Archiv der Kategorie: Radfahreralltag

Erlebnisse, Hindernisse, Gesetze – die täglichen Herausforderungen eines Radfahrers

Coffeeneuring Challenge 2018

It’s that time of the year again! Die Coffeeneuring Challenge geht in die achte Runde. Vom 12.10.2018 bis zum 25.11.2018 läuft die schönste Herbstchallenge erneut und motiviert an sieben Wochen im Herbst noch einmal mehr aufs Fahrrad zu steigen und eine gemütliche Runde zu drehen.

Das erste Mal habe ich im Jahr 2016 von der Coffeeneuring Challenge gehört und fand die Idee großartig. Es geht schließlich darum, auch in der kühleren und tendenziell nassen Jahreszeit eine Motivation zu haben doch wieder öfter mit dem Fahrrad zu fahren (nicht, dass ich das sowieso nicht schon gemacht hätte ;-)). Kann ja keiner was dafür, dass der Herbst so golden ist und man eh ständig draußen unterwergs sein möchte^^. Also rauf aufs Rad, einkaufen, sich mit Freunden treffen und alles mit einem Kaffee oder ähnlichem Heißgetränk plus Kuchen, Waffeln, Eis ausklingen lassen und zurückradeln! Easy oder? Das tolle: Es sollen sieben verschiedene Locations angefahren werden. Ich finde diese Motivation super, da ich so auch neue Orte und Ecken in meiner Stadt kennenlerne. Außerdem gilt die Challenge weltweit – auch im Urlaub in Italien oder sonstwo.

Hier nochmal die Regeln.

Eckpunkte:

Dieses Jahr findet die Coffeeneuring Challenge von Freitag, 12.10.2018 bis Sonntag, 25.11.2018 statt.

  • 7 Tage in rund 6 Wochen an 7 verschiedenen Locations, d.h. ein Café, ein Restaurant oder ein Park etc.
  • mit dem Fahrrad mindestens 3,22 km ( 2 Meilen) zurücklegen, um zu dem Ort zu gelangen (insgesamt für Hin- und Rückweg)
  • max. ein Ort pro Tag und max. zwei Orte in der Woche (Die Woche geht dieses Mal von Freitag bis inklusive Donnerstag in der Woche danach.)
  • dort einen Kaffee, heiße Schokolade, Tee oder ähnliches zu sich nehmen
Dokumentation:
  • ein Foto vom Shop/Getränk/Fahrrad machen mit Vermerk, wann man was, wo getrunken hat (Datum, Ort, Getränk)
  • Detail zur Location ( Besonderheit des Ortes, Streckenbeschaffenheit, Abstellmöglichkeiten etc.)
  • Kilometerstand
  • posten auf Instagram oder Twitter unter dem Hashtag #coffeeneuring #coffeeneuring2018; in der Facebook Gruppe Coffeeneurs oder auf dem eigenen Blog
  • bis zum 01.12. die Dokumentation an Coffeeneuring Challenge schicken

Alle weiteren Rahmenbedingungen und Infos zu Auszeichnungen finden sich auf der Seite Coffeeneuring Challengevon Mary aus Washington, die die Challenge vor acht Jahren das erste Mal gestartet hat.

 

Bikepacking, olé! Meine Packliste für ein Fahrradwochenende

Das Fahrrad macht es so leicht, einfach spontan aufzubrechen und aus dem Alltag zu radeln. Besonders zum Bikepacking braucht es meist nicht viel, wenn da nur das Packen nicht wäre! Aber eine Packliste kann helfen.

Auch für einen gepflegten Wochenendritt brauche ich etwas Zubehör und Kleidung. Damit ich die wichtigsten Dinge dabei habe, erstelle ich oft eine Packliste und hake dann beim Einpacken ab. Im Gegensatz zur Mehrtagestour könnte man meinen, dass die Gepäckmenge sich bei kurzen Fahrten deutlich reduziert. Im Grunde ist jedoch die Basisausrüstung immer die Gleiche. Zwei Fragen und deren Antworten entscheiden, wie viel mehr Kram ich am Ende am Fahrrad dabei haben werde:

  1. Wie schlafe ich? Übernachte ich draußen und benötige dafür Schlafsack und alles andere fürs Nachtlager oder suche ich eine Unterkunft?
  2. Was und wo esse ich? Kehre ich ein oder koche ich selbst?

