die Bikepacking-Bibel
Rad und raus
Gunnars Bikepacking Bibel

Gunnar Fehlau hat wieder ein Buch geschrieben und dieses kleine Handbuch macht Lust darauf, sofort mit dem Rad aufzubrechen und seine Umwelt zu erkunden. Auf ins Abenteuer, denn das kann auch einfach vor der Haustür liegen! Schnell und unkompliziert geht das beim Bikepacking. Rauf aufs Rad und ab aufs Land! Ein oder zwei Nächte in der Natur machen den Kopf frei und wecken neue Energien. Alles, was man dazu wissen muss, hält dieses Büchlein bereit und unterstreicht es mit zahlreichen Abbildungen und einer Menge Gunnarscher Fahrrad-Weisheiten. Ein Must-Have!

Bezugsquelle/Preis: Delius-Klasing-Verlag für 16,90 €

9. “How to build a bike”
How to build a bike
“How to build a bike” von London Bike Kitchen Gründerin Jenni

Wer mit dem Gedanken spielt, sich sein Fahrrad selbst aufzubauen oder einfach etwas Wissen rund um die wichtigsten Teile erwerben bzw. auffrischen möchte, liegt mit “How to build a bike” genau richtig. Geschrieben von Jenni Gwiazdowski, der Gründerin der London Bike Kitchen, ist hier eine echte Fachfrau am Werk gewesen. Mit ihren Fahrradreparaturkursen hat Jenni schon vielen Menschen das Fahrrad ein näher gebracht – geschlechtsunabhängig und offen für alle. Viele Abbildungen unterstreichen die Erläuterungen des im Oktober 2017 erschienenen Buches. Bisher ist es nur auf Englisch verfügbar.

Bezugsquelle/Preis: Via London Bike Kitchen (signierte Kopie verfügbar!) bzw. Amazon für ca. 15,00 €

10. “How to survive als Radfahrer” – Ein Ratgeber

Ja, ein wenig Eigenwerbung wird doch noch erlaubt sein, oder :-)? Mein erstes Buch ist im Mai 2017 erschienen und ich beschäftige mich darin ganz mit dem Thema Radfahren – primär in der Stadt. Das Buch ist für alle, die es lieben, sich auf zwei Rädern fortzubewegen und dennoch im Alltag immer wieder vor Hindernissen stehen. Es ist ein Ratgeber für die alltäglichen Situationen und Probleme mit Fahrrad, die auch vor dem Kleiderschrank nicht Halt machen. Ich berichte von Erlebnissen aus meinem Radalltag in der deutschen Hauptstadt und gebe auch einige Tipps und Tricks – oft mit einem Augenzwinkern. Ein Buch für Radfahrer und die, die es noch werden wollen! Mehr Infos.

Bezugsquelle/Preis: Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag für 9,99 €

11. “One year of bicycles 2018”

Dieser wunderschöne Fahrradkalender lässt Radfahrerherzen höher schlagen. Auf zwölf  seidenglänzenden Seiten strahlen alte Stahlrahmen im 70 x 50 cm Querformat um die Wette und machen jeden Monat auch im Jahr 2018 zum Highlight. Die abgebildeten Räder sind zumeist aus privater Hand und aufwendig restauriert worden. Seit 2015 hängen die Kalender an meiner Wand und ich erfreue mich bei jedem Vorbeigehen an den schönen Motiven. Auch für 2018 haben die Norddeutschen Peter Rüssmann (Fotograf) und Nicolai Thomas (Fahrradrestaurator) wieder traumhafte Bikes in Szene gesetzt.

Bezugsquelle/Preis: one-year-of-bicycles.com für 39,99 €


Gewinnspiel

Und ihr dürft euch freuen, denn ich verlose drei Exemplare der tollen “One year of bicycles 2018”-Kalender, die dann behalten oder als Weihnachtsgeschenk unter einem anderen Baum landen können!

