Podcast: Radelmädchen beim Radfunk von Deutschlandfunk Nova

Radfunk? Das Podcast-Thema wird im Fahrradbereich immer beliebter. Private Hörsendungen wie fahrrad.io (die Fahrrad-Talkshow), Velohome und Regines Radsalon widmen sich radspezifischen Themen und ermöglichen das Anhören über ihre Blogs. Seit kurzem gibt es das Format mit Fahrrad-Thematik auch bei einer großen Radio-Station: Deutschlandfunk Nova bietet den Hörern mit Radfunk informative und diskussionswürdige Inhalte. Die beiden Moderatoren Klaas Reese und Paulus Müller leiten dabei durch die Sendung. Verschiedene Gäste, die alle beruflich oder privat dem Thema Zweirad zugewandt sind, runden den Podcast ab.

Sechs Wochen lang wird es das wöchentlich erscheinende Programm geben. Und ganz spontan, wie das immer so ist, durfte ich Sendung #3 beiwohnen!

Das Thema war “Stress auf den Straßen – Radfahrer vs. Autofahrer”. Wie praktisch, dass ich in meinem Buch “How to survive als Radfahrer” die Problematik mehr als einmal angesprochen habe und somit einiges beizutragen hatte. Auch wenn ich mittlerweile die Aussage “Es herrscht Krieg auf den Straßen” einfach nicht mehr so unterschreiben möchte und das gern versuche aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Die weiteren Gäste des Radfunk, Episode 3 waren wieder sehr gut gewählt: Professor Dr. Wilfried Echterhoff, gab als Psychologe und Verhaltensforscher im Verkehr  spannende Einblicke und Erklärungen für die Verhaltensweisen der verschiedenen Verkehrsteilnehmer. Axel Sommer, ein Mitglied der Kölner Fahrradstaffel, brachte Erfahrungen aus seinem beruflichen Alltag ein.

Allein im Studio

Am Mittwoch, den 23.05.2018 machte ich mich also mittags auf nach Berlin Schöneberg, wo im dortigen Funkhaus (in dem ich im April ja schon einmal war) die Aufzeichnung stattfinden sollte.

Das Besondere war für mich dieses Mal, dass ich völlig allein in einem kleinen Aufnahmeraum sitzen sollte, der irgendwo versteckt in den verwinkelten Gängen des Funkhauses lag. Kurz nach 12 Uhr wurde ich schließlich nach Köln zugeschaltet, wo der Radfunk aufgezeichnet wurde und auch die Moderatoren mit den anderen Gästen saßen.

Aufnahme läuft!

Kurz zuvor spürte ich die Aufregung, doch spätestens nachdem auf der anderen Seite der Leitung die ersten Worte gefallen waren, legte sich meine Unruhe schnell. Es war eine tolle Erfahrung, auch wennich zwar allein in einem Studio saß, dennoch nicht allein über diese Thematik zu reden, wie es sonst bei Radiointerviews immer der Fall war. Der Austausch mit den anderen war konzentriert und fokussiert.

Seid ihr neugierig geworden, worüber wir so gesprochen haben?

Hier gibt es den Beitrag zum Radfunk, Episode 3!

Und hier könnt ihr direkt reinhören:

Radfunk – Der Podcast: Episode 3 – Stress auf den Straßen – Radfahrer vs. Autofahrer

 

Verlosung: 1+1 Plätze bei der Yoga-Cycling Fahrrad-Tour

Juhu, die Sonne hat uns im Wonnemonat Mai schon reichlich mit positiver Energie und Wärme versorgt und lädt ein, sich noch viel häufiger auf das geliebte Zweirad zu schwingen!

Teilnahmefrist verlängert! Siehe unten!

Was macht ihr eigentlich so am letzten Sonntag dieses Monats?

Ich habe da einen Vorschlag für diejenigen unter euch, die am 27.05.2018 in Berlin oder Brandenburg weilen und ein wenig über ihren üblichen Radfahrhorizont hinausschauen wollen.

Wie wäre es mit Yoga-Cycling?