Sind diese Fragen geklärt, kann es auch schon losgehen. Ich bereite mich zum Beispiel gerade auf meinen Ausflug nach Dresden zur Gravel Spartakiade von Veloheld vor. Diese Zwei-Tages-Tour Mitte September ist mit Übernachtung auf einem Zeltplatz geplant. Außerdem besteht die Überlegung im Anschluss von Dresden nach Berlin zurück zu radeln. Insbesondere dafür kommen Schlafsack, Isomatte und Biwaksack mit. Tarp und Hüttenschlafsack sind optional. Kochen werde ich nicht selbst. Und somit brauche ich nur noch etwas Besteck und den Kaffeebecher.

Ganz klar ist: Wer in Pension, Hütte oder bei Freunden schläft, ist deutlich leichter unterwegs, gibt mitunter aber auch mehr Geld aus.

Je nach Temperaturen benötige ich mehr oder weniger Kleidung. Besonders im Spätsommer kurz vor Herbstbeginn, kann es nachts schon deutlich kühler werden und es fällt mir schwer, da nicht zu viel mitzunehmen. Eine kuschlige Fleecejacke und ein Merinoshirt zum Drunterziehen sind daher Pflicht. Lieber zu viel als zu wenig bleibt die Devise. Um alles etwas beim Einpacken zu vereinfachen, unterteile ich meine Packlisten meist nach Kategorien: Küche, Schlafzimmer, Werkstatt oder ähnliches. Das kann dann wie folgt aussehen:

Meine 2-Tages-Packliste

Download (PDF, 20KB)

Und hier nochmal zum Download als xlsx zum Bearbeiten (private use only).

Meine Top 5 auf jeder Fahrradtour:

  1. Multitool
  2. Trinkflasche
  3. Schlauchtuch
  4. dünne Jacke
  5. Kamera/Smartphone

Unterwegs werde ich dann eh merken, ob noch Dinge fehlen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, dem empfehle ich wärmstens das kleine Büchlein “Rad und raus” von Gunnar Fehlau. Spätestens nach dieser Lektüre möchte man den halben Fahrrad- und Outdoorladen leer kaufen und aufbrechen ins Abenteuer!

Auf ins off-road Abenteuer! Und mit welchem Rad?

Mit dem Rad über Stock und Stein zu fahren mochte ich ja nicht immer. Zu anstrengend und zu ruckelig war das Ganze früher. Das ist heute zwar immer noch so, doch mit einem gewaltigen Unterscheid: Ich weiß nämlich jetzt, wie sehr das richtige Fahrrad Einfluss auf Gefallen oder Nicht-Gefallen einer Off-Road Tour hat. Für den Genuß von unruhigem Terrain, steinigen Feldwegen oder wurzeligen Waldpfaden empfiehlt sich ein gutes Crossrad oder gleich ein Mountainbike. Und für das dazwischen bin ich beim Gravel- oder All Road Bike gelandet. Der Punkt ist also abgehakt :-).

Wo kommt der Kram nun rein?

Mein Fahrrad belade ich nun ganz unterschiedlich. Denn wie das beim Bikepacking typisch ist, erfolgt das Set Up ganz individuell. Bei meiner Deutschlandtour war ein Lowrider angebaut und zwei kleine front roller Fahrradtaschen von Ortlieb montiert. Dieses Mal werde ich jedoch etwas anderes probieren: Eine weitere Variante, um Gewicht und Gepäck einzusparen, ist die Montage von Gepäckkäfigen. Auf jeder Seite der Gabel kommt eine Halterung, die sich ganz individuell beladen lässt. Ob Trinkflasche, Schlafsack oder Klamotten, je nachdem was man so braucht, bieten sie flexibel eine Transportmöglichkeit. Ich werde vermutlich Kleidung und einen Teil des Schlafzimmers in zwei Packsäcken daran verteilen. Hinzu kommen für die Veloheld-Ausfahrt eine Ortlieb Satteltasche in M, das Accessoire Pack und eine Stem Bag für die kleinen Dinge und Snacks.

So! Genug gepackt. Rauf aufs Rad und raus aus der Stadt! Ich kann es kaum noch erwarten!