So könnt ihr mitmachen:

  1. Abonniert meinen Blog und/oder liked meine Facebookseite!
  2. Hinterlasst unter diesem Beitrag bzw. unter dem Facebookpost einen Kommentar und verratet mir darin, worauf ihr euch im kommenden Fahrradjahr 2018 am meisten mit eurem Rad freut! Plant ihr eine große Reise, wollt ihr ein neues Fahrrad kaufen oder einfach nur regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit fahren? Erzählt mir davon!
  3. Das Gewinnspiel läuft bis Sonntag, 17.12.2017 um Mitternacht MEZ. Die Gewinner werden per Los ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Weitere Infos zur Teilnahme am Gewinnspiel findet ihr unter den allgemeinen Teilnahmebedingungen!

Viele Glück und eine schöne Vorweihnachtszeit euch!

 


Hier noch zwei Links für weitere Geschenktipps:

Ho Ho Ho – Weihnachtliche Geschenkideen für Fahrrad-Fans

 

Die Eurobike 2017: Von Fahrrad-Highlights und Zubehör

Ende August 2017 war es wieder soweit: Die Eurobike 2017, die größte Fahrrad-Leitmesse der Welt lockte an drei Fachbesuchertagen und einem öffentlichen Festival Day zehntausende Menschen nach Friedrichshafen an den Bodensee.

Meine standesgemäße Anreise erfolgte mit dem Brompton von Koblenz aus, von wo ich auf dem Rheinradweg eine Woche lang zur Messe radelte. Nach ca. 650 km praller Sonne bei teilweise über 30°C erreichte ich am Mittwochabend den Bodensee, um am Donnerstagmorgen gleich meinen Weg zur Messe beschreiten zu können.

Es war ein umfangreiches, riesiges Event, bei dem ich mir vorab schon eine Liste mit zu besuchenden Ausstellern machen musste. Andernfalls geht man auf dem großen Messegelände einfach verloren, überwältigt von den unzähligen Eindrücken. Ich habe nur einen Bruchteil der Aussteller näher betrachten können. Das lag zum einem natürlich an der großen Anzahl, zum anderen auch daran, dass ich nach meiner Radtour und den intensiven Wochen zuvor etwas ausgepowert war.  Nichtsdestotrotz habe ich so einige tolle Begegnungen und Entdeckungen gehabt, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

The Wriders’ Club und die Blogger Base

Die Eurobike 2017: Von Fahrrad-Highlights und Zubehör weiterlesen

DIY: Das Brompton-Transporttaschen-Projekt

DIY: Das Brompton-Transporttaschen-Projekt

Do it yourself! Das dachte ich mir mal wieder, als ich mir Gedanken gemacht habe, wie ich mein Faltrad im Flugzeug sichern und transportieren kann, damit es heil zur Brompton World Championship 2017 nach London kommt.

Da wollte ich dieses Jahr nämlich erstmalig nicht nur anfeuern, sondern auch mitfahren. Also musste eine Brompton Transporttasche her, damit Brompton Ljómi auch eine angenehme und sichere Reise hat!

Es gibt es schon eine illustre Auswahl Transporttaschen fürs Brompton auf dem Markt, die auch ganz vielversprechend aussieht: Wie die von Brompton selbst, die von Vincita oder von B & W. Es gibt Soft Bags, Hardschalenkoffer und die einfache Segeltuchtasche. Die Preise variieren zwischen 60 € bei der ungepolsterten Variante bis hin zu über 200 € für einen gepolsterten Rollkoffer. Geld, was ich momentan nicht zur Verfügung habe. Schließlich muss die Reise nach England auch organisiert und bezahlt werden.  Was macht das Master of Arts in Fashion Design-Radelmädchen da?

Genau. Selber nähen.