Jetzt bitte nicht gleich den Kopf einziehen und an irgendwelche verrückten Verrenkungen denken, die auf dem Fahrrad nichts zu suchen haben und gefährlich beim Radfahren ablenken würden! 😉

Es geht viel mehr um einen entspannten, gemeinsamen Ausflug ins Grüne, verknüpft mit neuen Radelerfahrungen und kleinen Yoga-Übungen auf und neben dem Fahrrad. Ganz einfach, für die ganze Familie und fast überall anwendbar. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!

Na, neugierig geworden?

Die Eckdaten der Tour

Die Route steht und wird uns mit Start im Café Sommerlust im schönen Schlosspark Pankow auf dem grünen Pankeradweg im familienfreundlichen Tempo nach ca. 25 km in die Stadt Bernau führen. Dort endet die Fahrt mit einer entspannten Yogarunde am Steinturm und mit einem anschließenden Besuch des lokalen Kunst- und Handwerkermarktes, der an diesem Tag in Bernau stattfinden wird.

Treff: 10:30 Uhr zur Anmeldung (Café Sommerlust)

Start: 11:00 Uhr

Ende: ca. 15:00 Uhr (Bernau bei Berlin)

Die Rückfahrt nach Berlin erfolgt individuell. Ab Bernau fahren auch S-Bahn und Regionalzug gen Hauptstadt.

Und wie könnt ihr dabei sein?

Hier gehts zu Veranstaltung auf Facebook: Yoga-Cycling Fahrrad-Tour. Eine Zusage bei der FB-Veranstaltung ist nicht ausreichend! Ihr müsst bitte den offiziellen Weg via Mail oder Telefon nehmen, um euch anzumelden! Das geht wie folgt:

Via E-Mail bei der touristinformation@bernau-bei-berlin.de. Möglich ist die Anmeldung bis Mittwoch, 23.05.2018. Gastgeberin der Radtour ist die Touristinformation der Stadt Bernau bei Berlin.

Tickets kosten wie folgt:
Einzelticket: EUR 10,-
Zweierticket: EUR 15,-

Kinder bis 13 Jahre kostenfrei.

Oder ihr macht bei meiner Verlosung mit!

1+1 Ticket für die Yoga-Cycling Fahrrad-Tour zu gewinnen!

Ich verlose ein Ticket für die Yoga-Cycling-Fahrrad-Tour am Sonntag, 27.05.2018! Der Gewinner oder die Gewinnerin kann eine Person seiner/ihrer Wahl mitnehmen und das Wochenende beim Radfahren und Yoga entspannt ausklingen lassen.

Hinterlasst einfach hier unter dem Beitrag einen Kommentar und verratet mir…

  1. mit wem ihr die Tour machen wollt und
  2. was ihr euch unter Yoga-Cycling so vorstellt!

Ihr könnt aber auch via Facebook an der Verlosung teilnehmen! Dort könnt ihr meine Seite mit Gefällt mir markieren und ebenfalls den Beitrag kommentieren!

Das Gewinnspiel endet am Mittwoch, 23.05.2018, 19:00 Uhr. Der Gewinner oder die Gewinnerin werden von mir per Mail über den Gewinn informiert. Eure E-Mailadresse und der Name wird mit Abgabe des Kommentars auf radelmaedchen.de an mich übermittelt. Diese Daten werden von mir nur zur Abwicklung des Gewinnspiels genutzt.

Infos zu den Datenschutzrichtlinien!

Infos zu den Teilnahmebedingungen bei Gewinnspielen!

 

Wir sehen uns am 27.05. beim Yoga-Cycling! Ich freue mich schon!

Produkttest: Das Multifunktionstuch- das praktisch Unverzichtbare

Kleidung ist meist abhängig von den Jahreszeiten und Temperaturen und es ist nicht immer leicht, entsprechend angezogen zu sein. Die kleinen, unauffälligen Dinge, können da ab und zu einen großen Unterschied machen und den Radfahreralltag etwas verschönern. Seit etwas über einem halben Jahr also vornehmlich in der kühlen Jahreszeit, möchte ich auf ein kleines, sehr praktisches Kleidungsstück nicht mehr verzichten. Ich bin mir sicher, viele von euch tragen es regelmäßig: Das Multifunktionstuch.