Podcast: Radelmädchen beim Radfunk von Deutschlandfunk Nova

Radfunk? Das Podcast-Thema wird im Fahrradbereich immer beliebter. Private Hörsendungen wie fahrrad.io (die Fahrrad-Talkshow), Velohome und Regines Radsalon widmen sich radspezifischen Themen und ermöglichen das Anhören über ihre Blogs. Seit kurzem gibt es das Format mit Fahrrad-Thematik auch bei einer großen Radio-Station: Deutschlandfunk Nova bietet den Hörern mit Radfunk informative und diskussionswürdige Inhalte. Die beiden Moderatoren Klaas Reese und Paulus Müller leiten dabei durch die Sendung. Verschiedene Gäste, die alle beruflich oder privat dem Thema Zweirad zugewandt sind, runden den Podcast ab.

Sechs Wochen lang wird es das wöchentlich erscheinende Programm geben. Und ganz spontan, wie das immer so ist, durfte ich Sendung #3 beiwohnen!

Das Thema war “Stress auf den Straßen – Radfahrer vs. Autofahrer”. Wie praktisch, dass ich in meinem Buch “How to survive als Radfahrer” die Problematik mehr als einmal angesprochen habe und somit einiges beizutragen hatte. Auch wenn ich mittlerweile die Aussage “Es herrscht Krieg auf den Straßen” einfach nicht mehr so unterschreiben möchte und das gern versuche aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Die weiteren Gäste des Radfunk, Episode 3 waren wieder sehr gut gewählt: Professor Dr. Wilfried Echterhoff, gab als Psychologe und Verhaltensforscher im Verkehr  spannende Einblicke und Erklärungen für die Verhaltensweisen der verschiedenen Verkehrsteilnehmer. Axel Sommer, ein Mitglied der Kölner Fahrradstaffel, brachte Erfahrungen aus seinem beruflichen Alltag ein.

Allein im Studio

Am Mittwoch, den 23.05.2018 machte ich mich also mittags auf nach Berlin Schöneberg, wo im dortigen Funkhaus (in dem ich im April ja schon einmal war) die Aufzeichnung stattfinden sollte.

Das Besondere war für mich dieses Mal, dass ich völlig allein in einem kleinen Aufnahmeraum sitzen sollte, der irgendwo versteckt in den verwinkelten Gängen des Funkhauses lag. Kurz nach 12 Uhr wurde ich schließlich nach Köln zugeschaltet, wo der Radfunk aufgezeichnet wurde und auch die Moderatoren mit den anderen Gästen saßen.

Aufnahme läuft!

Kurz zuvor spürte ich die Aufregung, doch spätestens nachdem auf der anderen Seite der Leitung die ersten Worte gefallen waren, legte sich meine Unruhe schnell. Es war eine tolle Erfahrung, auch wennich zwar allein in einem Studio saß, dennoch nicht allein über diese Thematik zu reden, wie es sonst bei Radiointerviews immer der Fall war. Der Austausch mit den anderen war konzentriert und fokussiert.

Seid ihr neugierig geworden, worüber wir so gesprochen haben?

Hier gibt es den Beitrag zum Radfunk, Episode 3!

Und hier könnt ihr direkt reinhören:

Radfunk – Der Podcast: Episode 3 – Stress auf den Straßen – Radfahrer vs. Autofahrer

 

11 Weihnachtsgeschenktipps für Radfahrende – mit Gewinnspiel!

Auch in diesem Jahr kommt Weihnachten für einige wie immer unverhofft und plötzlich. Ich nehme mich da nicht aus und habe selten alle Weihnachtsgeschenke schon weit im Voraus. Das liegt auch daran, dass ich mich weigere zu schenken, um des Schenkens Willen und nur um etwas weggeben zu können, irgendetwas zu kaufen.

Selbst diese Geschenkliste kommt nun weitaus später, als ursprünglich geplant, aber ein paar Tage sind es ja noch bis Weihnachten. Wer noch Inspiration für Weihnachtsgeschenke für FahrradliebhaberInnen braucht, sollte einen Blick auf folgende kleine Liste werfen, die auch einiges für den kleineren Geldbeutel bereit hält. Fast alle Produkte sind von mir getestet worden bzw. befinden sich bereits in meinem Besitz. Los geht es mit den Weihnachtsgeschenktipps zum Verschenken ( und vielleicht auch sich selbst beschenken)! Am Ende könnt ihr sogar noch etwas gewinnen. Ich sage nur: ” One year of bicycles 2018″!