Ich habe da etwas zu viel Stoff bestellt…

Nachdem ich das gedankliche Hindernis, ich könne so eine Transporttasche nicht nähen, beiseite geräumt habe, stellte ich mit Freuden fest, dass ich sogar schon den richtigen Stoff für das Projekt Zuhause hatte. Der war eigentlich für eine andere Tasche vorgesehen, doch ich hatte ausreichend Material bestellt. Das sollte auch für die große Reisetasche reichen. Ich machte mir also zuerst Gedanken, wie die Tasche aufgebaut sein könnte und welche Schritte notwendig sein würden, um sie zu realisieren. Tatsächlich habe ich ein kleines Stoff- und Zutatenlager Zuhause und hatte noch Garn und Futterstoff zur Verfügung. Die fehlenden Kleinigkeiten besorgte ich mir vom Stoffmarkt, wie Gurtband und Reißverschluss und bestellte online außerdem noch Volumenvlies für die Polsterung.

Los geht es!

Ich habe vor der Schnittkonstruktion natürlich die Maße des Brompton genommen und noch ein wenig Spielraum eingeplant, damit nichts spannt. Mein ursprünglicher Plan Platz für den Sattel mit der verlängerten Sattelstütze zu berücksichtigen, verwarf ich wieder und kürzte die Schnittteile um 10 cm. Es wäre sonst einfach zu viel Leerraum gewesen. Ich werde den Sattel nun also separat einpacken. Eine Standart-Sattelstütze passt übrigens ohne Probleme. Nach der Planung folgte die Schnitterstellung und der Zuschnitt an sich. Das sind die Arbeitsschritte, die mich oft sehr viele Nerven kosten, weil ich besonders bei der Schnittkonstruktion gern mal ein paar Kleinigkeiten unterschlage und diese dann im Nähprozess ungünstig auffallen.

Memo an mich: Es hat Gründe, weshalb man bei aufwendigen Projekten vorab Probeteile aus Probestoff fertigt!

Da mir das meist aber zu lang dauert, werde ich während der Umsetzung kreativ und finde andere Lösungen. Das läuft nicht immer ganz problemlos ab und hat schon zu mancher verzweifelten Auftrennaktion geführt. Tatsächlich lief das Brompton-Transporttaschen-Projekt aber relativ problemlos ab.

Kann ich jetzt endlich nähen?

So, nun aber! Wie bei meinem Rucksack habe ich mir auch dieses Mal genau überlegt, in welcher Reihenfolge ich die Schnittteile zusammensetzen muss. Auch das erspart unnötige Auftrennaktionen und Unmut meinerseits. Ich habe dieses Mal eine Schablone aus einem alten Karton erstellt, womit sich die Stoffe deutlich leichter zuschneiden lassen, weil kein zu dünnes Schnittpapier verrutschen kann. Das Obermaterial, das Volumenvlies und der Futterstoff wurden von mir zugeschnitten und auch alle anderen Zutaten lagen bereit.

Toll, wenn sich dann endlich die Nadel durch den Stoff schiebt und Stück für Stück die Stofflagen mithilfe des extra robusten Garns miteinander verbindet. Im Prinzip muss ich nur geradeaus nähen, und ein wenig knappkantig absteppen (also von außen ganz nah neben der Naht nähen). Na  ja, und ich sollte ein paar Kurven nähen und den Reißverschluss richtig positionieren.

Es läuft. Als ich das Gurtband aufsteppe und die Stoßkanten aus Kunstleder in die Ecken am Boden nähe, nimmt das ganz schon Gestalt an. Das Einschubfach auf der Vorderseite mit Reißverschluss benötigt zwar zusätzliche Arbeitsschritte, aber es lohnt sich und ist sehr praktisch.