Hinweis: Der Beitrag enthält Werbung für bestimmte Produkte.

Ich hatte die Gelegenheit unterschiedliche Multifunktionstücher von verschiedenen Marken auszuprobieren und habe diese in den letzten Wochen und Monaten je nach Temperatur und Bedarf ausgiebig getestet. Die Halsbekleidung wurde mir freundlicherweise unentgeltlich von den Firmen zur Verfügung gestellt. Dieser Bericht enthält keine abgesprochenen Inhalte und spiegelt allein meine Meinung zu den Produkten wider. Um das Material und die Funktion besser erklären zu können, habe ich jedoch teilweise auf Grafiken derMarken zurückgegriffen. Diese wurde dementsprechend gekennzeichnet. (Weitere Infos zu meinem Umgang mit sponsored posts und Produkttests.)


Das Multifunktionstuch

Multifunktionstuch, Loop, Schlauchschal – genau die Version, die sich als Schal, Kinnschutz oder als Kopfbedeckung unter dem Helm tragen lässt und damit Kopf und Hals besonders bei zusätzlich vor Wind oder bei frischen Temperaturen schützen kann. Doch nicht nur im Herbst und Winter ist ein Multifunktionstuch als Teil des Zwiebel-Looks für mich unverzichtbar geworden. Abhängig vom Material kann es auch im Sommer zum Beispiel bei langen Abfahrten mit frischem Gegenwind den Nacken vor Zugluft schützen. Soweit ist der Nutzen dieser Tücher für die meisten vermutlich nichts Neues. Neu für mich war allerdings die Vielfalt, die es auch beim Multifunktionstuch gibt.

 

Der Test

Im Test waren zwei Tücher von den deutschen Marken P.A.C. und MaxFred, sowie der amerikanischen Marke Buff, die vermutlich am bekanntesten in diesem Accessoirefeld ist. Mein Ergebnis habe ich nach einer kurzen Markenbeschreibung in den Kategorien Material/Funktion, Optik /Haptik, Alltagstauglichkeit und Fazit zusammengefasst. Bis auf den Primaloft Snood von P.A.C. sind alle Multifunktionstücher etwa 50 cm lang und 23 cm breit.

P.A.C.

1. Merino-Loop (Sommer und Winter)

Material/Funktion:

Der Loop ist aus einer besonderen Materialkombination hergestellt. Die feine Merinowolle wird dabei mit einer hochwertigen Kunstfaser kombiniert. P.A.C. nennt das Merino Tech und es soll einen noch besseren Feuchtigkeitstransport gewährleisten im Vergleich zu Produkten aus reiner Merinowolle. Diese gilt als thermoregulierend und bietet auch im nassen Zustand eine wärmende Funktion. Merino lässt sich im Winter und auch im Sommer sehr gut tragen, da es sehr atmungsaktiv ist.

Optik/Haptik:

Der Loop, den ich testen durfte, ist aus einem hellen Basismaterial mit bunten Streifen. Für meinen Geschmack ist das Design etwas zu bunt und nicht so einfach kombinierbar, doch auch das gibt es noch in vielen weiteren Ausführungen. Die Länge von ca. 50 cm empfand ich als sehr angenehm, da man das Tuch perfekt auch übers Kinn ziehen kann, wenn es etwas kälter ist.

Alltagstauglichkeit:

Das Multifunktionstuch ist sehr dehnbar und lässt sich daher leicht anziehen und am Hals tragen – wenn man geschickt ist auch ohne große Frisurdesaster ;-). Doch die Bezeichnung Multifuktionstuch kommt natürlich nicht von ungefähr! Alle Schlauchtücher der Art lassen sich ganz unterschiedlich tragen. Die Übersicht von P.A.C. zeigt die verschiedenen Tragevarianten. Damit ist das Teil super praktisch und dank seines geringen Platzbedarfes und Gewichts hat es selbst in der kleinsten Ecke der Tasche Platz, wenn es mal nicht gebraucht wird.