11 Weihnachtsgeschenktipps für Radfahrende

Zubehör für den täglichen Einsatz

1. Fahrradgriffe aus Birkenrinde
Birkenrindengriffe
Birkenrindengriffe von my Boo

Wenn ihr diese Griffe einmal in der Hand hattet, wollt ihr sie nicht mehr loslassen! Die BBU1 Fahrradgriffe von my Boo fassen sich nicht nur toll an, sie sind auch besonders langlebig und umweltfreundlich. Ich habe sie seit September an meinem Brompton und möchte sie nicht mehr wissen. Mehr über die Handschmeichler könnt ihr hier nachlesen!

Bezugsquelle/Preis: bei my Boo für 79,90 €

2. Die Lieblingsklingel
pic by my Boo

Bei my Boo gibt es noch mehr tolles Zubehör fürs Rad. Besonders schön für alte Stahlräder bietet sich die Lieblingsklingel auch für den kleinen Geldbeutel an. In drei verschiedenen Farbtönen – silber, kupfer und schwarz – sorgt sie für Aufmerksamkeit im Straßenverkehr, wenn von Nöten und sieht dabei auch noch großartig aus.

Bezugsquelle/Preis: bei my Boo für 15,99 €

3. Finn – die Smartphonehalterung für Fahrrad
pic by Bike Citizens

Nie mehr ohne Finn! Wer diese praktische Handyhalterung fürs Fahrrad aus langlebigen Silikon einmal ausprobiert hat, möchte sie definitiv nicht mehr missen. Klein, praktisch, leicht, habe ich sie immer dabei, wenn ich unterwegs bin. Sie hilft unkompliziert das Smartphone am Rad zu montieren, z.B. um es als Navigationsgerät zu nutzen. Egal ob das eigene Fahrrad oder ein Leihrad – Finn passt an nahezu jeden Lenker und macht das Radlerleben um einiges leichter. Zusammen mit der Bike Citizens Navigationsapp ist er das perfekte Geschenk für Radfreunde – Made in Austria! 

Bezugsquelle/Preis: bei den Bike Citizens für  15,00 €

4. Cycling Cap
Radelmädchen approved 🙂

Die gehen immer. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Farben, von den verschiedensten Marken und man kann nicht genug davon haben. Ich bin ganz verliebt in die Cycling Cap von Fahrer Berlin, die besonders Freunde der deutschen Hauptstadt erfreuen wird. Im klassischen Rot-Schwarz gehalten, setzt sich auf der Kappe die hell gestickte Silhouette berühmter Berliner Bauwerke ab. Die Verarbeitung ist hochwertig und sauber und angenehm zu tragen ist sie auch noch.

Bezugsquelle/Preis: bei Fahrer Berlin für 19,50 €

 

Für Faltradler (und über den Tellerrandschauer)

5. Multitool für Bromptonauten
Brompton Tool Kit
Brompton Tool Kit – praktisch und schön zugleich.

Raffinierter kann ein Multifunktionswerkzeug kaum konstruiert sein: Das Original Brompton Tool Kit hat es in sich – im wahrsten Sinne, denn statt in irgendeiner Tasche zu verschwinden, wo man es dann doch daheim vergisst, reist das Brompton Tool im Rahmen mit. Es wird einfach darin verstaut und stört dort weder beim Falten noch kann es verloren gehen. Ein Muss für jeden Bromptonbesitzer (doch auch andere Fahrradliebhaber finden sicher ihre Freude an dem formschönen und hochwertig verarbeiteten Kit)!

Bezugsquelle/Preis: z.B. über die Brompton Junction Hamburg oder über andere Bromptonhändler für 64,90 €

6. The Urban Traveller – Brompton Bag

Handgefertigt in Bremen überzeugen die Urban Traveller – Taschen fürs Brompton nicht nur qualitativ auf ganzer Linie. Sie lassen sich auch ganz einfach als Rucksack tragen, sind robust und dank der Fertigung aus gewachster Baumwolle wasserabweisend. Es gibt sie in verschiedenen Farbtönen mit und ohne Brompton-Taschenrahmen. Das richtige Geschenk für alle Brompton-Fahrer, die Wert auf Qualität und einzigartige Produkte “Made ein Germany” legen. Doch auch die anderen Taschen von Lumabag können sich sehen lassen. Besonders nachhaltig sind die aus alten Turnmatten und Sportgeräten verarbeiteten Geldbörsen und Taschen – ein echter Hingucker und absolute Unikate.