Eine Logo-Stickerei wäre jetzt toll…

Ich besitze eine Computer-Nähmaschine, genauer eine Brother Innov-is 900. Sie ist mittlerweile auch schon seit über 8 Jahren bei mir im Einsatz und immer noch großartig. Es gibt kaum etwas, was sie nicht kann. Sie hat sogar ein separates Stickmodul, das es mir theoretisch ermöglicht auch eigene Motive sticken zu lassen. Ich brauche dazu nur eine Vektorgrafik und eine Software, die diese in das nötige Format umwandelt. USB-Kabel ran, übertragen, lossticken. Theoretisch.

Nur ist diese Software gar nicht mal so günstig und teilweise umständlich zu bedienen. Dank einer Trial-Version konnte ich es zumindest ausprobieren, was jedoch mit reichlich Frust über die nervige Bedienbarkeit einher ging. Hätte ich nicht seelischen Beistand gehabt, hätte ich ganz schnell auf den eigenen Schriftzug verzichtet und einfach normale Buchstaben gestickt. Langweilig, aber funktional.

Wie schön, dass ich stattdessen dazu genötigt wurde, endlich mein original Radelmädchen-Schriftzug aufzubringen. Nach ein paar Probeversuchen und verschiedenen Einstellungen bezüglich Stickart, hat es dann aber gut funktioniert. Nun bin ich doch etwas stolz. Nächstes Mal muss ich allerdings daran denken, das Logo zuerst aufzusticken, bevor ich das monströse Taschenteil fast schon komplett zusammen genäht habe. Das ginge nämlich deutlich einfacher, als die riesige Tasche unter dem Nähfuß immer wieder hin und her zu wuchten.

Die letzten Handgriffe

Am Ende noch das Futter rein und tadaaaa, meine erste, große eigens genähte Tasche mit 1,3 cm Wattepolsterung aus robusten, abriebfesten Material ist fertig!

Ich werde mein Brompton natürlich dennoch zusätzlich polstern mit Kleidung usw., doch die Hülle macht den Anfang. Ich vermute jetzt schon, dass der Boden noch eine zusätzliche Verstärkung brauchen wird. Füsschen aus Gummi wären toll oder Rollen, falls es Möglichkeiten geben sollte, so etwas Zuhause selbst anzubringen.

Doch das ist ein weiteres Projekt und das wird einen etwas kleineren Umfang haben, zum Glück. Diese Tasche ist erstmal fertig und ich bin gespannt, wie sie sich im Praxistest schlagen wird.

Die Brompton Transporttasche besteht aus…

Obermaterial: Cordura 500den, antifray mit flammhemmender Ausrüstung in graugrün
Futter/Polster: robustes Polyester in schwarz; Volumenvlies 150 gr/m² mit 1,3 cm Dicke
Zutaten: graues Gurtband 3 cm breit; ein 90 cm langer, schwarzer Hauptreißverschluss; ein 60 cm langer, schwarzer Nebenfach-Reißverschluss; Kunstlederpatches

Features:

  • Maße: 60x30x60 cm; Gewicht: ca. 1000 g
  • wasserabweisender Stoff mit großem Reißverschluss für leichteres Einpacken und Auspacken des Faltrads
  • separates Front-Reißverschlussfach für flache Mappen und weitere Kleinigkeiten, die im Hauptfach verloren gehen würden
  • stabiles Gurtband als Tragegriff und als Schultergurt
  • Kunstlederpatches an den Stoßkanten am Boden
  • Nähte mit Absteppung für bessere Haltbarkeit
  • 1,3 cm dicke Watte-Polsterung
  • Radelmädchen-Stitching

Radelmädchen näht: Der neue Rucksack, Prototyp No. 1

Radelmädchen näht: Der neue Rucksack, Prototyp No. 1
Nachdem ich wochenlang am Laptop gesessen habe, um an meinem Buch zu arbeiten, sehnte ich mich danach, endlich wieder etwas mit meinen Händen zu fertigen. Die ersten Fahrradmessen in diesem Jahr waren eine willkommene Abwechslung und boten genügend Inspiration.