 

pic by P.A.C.
Fazit:

Ich muss zugeben, dass ich dieses Multifunktionstuch aufgrund seiner Print-Optik am wenigsten getragen habe. Dennoch ist die Funktionalität unbestreitbar. Allerdings fand ich es nicht ganz so angenehm am Hals wie die anderen Tücher. Auch wenn Merinowolle im Vergleich zu anderen Wollqualitäten gar nicht bzw. kaum kratzen soll. Ich vermute, das ist eine ganz individuelle Geschichte und ich bin da einfach etwas sensibel, aber es war für mich ein weiterer Grund das Tuch nicht ganz so oft anzulegen.

2. Der PrimaLoft®-Snood (Winter)

Material/Funktion:

PrimaLoft® ist ein Isolationsmaterial aus Kunstfasern, das gern als künstliche Daune bezeichnet wird. Es ist sehr leicht, atmungsaktiv und hat eine wasserabweisende, abriebfeste Oberfläche. Eingesetzt wird es für Bekleidung, aber auch für Schlafsäcke oder Bettdecken.

Optik/Haptik:

Im Gegensatz zum klassischen Multifunktionstuch ist der Snood etwas weniger flexibel, da er kürzer geschnitten ist und eine recht schmal Form hat. Das weiche, sehr leichte PrimaLoft-Material schmiegt sich dafür soft an den Hals an und trägt sich sehr angenehm kuschlig. Wie alle Produkte von P.A.C. gibt es den Snood in unterschiedlichen Farb- und Musterausführungen, was für jeden Geschmack eine gute Auswahlmöglichhkeit bieten sollte. Das vorliegende Modell in dunkelblau mit hell abgesetztem Paisley-Muster fand ich optisch nicht zu aufdringlich und schön gestaltet.

Alltagstauglichkeit:

Der Schnitt dieses Snoods hat einen großen Vorteil und einen Nachteil. Toll ist, dass er kaum verrutscht und weich am Hals anliegt. Ich habe mich immer gut eingepackt gefühlt damit. Leider ist das Material nicht sonderlich dehnbar, weshalb der Durchlass für den Kopf auch weniger flexibel ist. Das kann schon mal eng werden beim Anziehen und ein ordentliches Durcheinander auf dem Kopf verursachen.

Fazit:

Als mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen gibt es P.A.C. bereits seit über 20 Jahren. Spezialisiert haben sie sich auf Accessoires für die verschiedensten Outdooraktivitäten, die direkt auf der Haut getragen werden. Daher auch der Name: P.rotective A.ccessory C.ompany. Die Fertigung der Tücher, Strümpfe und Masken erfolgt vom Design bis zur Produktion komplett in Deutschland.

Während der großen Kältephase Ende Februar 2018 habe ich den PrimaLoft®-Snood geliebt. Er hat den Wind ab- und meinen Hals schön warm gehalten – dennoch habe ich nicht geschwitzt. Sobald es jedoch temperaturmäßig knapp unter den zweistelligen Plusbereich ging, war mir der Snood zu warm. Er ist also perfekt für sehr kalte Tage – besonders beim Radfahren, wenn der Wind gern durch die kleinsten Lücken in der Kleidung weht.

Buff

3. Der Thermonet Loop von Buff

Material/Funktion:

Auch beim Thermonet – Multifunktionstuch von Buff kommt PrimaLoft® zum Einsatz, jedoch ist das Tuch deutlich dünner und flexibler als der Snood von P.A.C. Die Halsbekleidung ist schnell trocknend und besteht aus bis zu 70% recycelten Materialien. Das Produkt ist außerdem mit dem Ökotex-Siegel gekennzeichnet und seine Herstellung erfolgt in Europa und zwar in Spanien, Barcelona.

Optik/Haptik:

Dunkelgrün und mit einem feinen dunklen Muster bedruckt, gefällt mir die Optik sehr gut. Manchmal hat es mich nur gestört, dass die Innenseite des Tuches hell ist, was durch das Rollverhalten des Materials auch sichtbar werden kann. Auch hier gilt wieder: Buff hat viele verschiedene Modelle und auch Farben und Muster im Sortiment. Das Tragegefühl ist gut, obwohl ich die Kanten teilweise etwas zu fest fand.