Bezugsquelle/Preis: lumabag ab 230€

 

Für die Radpause und zur Vorbereitung

Nicht nur einige tolle Magazine, wie das deutsche fahrstil-Magazin oder das britische Boneshaker Magazine eignen sich großartig als Geschenk für Radfahrende (z.B im Abo), auch einige Bücher sind sehr lesenswert.

7. Rapha City Cycling Guides Europe
Rapha City Cycling
Rapha City Cycling Guides

London, Amsterdam, Berlin, Mailand oder Barcelona – das ist nur eine Auswahl der Städte, die die Rapha City Cycling Guides abdecken. Es sind kleine Stadtführer mit geballten Informationen rund um die jeweiligen Orte- und das ganz aus Radfahrerperspektive. Vorbei an den schönsten Spots der Städte, gibt es vorgefertigte Routen und Bezirksbeschreibungen, die Lust auf eine Erkundungstour machen. Dazu sind die Guides sehr schön und alle unterschiedlich illustriert. Ein wahres Sammlerstück zu einem kleinen Preis! Das perfekte Geschenk für vielreisende Fahrradfreunde!

Bezugsquelle/Preis: Erschienen bei Thames & Hudson, zu beziehen über Rapha für ca. 5 €.

8. “Rad und Raus” – Die Bikepacking-Bibel
Rad und raus
Gunnars Bikepacking Bibel

Gunnar Fehlau hat wieder ein Buch geschrieben und dieses kleine Handbuch macht Lust darauf, sofort mit dem Rad aufzubrechen und seine Umwelt zu erkunden. Auf ins Abenteuer, denn das kann auch einfach vor der Haustür liegen! Schnell und unkompliziert geht das beim Bikepacking. Rauf aufs Rad und ab aufs Land! Ein oder zwei Nächte in der Natur machen den Kopf frei und wecken neue Energien. Alles, was man dazu wissen muss, hält dieses Büchlein bereit und unterstreicht es mit zahlreichen Abbildungen und einer Menge Gunnarscher Fahrrad-Weisheiten. Ein Must-Have!

Bezugsquelle/Preis: Delius-Klasing-Verlag für 16,90 €

9. “How to build a bike”
How to build a bike
“How to build a bike” von London Bike Kitchen Gründerin Jenni

Wer mit dem Gedanken spielt, sich sein Fahrrad selbst aufzubauen oder einfach etwas Wissen rund um die wichtigsten Teile erwerben bzw. auffrischen möchte, liegt mit “How to build a bike” genau richtig. Geschrieben von Jenni Gwiazdowski, der Gründerin der London Bike Kitchen, ist hier eine echte Fachfrau am Werk gewesen. Mit ihren Fahrradreparaturkursen hat Jenni schon vielen Menschen das Fahrrad ein näher gebracht – geschlechtsunabhängig und offen für alle. Viele Abbildungen unterstreichen die Erläuterungen des im Oktober 2017 erschienenen Buches. Bisher ist es nur auf Englisch verfügbar.

Bezugsquelle/Preis: Via London Bike Kitchen (signierte Kopie verfügbar!) bzw. Amazon für ca. 15,00 €

10. “How to survive als Radfahrer” – Ein Ratgeber

Ja, ein wenig Eigenwerbung wird doch noch erlaubt sein, oder :-)? Mein erstes Buch ist im Mai 2017 erschienen und ich beschäftige mich darin ganz mit dem Thema Radfahren – primär in der Stadt. Das Buch ist für alle, die es lieben, sich auf zwei Rädern fortzubewegen und dennoch im Alltag immer wieder vor Hindernissen stehen. Es ist ein Ratgeber für die alltäglichen Situationen und Probleme mit Fahrrad, die auch vor dem Kleiderschrank nicht Halt machen. Ich berichte von Erlebnissen aus meinem Radalltag in der deutschen Hauptstadt und gebe auch einige Tipps und Tricks – oft mit einem Augenzwinkern. Ein Buch für Radfahrer und die, die es noch werden wollen! Mehr Infos.