Mir ist schon bei den Events aufgefallen, wie viele coole und abwechslungsreiche Taschenmarken es gibt. Ich hätte ja nichts gegen einen neuen Rucksack gehabt. Mir fiel es nur sehr schwer, mich für einen zu entscheiden, bei der großen Auswahl und den unterschiedlichen, tollen Designs. Also beschloss ich kurzerhand – in einem Anfall von kreativen Wahnsinn – mir selbst einen zu nähen!

Die Vorbereitung

Mir zu überlegen, wie die Tasche aussehen soll, ist eine Sache, das passende Material dazu zu finden und den Schnitt anzufertigen, eine ganz andere. In diesem Fall ging das aber glücklicherweise sogar recht schnell und ich orientierte mich zum Beispiel für die Trägerform an meinem alten Rucksack.

Da war nur noch eine Sache: Ich hasse zuschneiden! Je mehr kleine Schnittteile, desto ungeduldiger werde ich.

Die Materialauswahl

Ich verbrachte aber erst einmal Zeit damit, den passenden Stoff aus meinem kleinen Lager auszuwählen. Ich hatte beschlossen, nichts Neues zu kaufen, sondern alle benötigten Zutaten für den Rucksack aus vorhandenen Teilen zu fertigen. So nahm ich Stoffreste, zerschnitt alte Taschen und Bänder, suchte nach passenden Schnallen und einem Reißverschluss. Selbst die Rückenverstärkung schnitt ich aus einem alten Rucksack heraus, der schon teilweise kaputt war. Der Boden sollte aus einem alten Fahrradschlauch entstehen, den ich dafür recyceln wollte.

Es funktionierte. Ich bekam alles zusammen und der Rucksack sieht nicht nach Patchwork aus :-).

Nachdem ich versucht habe, mir dieses Mal vorher etwas ausführlicher zu überlegen, in welcher Reihenfolge ich was zusammen nähe, ging die Arbeit recht gut voran.  Meine Nähmaschine leistete gute Dienste. Erst am Ende wollte sie den verstärkten Schlauchboden nicht mehr ordentlich nähen. Doch irgendwie habe ich es dann doch hinbekommen.

Fertig ist der Rucksack!

Ausstattung
  • Oberstoff: Velourlederimitat (oliv)
  • Futter: geometrisch gemusterte Baumwolle (bunt)
  • Verschluss: Rolltop mit großem Metallclip-Verschluss, Reißverschluss (gelb)
  • Taschen: ein großes Hauptfach, eine Fronttasche mit Reißverschluss, eine kleine Innentasche mit Reißverschluss, zwei Seitentaschen für Flaschen
  • Details: Gummibänder an den Seiten, D-Ringe seitlich nahe der Öffnung für optionalen Schultergurt, verstellbare Träger, Tragegriff, gepolsterter Rücken, Boden aus altem Fahrradschlauch
Fazit:

Ich bin ziemlich stolz auf meinen ersten, etwas aufwendigeren Rucksack und im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Die Optik ist toll, die Verarbeitung ist mir ganz gut geglückt und die Farbe matcht so schön mit meinem Brommie <3.

Was nicht so gut geklappt hat: Das Material ist zwar schön, allerdings ist der Oberstoff etwas zu weich und nicht starr genug, um ihn gut einzurollen. Der Rücken könnte ebenfalls noch etwas steifer sein, da die Tasche doch zu stark in sich zusammenfällt. Die Idee mit den Gummibändern an den Seitenteilen, die zum Beispiel eine größere Trinkflasche sichern sollen, war zwar an sich gut, aber ich habe die Bänder zu straff eingenäht. Dadurch wird die Tasche etwas vom Rücken weggezogen. Nun gut, ich habe dazu gelernt und der nächste Rucksack kommt dann in verbesserter Ausführung :-).

Ich versuche mal noch Bilder nachzureichen, auf denen man ihn getragen sehen kann.