Alltagstauglichkeit:

Das Multifunktionstuch von Buff erfüllt seinen Zweck und schützt die Halspartie vor leichtem Wind und trägt sich auch noch angenehm bei etwas wärmeren Temperaturen. Es ist nicht ganz so dehnbar wie das Tuch von MaxFred, aber lässt sich immer noch relativ unkompliziert anziehen.

Fazit:

Buff nimmt das Thema Nachhaltigkeit scheinbar ernst: Nicht nur das Tuch besteht zum Großteil aus recycelten Materialien, sondern auch die Kartonage mit dem es ausgeliefert wird, ist aus 80% wiederverwertetem Papier gefertigt. Nicht schlecht! Das Produkt an sich kann sich jedenfalls auch sehen lassen. Ich habe es sehr häufig getragen, weil es sehr angenehm auf der Haut ist. Nur die Kantenverarbeitung finde ich optisch und haptisch nicht schön. Sie wirkt weniger hochwertig und lieblos.

MaxFred

4. Die Loops (Mützen und Stirnbänder) aus Bambusfaser von MaxFred

Material/Funktion:

Die getesteten Produkte von MaxFred bestehen zu 88% aus Bambus-Viskose und die hat tolle Eigenschaften, die sie ideal zum Tragen auf der Haut macht. Bambus ist nicht nur ein sehr schnell nachwachsender Rohstoff, sondern ist als Stoff verarbeitet auch noch atmungsaktiv und nimmt kaum Geruch auf.

Optik/Haptik:

Die Tücher und Accessoires von MaxFred sind hauptsächlich unifarben mit großem, reflektierenden Logo-Print auf Mütze und Stirnband, die nicht so ganz mein Fall sind. Der Schlauchschal kommt zum Glück mit einer kleinen angenähten Logoflagge aus. Das Material aus Bambusfaser mit Elasthan fässt sich auf jeden Fall sehr angenehm an und ist super weich.

Alltagstauglichkeit:

Dieses Multifunktionstuch war aus mehreren Gründen mein Favorit. Es ist nicht nur sehr dehnbar und lässt sich daher leicht über den Kopf ziehen, auch war das Tragegfühl so toll, dass ich es kaum am Hals gespürt habe. Die einfarbige Gestaltung macht das Tuch außerdem leicht kombinierbar.

Fazit:

Die Firma MaxFred ist ein kleines Unternehmen aus Deutschland, deren Kernprodukt die Bambusprodukte sind. Gefertigt werden aber auch Kinderrucksäcke. Das Tuch aus Bambusviskose ist für jede Jahreszeit geeignet und findet fast immer einen Platz in meiner Tasche.

Welches darf es denn sein?

Wonach würde ich also ein neues Multifunktionstuch auswählen?

Material und Funktion

Tatsächlich sind diese die beiden wichtigsten Punkte noch vor der Optik! Ich habe die Tücher zumindest im Winter fast immer unter einem normalen Schal getragen, sodass sie kaum zu sehen waren. Umso wichtiger war da die Atmungsaktivität des Materials und das Gefühl auf der Haut. Egal, ob die Tücher aus Merinowolle oder Bambusfaser waren, ich habe die Auswahl immer von der Außentemperatur und der Funktion des Produktes/Materials abhängig gemacht. Am besten ist es natürlich, wenn man das Produkt anfassen kann, weil sich die Stoffe stark unterscheiden. Während zum Beispiel ein Tuch aus Merinofasern je nach Verarbeitung manchmal auch leicht kratzen kann, ist es in anderen Fällen besonders weich und angenehm zu tragen.

Optik

Dem Aussehen der Tücher sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Die Auswahl ist in verschiedensten Materialien bei allen Marken bereits riesig. Einige Firmen, wie die Marken P.A.C. und MaxFred, bieten bei gewissen Stückzahlen sogar die Möglichkeit im Auftrag und nach eigenen Wünschen Multifunktionstücher zu fertigen. Auch der Durchlass für den Kopf und die Länge der Tücher variieren – je nach Geschmack und Nutzungszweck.

Nutzt ihr diese Halsbekleidung? Habt ihr einen Multifunktionstuch-Favouriten oder sind die für euch alle gleich?