Bezugsquelle/Preis: Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag für 9,99 €

11. “One year of bicycles 2018”

Dieser wunderschöne Fahrradkalender lässt Radfahrerherzen höher schlagen. Auf zwölf  seidenglänzenden Seiten strahlen alte Stahlrahmen im 70 x 50 cm Querformat um die Wette und machen jeden Monat auch im Jahr 2018 zum Highlight. Die abgebildeten Räder sind zumeist aus privater Hand und aufwendig restauriert worden. Seit 2015 hängen die Kalender an meiner Wand und ich erfreue mich bei jedem Vorbeigehen an den schönen Motiven. Auch für 2018 haben die Norddeutschen Peter Rüssmann (Fotograf) und Nicolai Thomas (Fahrradrestaurator) wieder traumhafte Bikes in Szene gesetzt.

Bezugsquelle/Preis: one-year-of-bicycles.com für 39,99 €


Gewinnspiel

Und ihr dürft euch freuen, denn ich verlose drei Exemplare der tollen “One year of bicycles 2018”-Kalender, die dann behalten oder als Weihnachtsgeschenk unter einem anderen Baum landen können!

So könnt ihr mitmachen:

  1. Abonniert meinen Blog und/oder liked meine Facebookseite!
  2. Hinterlasst unter diesem Beitrag bzw. unter dem Facebookpost einen Kommentar und verratet mir darin, worauf ihr euch im kommenden Fahrradjahr 2018 am meisten mit eurem Rad freut! Plant ihr eine große Reise, wollt ihr ein neues Fahrrad kaufen oder einfach nur regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit fahren? Erzählt mir davon!
  3. Das Gewinnspiel läuft bis Sonntag, 17.12.2017 um Mitternacht MEZ. Die Gewinner werden per Los ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Weitere Infos zur Teilnahme am Gewinnspiel findet ihr unter den allgemeinen Teilnahmebedingungen!

Viele Glück und eine schöne Vorweihnachtszeit euch!

 


Hier noch zwei Links für weitere Geschenktipps:

Ho Ho Ho – Weihnachtliche Geschenkideen für Fahrrad-Fans

 

Coffeeneuring Challenge 2017

Draußen sein, Radfahren und nach der Tour eine belohnende Tasse Kaffee und ein Stückchen Kuchen – das klingt verlockend, oder? Deshalb möchte ich euch auch dieses Jahr wieder die Coffeeneuring Challenge ans Herz legen, die ich 2016 das erste Mal angegangen bin.

Damals habe ich es leider zeitlich nicht ganz geschafft, die Challenge abzuschließen, die wie folgt aussieht (ich zitiere mich mal selbst):

Eckpunkte:

Dieses Jahr findet die Coffeeneuring Challenge von Freitag, 13.10.2017 bis Sonntag, 19.11.2017 statt.

  • 7 Tage in rund 5 Wochen an 7 verschiedenen Locations, d.h. ein Café, ein Restaurant oder ein Park etc.
  • mit dem Fahrrad mindestens 3,22 km ( 2 Meilen) zurücklegen, um zu dem Ort zu gelangen (insgesamt für Hin- und Rückweg)
  • max. ein Ort pro Tag und max. zwei Orte in der Woche (Die Woche geht dieses Mal von Freitag zu Freitag.)
  • dort einen Kaffee, heiße Schokolade, Tee oder ähnliches zu sich nehmen
Dokumentation:
  • ein Foto vom Shop/Getränk/Fahrrad machen mit Vermerk, wann man was, wo getrunken hat (Datum, Ort, Getränk)
  • Detail zur Location ( Besonderheit des Ortes, Streckenbeschaffenheit, Abstellmöglichkeiten etc.)
  • Kilometerstand
  • posten auf Instagram oder Twitter unter dem Hashtag #coffeeneuring; in der Facebook Gruppe Coffeeneurs oder auf dem eigenen Blog
  • bis zum 30.11. die Dokumentation an Mary schicken

Alle weiteren Rahmenbedingungen finden sich auf der Seite Chasing Mailboxes von Mary aus Washington, die die Challenge vor sieben Jahren das erste Mal gestartet hat.

So kann das dann aussehen. Mein erstes Coffeeneuring 2017 in Berlin führte mich zu einem gemütlichen Treffen in Barcomi´s Deli in Mitte in den Sophienhöfen.

Und nun frohes Radeln und Kaffeetrinken! Die Challenge läuft schon seit einer Woche und ich bin mal wieder spät dran…